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  • Stahl spielt wieder für die TuS

    Koblenz. Michael Stahl ist wieder zurück: Im Fußball-Testspiel der TuS Koblenz gegen den Südwest-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken durfte der schon fast verloren geglaubte "Sohn" immerhin 29 Minuten mitwirken, die 0:2 (0:1)-Niederlage der Schängel konnte er am Ende aber auch nicht verhindern.

    Der Koblenzer Robert Stark (Bildmitte mit Kapitänsbinde, links Tobias Jakobs) versucht hier, den Saarbrücker Angreifer Solomon Okoronkwo vom Ball zu trennen. In der 87. Minute erzielte der aber das 2:0.  Foto: René Weiss
    Der Koblenzer Robert Stark (Bildmitte mit Kapitänsbinde, links Tobias Jakobs) versucht hier, den Saarbrücker Angreifer Solomon Okoronkwo vom Ball zu trennen. In der 87. Minute erzielte der aber das 2:0.
    Foto: René Weiss - rw

    Im Gespräch gab sich der 28-jährige Mittelfeldspieler eher demütig: "Ich habe fast 15 Monate lang nicht gespielt und bin jetzt nach einer Handvoll Trainingseinheiten dankbar, überhaupt mitmachen zu dürfen." Eine vertraglich fixierte Vereinbarung gibt es offenbar nicht, Stahl besitzt nur einen "ganz normalen Spielerpass", wie er es formuliert: "Das läuft erst mal bis zum Sommer so, dann sehen wir weiter." Sein Trainer Petrik Sander beurteilte die Personalie wie folgt: "Es immer gut, so einen Jungen dabei zu haben."

    Zurück zum Geschehen auf dem Rasenplatz des Oberwerther Stadions: Etwa 250 Zuschauer hatten es sich bei erträglichen Temperaturen, aber zu ungewohnter Stunde am frühen Nachmittag auf der Haupttribüne gemütlich gemacht. Sie sahen eine Partie, die über weite Strecken von den Saarländern diktiert wurde. "Es war aber eine unnötige Niederlage. Wir hätten auch in Führung gehen können", meinte Sander mit Blick auf die Großchance von Tony Schmidt, der aber frei vorm Tor am FCS-Schlussmann David Salfeld scheiterte (13.).

    Sein Saarbrücker Kollege Falko Götz, der zur Halbzeitpause die komplette Startformation auswechselte, entgegnete: "Aufgrund der vielen Chancen mussten wir eigentlich höher gewinnen. Wir haben diese Woche im Training ordentlich Gas gegeben. Ich bin froh, dass ich jetzt alle Spieler unter Wettkampfbedingungen einsetzen konnte. Beide Teams haben ihre Sache ordentlich gemacht."

    Ordentlich bedeutet im Klartext: Kevin Behrens besorgte nach 42 Minuten und einem Freistoß per Kopf das 1:0 für die Saarbrücker, soll dabei aber José Matuwila regelwidrig mit dem Ellenbogen getroffen haben. Drei Minuten vor Spielende besorgte dann Solomon Okoronkwo nach schulmäßiger Kombination freistehend das 2:0.

    Während Götz also aus dem Vollen schöpfen konnte, musste Sander aus Verletzungsgründen auf Ivan Mamic, Kapitän André Marx und Nino Lacagnina verzichten. Die beiden Letztgenannten zählen zu den Stammkräften in der Viererabwehrkette. Und so improvisierte und rochierte Sander in diesem Mannschaftsteil fast während der gesamten Spieldauer. Tony Schmidt, ansonsten im Schängel-Gebilde weiter vorne beheimatet, durfte sich im zweiten Abschnitt als Rechtsverteidiger beweisen. Und Fabian Montabell, eigentlich gelernter Stürmer, fand sich gegen Ende der Partie neben Robert Stark im Zentrum der Abwehr wieder.

    Sander: "Was mir nicht gefällt, sind die verschiedenen Verhaltensmuster meiner Spieler. Da ist mir das Gefälle einfach zu groß." Damit meinte er unter anderem wohl auch Angreifer Giorgi Piranashvili, der im Verlauf der zweiten Halbzeit gleich mehrmals den Unmut seines Trainers auf sich zog. Unterm Strich kann die TuS nach zuvor zwei Siegen mit der Niederlage gegen den klassenhöheren Gegner ganz gut leben. Im Spiel beim hessischen Oberligisten RW Hadamar am Samstag, 6. Februar (14.30 Uhr), soll das aber schon wieder ganz anders aussehen respektive ausgehen. bhm

    TuS Koblenz: Patzler - Hadzic (46. Tewelde), Stark, Fritsch (46. Wolf), Matuwila (61. Stahl) - von der Bracke - Hauk (46. Jakobs), Saito (46. Montabell), Radojewski (61. Stieffenhofer), Schmidt - Celani (46. Piranashvili).

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