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  • Rheinlandliga 1:2 gegen starke Eisbachtaler - Ist der Druck an der Tabellenspitze zu groß?

    TuS Mayen lässt die bewährten Stärken vermissen

    Mayen. Die spielerische Leichtigkeit beim TuS Mayen hat sich verabschiedet, zumindest vorübergehend. Auch im dritten Spiel in Folge hat der Tabellenzweite der Fußball-Rheinlandliga keinen Dreier eingefahren und steckt erstmals in dieser Spielzeit in einer Ergebniskrise. Gegen die spielstarken Sportfreunde aus Eisbachtal kassierte der TuS eine verdiente 1:2-Niederlage. Und das, obwohl die Mannschaft von Trainer Thomas Reuter wie in den vergangenen drei Ligaspielen wieder mit 1:0 in Führung gegangen war.

    Auf den Weg zum Tor wird der Mayener Stürmer Matthias Tutas (weißes Trikot) vom Eisbachtaler Jonas Hannappel gestört. Links schaut Marius Zabel zu. Beim 1:2 gegen die Westerwälder kassierte der TuS die zweite Heimniederlage dieser Saison. Foto: Andreas Walz
    Auf den Weg zum Tor wird der Mayener Stürmer Matthias Tutas (weißes Trikot) vom Eisbachtaler Jonas Hannappel gestört. Links schaut Marius Zabel zu. Beim 1:2 gegen die Westerwälder kassierte der TuS die zweite Heimniederlage dieser Saison.
    Foto: Andreas Walz

    „Tatsächlich ist uns die Leichtigkeit ein bisschen abhandengekommen. Wir müssen in den nächsten Spielen wieder geschlossen als Team arbeiten und die Grundsteine für unseren Erfolg im Training legen“, forderte TuS-Kapitän Eike Mund nach der zweiten Heimniederlage der Saison.

    Eigentlich fanden die Gastgeber an dem verregneten Samstagabend ganz gut in die Partie, waren vor allem durch Standardsituationen immer wieder gefährlich. Doch auch die Gäste versteckten sich nicht und hatten durch Torjäger David Röhrig früh das 1:0 auf dem Fuß (10.). Glück hatte der TuS Mayen, als Torwart Kevin Michel einen Freistoß-Kunstschuss von Sportfreunde-Kapitän Manuel Haberzettl aus rund 20 Metern mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenkte (30.).

    Eine Minute später bescherte ein zweifelhafter Pfiff von Schiedsrichter Dominic Mainzer nach einem Eckball der Gastgeber den Mayenern die Führung. TuS-Akteur Sven Thelen kam im Zweikampf zu Fall, Mainzer entschied auf Strafstoß. „Eine fragwürdige Entscheidung“, gab Mayens Spielführer Mund zu. Innenverteidiger Marcel Löhr war es egal, er verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Hausherren (32.).

    Keine zwei Minuten später stand Schiedsrichter Mainzer wiederum im Mittelpunkt des Geschehens, dieses Mal allerdings auf der anderen Seite. Torwart Michel hatte Röhrig zu Fall gebracht, es gab Strafstoß für Eisbachtal. Haberzettl blieb genauso sicher wie Löhr, vom Innenpfosten knallte das Leder zum verdienten 1:1-Ausgleich ins Netz (35.).

    Und noch vor der Pause legten die kampfstarken Gäste nach. Nach einer feinen Kombination zwischen David Röhrig und Jonas Hannappel setzte sich Röhrig gegen zwei Mayener durch und setzte die Kugel aus rund elf Metern mit links in die Maschen (39.).

    Auch in den zweiten 45 Minuten blieben die Sportfreunde das aktivere Team. Anstatt die knappe Führung zu verwalten, spielten die Westerwälder weiter mutig nach vorne und waren dem 3:1 deutlich näher als der TuS dem 2:2-Ausgleich. Einen Konter über den nimmermüden Röhrig spielten sie schlecht aus (61.), in der 79. Minute scheiterte der Angreifer nach einem weiten Einwurf aus spitzem Winkel.

    Und Mayen? Der TuS versuchte es völlig ungewöhnlich fast ausschließlich mit hohen Bällen in die Spitze, hatte nicht wirklich gute Ideen. Lediglich Kapitän Mund prüfte noch einmal Sportfreunde-Keeper Johann Heinz mit einem Distanzschuss (65.). „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen, hatten keine überzeugenden Spielanteile und keinen kreativen Spielaufbau“, kritisierte Mund. Symbolisch für das harmlose Offensivspiel der Mayener: ausgerechnet der aufgerückte TuS-Keeper Michel hatte nach einem Eckball die letzte Chance der Partie. Sein Kopfball landete in den Armen von Heinz (90.+3).

    „Leidenschaft hat heute gewonnen. Eisbachtal hat alles reingehauen, wir hatten über 90 Minuten nicht eine echte Torchance. Daher geht der Dreier für die Sportfreunde auch in Ordnung“, sagte Mayens Trainer Thomas Reuter als fairer Verlierer. „Ich sehe diese Niederlage nicht als Beinbruch, aber offensichtlich können wir mit dem Druck an der Tabellenspitze noch nicht so gut umgehen. Wir müssen zu unserer alten Stärke zurückfinden.“

    Ganz anders die Gemütslage bei den Sportfreunden Eisbachtal, die zumindest mit einem Auge wieder in Richtung der Plätze zwei und drei schielen können. „Wir haben uns vorgenommen, den Teams an der Tabellenspitze ein Bein zu stellen. Das haben wir in Mayen geschafft. Unser Rezept ist aufgegangen, wir bleiben dran“, sagte Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt nach dem zweiten Sieg in Folge. „Wir waren sehr dominant und griffiger als der TuS. Ich finde kein Haar in der Suppe.“

    Von unserem Mitarbeiter Julian Turek

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