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    Bad KreuznachHockey: Nachwuchsturnier des Kreuznacher HC im Salinental

    Die einen kamen aus dem Süden, nahmen sieben Stunden Anfahrt auf sich. Die anderen reisten aus dem hohen Norden an. Die Hockey-Talente aus München und Bremen eint, dass sie das Wochenende gemeinsam in Bad Kreuznach verbrachten, um sich auf die neue Feldrunde vorzubereiten. "Unser Anspruch ist es, den Gästeteams viel Spielzeit und Gegner auf hohem Niveau zu bieten. Das machen wir nun im achten Jahr, und es kommt an, wie die Resonanz zeigt", erklärte Markus Rothländer, Turnierleiter des gastgebenden Kreuznacher HC.

    Rassige Zweikämpfe liefern sich beim KHC die Knaben A des Gastgebers (rote Trikots) und des TuS Obermenzing aus München.  Foto: Michael Ottenbreit
    Rassige Zweikämpfe liefern sich beim KHC die Knaben A des Gastgebers (rote Trikots) und des TuS Obermenzing aus München.
    Foto: Michael Ottenbreit

    Insgesamt 13 Teams beteiligten sich an dem Turnier "Klasse statt Masse" im Salinental. Darunter war in den Altersklassen U14 und U16 auch jeweils ein Team des Gastgebers. Der Bad Kreuznacher Nachwuchs hatte aber gegen starke Konkurrenz zu kämpfen.

    Für die U14 wurden drei Niederlagen (0:6 gegen TuS Obermenzing, 2:7 gegen HC Limburg, 1:2 gegen HTC Bietigheim) und ein Unentschieden (0:0 gegen THC Hanau) notiert. "Wichtig war die Spielerfahrung, auch im Hinblick auf unseren Saisonstart gegen Mainz", erklärte KHC-Trainerin Steffi Gintzel. In der Oberliga sieht sie ihr Team im Bereich der Plätze drei bis vier. Beim Heimturnier erwies sich der Kader als zu dünn. "Ich habe gerade mal 14 Spieler, darunter sind zwei Torhüter und zwei Anfänger", berichtete die Trainerin. Die Unterschiede zur Konkurrenz, speziell zum starken TuS Obermenzing, erkannte sie im läuferischen Bereich, stellte aber auch fest: "Bei uns gibt es auch noch technische Mängel."

    Die U16 hat einen großen Umbruch hinter sich. Von dem Team, das in der Halle die Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreicht hatte, sind viele starke Spieler in die U18 gewechselt. Hinzu kam der Jahrgang 1999, dem es an Quantität und noch ein wenig an Qualität mangelt. "Unsere erste Elf ist aber gut besetzt, mit der können wir in Rheinland-Pfalz etwas erreichen", sagt Stephan Rothländer, der das Team gemeinsam mit Sebastian Behr, Marco Müller und Frank Senft betreut. In Fabio Rau und Marvin Frey verfügen die Bad Kreuznacher sogar über zwei U16-Auswahlspieler. Am Samstagabend gegen den HC Limburg traten die KHCler erstmals komplett an und zeigten beim 9:1-Erfolg gleich eine ansehnliche Leistung. Allerdings: Die Ernüchterung folgte beim 1:5 gegen den Club zur Vahr Bremen. "Da haben wir uns unter Wert geschlagen, allerdings haben auch drei Spieler gefehlt", sagte Rothländer. Wegen der Osterferien waren auch die Trainingseinheiten unzureichend besucht worden. "Deshalb ist das Turnier auch so wichtig für uns. Dabei ist die lange Spielzeit sehr hilfreich und wichtig für uns Trainer. Zumal für viele Kinder der Umstieg von der Halle ins Feld immer wieder schwierig ist. Was ich im Herbst gepredigt habe, ist da längst wieder vergessen", erklärte der Coach. Nach dem 1:8 gegen RW München zum Auftakt blieb dem KHC nur das Spiel um den fünften Platz gegen den THC Hanau. "Da haben wir wieder deutlich besser gespielt. Die Partie verlief ausgeglichen", erklärte Rothländer. Zwei Minuten vor dem Ende kassierten die KHCler aber den Gegentreffer zum 0:1-Endstand.

    Ein Erfolgsgeheimnis des KHC-Turniers ist vermutlich auch die Flexibilität der Turnierleitung. Die Münchner Teams waren mit einem Bus angereist. Das letzte Spiel des Münchner SC wurde auf Bitte der Bayern nach vorne gezogen, damit der Bus früher abfahren konnte. "Die Jungs haben ja schließlich am nächsten Tag Schule. Deshalb war das kein Problem für uns und die anderen Teams", berichtete Markus Rothländer.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

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