Archivierter Artikel vom 15.03.2017, 19:03 Uhr
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Rheinland-Pfalz

„Bundesweit einzigartig“: Was im Fall des Terror-Jungen (13) schieflief

Die simple Wahrheit: Die rheinland-pfälzischen Behörden waren nicht auf den Ernstfall vorbereitet, dass ein Kind einen Terroranschlag versuchen könnte. Der Fall des nun 13-jährigen Terrorverdächtigen aus Ludwigshafen „ist bundesweit einzigartig“, wie Integrations- und Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) betonte. Das Kind wollte Mitte Dezember 2016 eine Bombe am Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen deponieren. Der Sprengsatz war allerdings „nicht zündfähig“, erklärte Harald Esseln vom Referat Verbrechenbekämpfung im Innenministerium.

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