Archivierter Artikel vom 05.12.2015, 01:04 Uhr
Rheinland-Pfalz

„Das Opfer könnte noch leben“: Chefankläger im Geisterfahrer-Prozess übt scharfe Kritik an Justiz im Land

Der Westerwälder Heiko K. (45), der vor der Polizei flüchtete und als Geisterfahrer eine Frau totfuhr, narrt seit gut 25 Jahren die rheinland-pfälzische Justiz. Er fuhr sein Leben lang Auto, hatte nie einen Führerschein, häufte deshalb 22 Verurteilungen an. Gerichte verboten ihm zehnmal, Auto zu fahren und einen Führerschein zu machen – mal für drei, mal für fünf Jahre. Sie gaben ihm immer wieder Bewährungsstrafen, schickten ihn später für insgesamt 14 Jahre hinter Gitter. Aber: Er kam in Freiheit – und raste einfach weiter.

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