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    KoblenzTuS Koblenz - Karlsruher SC 2:2: Ernüchterung im Abstiegskampf

    Die Chancen von TuS Koblenz auf den Klassenverbleib sind nicht eben gestiegen. Nach verpennter erster halben Stunde stimmten zwar Einsatz und Moral bei der TuS – am Ende aber nicht das Ergebnis. Das 2:2 ist womöglich zu wenig.

    Der Karlsruher Macauley Chrisantus (r) und der Koblenzer Mannschaftskapitän Manuel Hartmann kämpfen um den Ball.
    Der Karlsruher Macauley Chrisantus (r) und der Koblenzer Mannschaftskapitän Manuel Hartmann kämpfen um den Ball.
    Foto: Thomas Frey

    Koblenz -Die Chancen von TuS Koblenz auf den Klassenverbleib sind nicht eben gestiegen. Nach verpennter erster halben Stunde stimmten zwar Einsatz und Moral bei der TuS – am Ende aber nicht das Ergebnis. Das 2:2 ist womöglich zu wenig.

    Der Koblenzer Matej Mavric (M) kann seinen zweiten Elfmeter gegen den Karlsruher Torwart Markus Miller auch im Nachschuss nicht verwandeln. Links Matthias Langkamp (Karlsruhe).
    Der Koblenzer Matej Mavric (M) kann seinen zweiten Elfmeter gegen den Karlsruher Torwart Markus Miller auch im Nachschuss nicht verwandeln. Links Matthias Langkamp (Karlsruhe).
    Foto: Thomas Frey

     

    Am Ende war die Ernüchterung mit Händen zu greifen im Stadion Oberwerth. Ein Sieg von TuS Koblenz war angepeilt im so wichtigen Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Doch selbst zwei Elfmeter für die TuS reichten nur zu einem Punkt – womöglich zu wenig für den Klassenverbleib. „Wir lassen uns die Hoffnung nicht nehmen. Das sind wir uns und dem Verein schuldig“, meinte ein sichtlich niedergeschlagener Benjamin Lense dennoch trotzig.

    2:2 nach einem in Halbzeit zwei dramatischen Spielverlauf und zeitweiliger Führung – da war mehr drin gewesen. Bis der späte Ausgleichstreffer der Gäste TuS-Spieler und -Fans aus allen Träumen riss. Entsprechend enttäuscht sanken die Akteure nach dem Schlusspfiff auf den Rasen. Dabei hatte der Abend noch weitaus katastrophaler begonnen, als er dann endete.

    Es war einer dieser Momente, in denen ein Trainer zu dem Schluss kommen muss, unter der Woche nur für die Wände geredet zu haben. Nur nicht wieder in Rückstand geraten, hatte Petrik Sander seinen Spielern eingeschärft. Die aber schlugen diese Warnung mit beeindruckender Ignoranz in den Wind.

    Exakt eine Minute und 20 Sekunden war gespielt, da lag die TuS bereits in Rückstand. Der Koblenzer Mut zur Lücke in der Defensive entpuppte sich schnell als Übermut. Lars Stindl durfte ungestört aufs Tor marschieren. Gegen seinen platzierten Rechtsschuss war Dieter Paucken im TuS-Kasten machtlos.

    Von Abstiegskampf war bei der TuS wenig zu spüren. Vom 0:1 verunsichert, spielte die TuS 30 Minuten lang wie der Überraschungsgast bei einem Einladungsturnier auf dem Land. Es sah nicht gut aus fürs Unternehmen Klassenverbleib.

    So war es nicht eigenes Vermögen, sondern Unvermögen des Gegners, das die Gastgeber wieder ins Spiel zurückbrachte. Nach einer Flanke von Frank Wiblishauser, die KSCler Sebastian Langkamp unfreiwillig mit dem Kopf verlängerte, stand Edmond Kapllani plötzlich völlig blank vor dem Kasten von Markus Miller und versenkte den Ball zum 1:1. „Von da an war es eine andere Partie“, so Lense. Allein der Defensivauftritt durfte weiter als grob fahrlässig angesehen werden. Zum Glück für die TuS bestätigte KSC-Stürmer Alexander Iaschwili seinen Ruf als Chancentod, als er freistehend den Ball übers Tor jagte (44.).

    Sander brachte zur zweiten Halbzeit in Marvin Pourie einen zweiten Stürmer. Und der machte alsbald von sich reden. Nach schöner Einzelaktion wurde der Angreifer von Miller rüde gestoppt. Doch Referee Christian Fischer entschied auf Weiterspielen (47.). 13 Minuten später brachte Marvin Matip Pourie im Strafraum zu Fall – jetzt gab Fischer den Elfmeter. Matej Mavric trat an und verwandelte, aber zu früh gejubelt. Fischer fand Gefallen an dramatischen Auftritten und ließ wiederholen. Mavric behielt die Nerven und traf zum 2:1.

    30 Spieltage gab es keinen Elfmeter für die TuS, da bestand Nachholbedarf. Nach Foul von Matthias Langkamp an Kapllani entschied Fischer erneut auf Strafstoß. Mavric wählte erneut die rechte Ecke. Doch diesmal parierte Miller (67.) und wehrte auch den Nachschuss ab. Damit nicht genug: Eine letzte Unaufmerksamkeit erlaubte dem KSC den Ausgleich durch Timo Staffeldt. Der Rest war Ernüchterung.

     

    Von unserem Sportredakteur Klaus Reimann

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