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    NeuwiedKai Kazmirek will über Götzis zur WM nach Peking

    "Kai ist fit. Wir haben alles, was wir brauchen", sagt Jörg Roos. Der Trainer von Kai Kazmirek ist wie fast immer optimistisch, was die Form und die Fähigkeiten seines Athleten angeht. Und fast immer lag er damit in der Vergangenheit auch richtig.

    Ein besonderes Vertrauensverhältnis verbindet Kai Kazmirek mit seinem Heimtrainer Jörg Roos.
    Ein besonderes Vertrauensverhältnis verbindet Kai Kazmirek mit seinem Heimtrainer Jörg Roos.
    Foto: Wolfgang Birkenstock

    An diesem Wochenende trifft sich der Zehnkämpfer der LG Rhein-Wied mit der nationalen und internationale Elite beim Mehrkampf-Meeting im österreichischen Götzis. Es ist die erste Runde der auf zwei Durchgänge angesetzten Qualifikation für die Leichtathletik-WM im August in Peking. "Das wird interessant", ist Roos überzeugt.

    Die Mehrkämpfer müssen früh im Jahr schon ziemlich fit sein. Während die anderen Leichtathleten so langsam in die Saison rollen, steht für die Vielseitigkeitsathleten mit dem Meeting in Götzis im österreichischen Bundesland Vorarlberg, ein paar Kilometer südlich des Bodensees gelegen, der erste wichtige Wettkampf an.

    Die deutschen Zehnkämpfer und die Siebenkämpferinnen haben nur zwei Gelegenheiten, sich für den jeweiligen Saisonhöhepunkt, in diesem Jahr die WM in Peking, zu qualifizieren: in Götzis und beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen vier Wochen später. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) fordert mindestens 8150 Punkte von den Zehnkämpfern für ein WM-Ticket.

    Drei deutsche Athleten können in der Königsdisziplin nominiert werden. Vermutlich werden es mehr sein, die die 8150 Zähler übertreffen. Ein Sieg oder eine gute Platzierung in Götzis macht sich immer gut im Lebenslauf eines Zehnkämpfers, aber angesichts der innerdeutschen Konkurrenzsituation wird Kai Kazmirek primär die nationalen Kollegen im Blick haben müssen.

    In Götzis treten reihenweise 8000-Punkte-Männer an. Und ein 9000-Punkte-Mann, denn mit Ashton Eaton ist der Weltrekordhalter (9039 Punkte) aus den USA dabei. Fünf deutsche Vielseitigkeitsathleten haben die Ehre, im Mehrkampf-Mekka an den Start gehen zu dürfen. Neben Kai Kazmirek sind das Michael Schrader (SC Hessen Dreieich), der WM-Zweite von 2013, Mathias Prey (SC Rönnau 74), Rico Freimuth (SV Halle) und Mathias Brugger (SSV Ulm 1846).

    Alle hatten wie Kazmirek ihren Saisoneinstieg beim Deichmeeting in Neuwied. Der Mehrkämpfer der LG Rhein-Wied nutzte danach noch den Pokal der Freundschaft in Diekirch und das Mehrkampf-Meeting in Kreuztal, um in einigen Disziplinen die Form zu überprüfen. Hürdensprint und Weitsprung waren dabei. "Und wir haben den Stab noch mal gestestet", berichtet Roos. Der Stabhochsprung, eigentlich eine der starken Disziplinen seines Schützlings, machte bei der EM im vergangenen Jahr in Zürich aus einem grandiosen einen (nur) ziemlich guten Zehnkampf. "Kai hat in Neuwied noch etwas gehadert", sagt der Trainer. "Jetzt ist alles im grünen Bereich."

    Zwei bekannte deutsche Namen fehlen in Götzis. Für den Ulmer Arthur Abele, 2014 bei der EM als Fünfter einen Platz vor Kazmirek, ist die Saison nach einem Achillessehnenriss beendet. Dem Frankfurter Pascal Behrenbruch, Europameister des Jahres 2012, fehlt noch etwas die Form. Er will in Ratingen um ein WM-Ticket kämpfen. Das gilt ebenso für Lilli Schwarzkopf, die Olympia-Zweite von London 2012. Die Ex-Rhein-Wied-Siebenkämpferin wird aktuell durch eine Bronchitis ausgebremst.

    Das Mehrkampf-Meeting in Ratingen steht auch auf dem Wettkampfplan von Jörg Roos. Wenn Kai Kazmirek in Götzis nicht gerade in neue Leistungssphären vorstößt, die ihn im Hinblick auf eine WM-Nominierung unangreifbar machen, wird er in Ratingen antreten. "Wir müssen da am Ball bleiben", betont Roos. Denn der Sieger des dortigen Meetings wird vom DLV, sofern er 8350 Punkte erreicht, bei der WM-Nominierung bevorzugt berücksichtigt.

    Von unserem Mitarbeiter

    Wolfgang Birkenstock

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