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  • ZellHeinig schrammt knapp am Adventslaufrekord vorbei

    Das war knapp: Mit der zweitbesten Zeit in der 13-jährigen Geschichte des Zeller Raiffeisenbank-Adventslauf hat Europameisterschafts-Teilnehmerin Katharina Heinig den Fünf-Kilometer-Lauf in der Schwarzen-Katz-Stadt gewonnen.

    Die Siegerin und große Favoritin Katharina Heinig von der LG Eintracht Frankfurt (Startnummer 444) verpasste bei den Frauen den Streckenrekord beim Zeller Adventslauf nur um vier Sekunden. Männer-Sieger Abdi Uya Hundessa vom Diezer TSK (großes Foto, Startnummer 194) war nach 14:52 Minuten im Ziel. Fotos: Holger Teusch
    Die Siegerin und große Favoritin Katharina Heinig von der LG Eintracht Frankfurt (Startnummer 444) verpasste bei den Frauen den Streckenrekord beim Zeller Adventslauf nur um vier Sekunden. Männer-Sieger Abdi Uya Hundessa vom Diezer TSK (großes Foto, Startnummer 194) war nach 14:52 Minuten im Ziel. Fotos: Holger Teusch

    "Nein, ich bin nicht enttäuscht. Das war ja mein erster Wettkampf nach dem Berlin-Marathon und ich bin froh, dass ich endlich noch mal in Zell starten konnte", sagte die 27-Jährige. Als Fünfte des größten deutschen Marathons war Heinig Ende September mit 2:28:34 Stunden die zweitbeste Zeit einer Deutschen in diesem Jahr gelaufen. Mit der Olympiateilnahme hatte es nicht geklappt, weil ihr Qualifikationsrennen im April in Zürich unter extremen Bedingungen litt. Bei Schnee, Regen, Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt musste sie in der Schweiz auf Olympia-Kurs liegend unterkühlt aus dem Rennen gehen. Trotzdem motivierte sich Heinig, die mit ihrem Vater, dem ehemaligen Bundestrainer Wolfgang Heinig, und ihrer Mutter, der Marathon-Olympia-Dritten von Seoul 1988, in Zell war, zum Training für den Berlin-Marathon. Den zweiten Platz belegte Vorjahressiegerin Nora Schmitz. Die 24-Jährige vom PST Trier lief in 17:41 Minuten fast die identische Zeit wie 2015. "Ich wurde ja ganz schön gefordert durch Elsa", freute sich die Frohnatur. Die Äthiopierin Elsa Haile vom LC Euskirchen kam acht Sekunden nach Schmitz ins Ziel.

    Während Heinig mit großen Vorsprung gewann, entwickelte sich bei den Männern ein hochdramatisches Rennen mit vielen Führungswechseln. Zunächst lag eine vierköpfige Spitzengruppe vorn. Der Vorjahres-Vierte Thorben Dietz von der LG Dorsten drückte mit Kilometern deutlich unter drei Minuten aufs Tempo. Doch nach 2,5 Kilometern übernahm sein junger Trainingspartner Samuel Fitwi von der LG Vulkaneifel die Initiative. "Als Samuel nach vorne ging, hat er die Gruppe gesprengt", erklärte Thorben. Auch Deutschlands sechstbester Halbmarathonläufer Nico Sonnenberg, der wie Heinig für die LG Eintracht Frankfurt startet und nach zwei zweiten Plätzen als Favorit gehandelt wurde, musste abreißen lassen. "Irgendwie gelingt es mit nicht, in Zell zu gewinnen", sagte der ehemalige U23-EM-Vierte lachend. Doch weder Fitwi noch Dietz waren nach weniger als einer Viertelstunde als Erste im Ziel, sondern Abdi Uya Hundessa. Der Äthiopier im Trikot der Diezer TSK Oranien übernahm die Führung, nachdem der 20-jährige Fitwi, der erst seit einem halben Jahr (!) leistungsmäßig trainiert, sein Pulver verschossen hatte. "Es war einfach toll bei der Stimmung und den Zuschauern zu laufen. Vielen Dank an das Publikum", freute sich der 21 Jahre alte deutsche U23-Vizemeister über 800 Meter. In 14:52 Minuten blieb er ebenso wie Dietz (14:58) unter 15 Minuten. Fitwi (15:05) sicherte sich den dritten Platz vor dem am Ende noch einmal aufkommenden Sonnenberg (15:05). Schnellster Läufer aus dem Kreis Cochem-Zell war Yannick Pütz aus Greimersburg (LG Rhein-Wied) als 14. in 16:30 Minuten. Von 692 gemeldeten Läufern erreichten 540 das Ziel. Damit wurde trotz Melderekord zwar der Rekord nach Läufern im Ziel verfehlt, die Organisatoren zeigten sich aber vollauf zufrieden. Die Veranstaltung lief so reibungslos, wie nie zuvor über die Bühne, freute sich Organisationsleiter Peter Schmidt vom Ruderverein Zell. Die Wassersportler aus der Schwarze-Katz-Stadt organisieren den Adventslauf zusammen mit der Läufergruppe des TSV Bullay-Alf. Holger Teusch

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