40.000

WiesbadenEigenwilliger Ritt durch die Ballettgeschichte

Andreas Pecht

Bei der Ruhrtriennale 2016 haftete der Choreografie „nicht schlafen” von Alain Platel für seine Brüsseler Compagnie les ballets C de la B noch ein Hauch von Skandal an. Das Publikum beim Gastspiel jetzt im Rahmen der Wiesbadener Maifestspiele nimmt indes weder Anstoß an einer Bühnenskulptur aus drei präparierten Pferdekadavern noch am teils geradezu erschreckend rüden Umgang der neun Tänzer – acht Männer und eine Frau – untereinander. Die Faszination an der so eigensinnigen, originellen Art der Neuverarbeitung von Bewegungsformen des klassischen, neoklassischen, überwiegend aber zeitgenössischen und freien Tanzes stellt im Hessischen Staatstheater alle Bedenken der schließlich jubelnden Zuseher in den Schatten.

Von unserem Autor Andreas Pecht

Kein Fünkchen Grazie, Gediegenheit, Schönheit enthalten das Bühnenbild von Berlinde De Bruyckere und die Kostüme von Dorine Demuynck. Löchrig zerrupft begrenzt ein dreckiger Sackvorhang einen Raum, ...

Lesezeit für diesen Artikel (454 Wörter): 1 Minute, 58 Sekunden
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net

Kultur
Meistgelesene Artikel
Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik
Claus Ambrosius 

Leiter Kultur

Claus Ambrosius

 

Kontakt per Mail

Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

Redakteurin Kultur

Anke Mersmann

 

Kontakt per Mail

Anzeige
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!