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    Ernzen

    Saurier und Giganten der Urmeere bestaunen

    Es ist schon erstaunlich, wie sich unsere Kinder die komplizierten lateinischen Namen der Dinosaurier merken und aussprechen können. Die exakten Bezeichnungen sind ihnen oft vertrauter als die Namen der heimischen Schmetterlinge. In den Kinderzimmern sind die Riesen der Urzeit längst im Kleinformat eingezogen und werden leidenschaftlich bespielt. Ein Besuch im Dinosaurierpark in Ernzen in der Südeifel wird deshalb von den kleinen Dinofans immer begeistert aufgenommen.

    Ein Besuch im Dinopark ist lehrreich und macht dabei auch viel Spaß. Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun
    Ein Besuch im Dinopark ist lehrreich und macht dabei auch viel Spaß.
    Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun

    Vor zwei Jahren reisten die ersten Dinosaurier auf Megatrailern in den Themen- und Erlebnispark auf dem Gelände des Naturparkzentrums in Ernzen ein. Gleich am Eingang zeigt der fast zwölf Meter lange Allosaurus seine gefährlichen Reißzähne. Sein Vorbild ist einer der ersten großen fleischfressenden Dinosaurier, der vor 160 Millionen Jahren im Jura lebte. In diesem Zeitalter entstand auch der Sandstein in der dem Park benachbarten Teufelsschlucht. Mittlerweile sind auf dem zwei Kilometer langen Rundweg 160 Urzeittiere in Lebensgröße zu sehen. Alle Modelle entsprechen dem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand. Die meisten sind Dinosaurier, aber auch das riesengroße Mammut ist beeindruckend. Der größte Saurier des Parks ist der Diplodocus – ein Langhals von 23 Meter Länge und mehr als fünf Meter Höhe. Wesentlich kleiner kommt der einheimische Eifelosaurus daher. Das Fossil des Eifelosaurus triadicus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Buntsandsteinbruch von Oberbettingen bei Hillesheim gefunden. Zu Lebzeiten des Tieres herrschte dort ein wüstenähnliches heißes Klima. Der Saurier wurde bis zu einem Meter lang und 15 Kilogramm schwer.

    Dort, wo der Star der Urgeschichte Tyrannosaurus Rex von einem Felsvorsprung auf das Geschehen im Park blickt, liegt das Forschercamp. Andächtig und geduldig sind die Kinder hier mit einem Handfeger ausgerüstet dabei, in einem großen Sandkasten Saurierskelette freizulegen. Gleich nebenan werden mit Hammer und Meißel Steine gespalten, in denen sich Fossilien verbergen. Im vorigen Jahr war der Parkbereich mit den Lebewesen der Zukunft neu hinzugekommen. Für die neue Ausstellung „The future is wild“ wurden in einem neu angelegten Bereich des Dinosaurierparks die bizarren Schöpfungen der Forscher in unterschiedlichen Naturkulissen in Szene gesetzt. Die Ausstellung knüpft an hochaktuelle Fragen nach der Entwicklung unseres Planeten und seiner Lebensräume, nach Klimawandel und Anpassung der Tierwelt an. In diesem Jahr entführt ein neu erschlossener Bereich in die Welt der Giganten der Urmeere. Beeindruckend ist die Begegnung mit dem Fisch, der vor 400 Millionen Jahren das größte Lebewesen der Erde war, oder mit den vierbeinigen Vorfahren der Wale.

    Der fast zwölf Meter lange Allosaurus zeigt den Besuchern seine gefährlichen Reißzähne. Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun
    Der fast zwölf Meter lange Allosaurus zeigt den Besuchern seine gefährlichen Reißzähne. 
    Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun

    Um mit dem Wissen der Kinder mithalten zu können, ist die Audiotour für den Dinopark hilfreich, die über „Die Lauschtour“-App im Park oder auch schon vor dem Besuch kostenlos auf das Smartphone geladen werden kann.

    Unter dem Motto „Ice Age im Dinopark“ bricht an den Wochenenden 29./30. Juli, 5./6. und 12./13. August im Dinosaurierpark Teufelsschlucht mitten im Sommer die Eiszeit aus. Aus der Zeit der großen Kälte haben gefrorene Dinosauriereier gut versteckt und vor allen Blicken verborgen überdauert und müssen gefunden werden. Nur wer ganz genau hinschaut, Spürsinn und Ausdauer hat, wird sie entdecken. Der Dinosaurierpark Teufelsschlucht mit Gastronomie und Dinoshop hat von Juli bis zum 15. September täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10,50 Euro, für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren 8,50 Euro. Heidrun Braun

    Weitere Informationen unter www.eifel.de und www.gastlandschaften.de.

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