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  • Fußball Kreis Westerwald/Sieg wartet auf Zustimmung zu einer SG und möchte auf Relegationsrunden zur Kreisliga B und C verzichten - Viele freie Plätze

    Westerwald/Sieg: Auch die Vizemeister haben diesmal viel Freude

    Kreisgebiet. Da der Fußballkreis Westerwald/Sieg keinen Absteiger aus der Bezirksliga Ost aufnehmen muss und es zudem einige Vereinsentscheidungen abseits der Plätze gibt, kann nach der am Sonntag endenden Punkterunde auf die Austragung von Relegationsrunden zur Kreisliga B wahrscheinlich und zur Kreisliga C auf jeden Fall verzichtet werden. Bei der Kreisliga B hängt es von einer schnellen Zustimmung des Verbandes und des Kreises Westerwald/Wied ab, dass die SG Mündersbach/Roßbach, die eine neue SG eingegangen ist, in den Nachbarkreis wechseln darf. Hier ist der Überblick über den Stand der Dinge, der davon ausgeht, dass diese Formalie zeitnah erfüllt wird.

    Kreisliga A

    Während die SG Mündersbach/Roßbach (blaue Trikots, hier Florian Lipinski) eine Spielgemeinschaft mit der SG Marienhausen/Wienau eingeht und künftig im Kreis Ww/Wied spielen wird, startet die SG Kirburg/Hof mit ihrem Torjäger Fisnik Blakaj (rechts am Ball) am Mittwoch in die Relegationsrunde zur Kreisliga A.
    Während die SG Mündersbach/Roßbach (blaue Trikots, hier Florian Lipinski) eine Spielgemeinschaft mit der SG Marienhausen/Wienau eingeht und künftig im Kreis Ww/Wied spielen wird, startet die SG Kirburg/Hof mit ihrem Torjäger Fisnik Blakaj (rechts am Ball) am Mittwoch in die Relegationsrunde zur Kreisliga A.
    Foto: Thomas Jäger

    Die ungeschlagene SG Wallmenroth/Scheuerfeld steht als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga Ost fest, der Vizemeister Spvgg Lautzert-Oberdreis hat keine Aufstiegschance. Der Tabellenletzte SSV Almersbach-Fluterschen wird auf eigenen Wunsch nicht in die B-Klasse, sondern in die Kreisliga C absteigen. Der zweite Direktabsteiger und der Tabellenzwölfte, der die Relegation mit den beiden B-Liga-Zweiten bestreiten wird, sind am letzten Spieltag oder per Entscheidungsspiel(e) noch zu ermitteln. Gefährdet sind die SG Herschbach/Girkenroth/Salz, der SSV Weyerbusch, die SG Herdorf und der SV Stockum-Püschen.

    Kreisliga B

    Als Meister und Aufsteiger in die Kreisliga A stehen die SG Rennerod/Irmtraut/Seck (Kreisliga B 1) und die SG Steineroth-Dauersberg/Molzhain (Kreisliga B 2) fest. Sie spielen am Mittwoch, 24. Mai, 19.30 Uhr, im Stadion in Hachenburg um die Kreismeisterschaft.

    Die beiden Vizemeister SG Kirburg/Hof und SG Altenkirchen/ Neitersen II spielen mit dem Drittletzten der Kreisliga A um zwei freie Plätze in der Kreisliga A und eröffnen die Relegationsrunde am Mittwoch, 24. Mai, um 19.30 Uhr mit ihrem Duell in Kirburg.

    In die Kreisliga C absteigen müssen lediglich die beiden Tabellenletzten SG Atzelgift/Nister (Kreisliga B 1) und HC Harbach (Kreisliga B 2). Dies liegt daran, dass drei Plätze frei werden: Der SSV Almersbach/Fluterschen verzichtet nach seinem Abstieg aus der Kreisliga A auf einen Platz in der Kreisliga B. Die Spielgemeinschaft Friesenhagen-Katzwinkel, derzeit Tabellenfünfter der Kreisliga B 2, wird aufgelöst. Der TuS Katzwinkel, der bei Gründung die Spielberechtigung für die Kreisliga B einbrachte, schließt sich dem ohnehin in der Kreisliga B spielenden TuS Honigsessen an, der SV Friesenhagen muss in die Kreisliga C absteigen. „Das ist ganz bitter und tut mir für die Friesenhagener unendlich leid, aber wir können an den Statuten leider nichts ändern“, sagt dazu der Kreissachbearbeiter Klaus Reuter.

    Ein weiterer Platz wird frei, weil sich die SG Mündersbach/Roßbach mit der SG Marienhausen/Wienau zusammenschließt, mit der sie bereits eine Jugendspielgemeinschaft hat, und künftig im Kreis Westerwald/Wied spielen wird. Alle Verträge der betroffenen Vereine sind seit einer Woche unterschrieben, der FV Rheinland ist eingeweiht. Der Verbandsspielausschuss, dem die Verträge seitens der federführenden SG Marienhausen gestern noch nicht vorlagen, und der ebenfalls vorab informierte Kreis Westerwald/Wied müssen allerdings noch zustimmen, was normalerweise nur eine Formalie sein dürfte. „Wir warten dringend darauf, um sicher sein zu können, dass wir nicht doch noch eine langwierige Relegationsrunde zur Kreisliga B ansetzen müssen“, sagt Staffelleiter Wolfgang Hörter. „Stand jetzt müssten wir eine Fünfer-Runde zur Kreisliga B ansetzen, in der um vier freie Plätze gespielt wird und die sofort abgebrochen werden könnte, sobald die Zustimmungen vorliegen.“

    Kreisliga C

    Sowohl die Meister als auch die Vizemeister der drei Staffeln steigen in die Kreisliga B auf. Fest stehen die SG Pottum/Hellenhahn/Höhn und der VfB Rotenhain-Bellingen (Staffel 1), die SG Müschenbach/Hachenburg II (Staffel 2) und die SG Wallmenroth/Scheuerfeld II (Staffel 3). Die SG Herdorf II ist zwar in der Staffel 3 sportlich bereits qualifiziert, kann aber nur aufsteigen, wenn die erste Mannschaft nicht aus der Kreisliga A in die Kreisliga B absteigt. Nachrücker wäre der SV Betzdorf-Bruche. „Hier werden wir auf jeden Fall auf eine Relegationsrunde verzichten können, weil es genügend freie Plätze geben wird“, sagen Reuter und Hörter unisono.

    Die Dreierrunde um die Kreismeisterschaft eröffnet am Mittwoch, 24. Mai, 19.30 Uhr, die SG Müschenbach/Hachenburg II mit ihrem Spiel beim Ersten der Staffel 1 (Pottum oder Rotenhain). Absteiger in die Kreisliga D sind nur die Tabellenletzten SG Fehl-Ritzhausen II (Staffel 1), SSV Almersbach-Fluterschen II (Staffel 2) und 1. FC Offhausen (Staffel 3).

    Kreisliga D

    Auch hier dürfen Meister und Vizemeister jeder Staffel aufsteigen. Es sind dies der SSV Hattert II und die SG Kirburg/Hof II (Staffel 1), der FSV Merkelbach und der SV Gehlert (Staffel 2) sowie der 1. FC Grünebach und die SG Daaden II (Staffel 3). Die Dreierrunde um die Kreismeisterschaft läuft bereits: FSV Merkelbach - SSV Hattert II 6:2; SSV Hattert II - 1. FC Grünebach (Sonntag, 21. Mai, 12.30 Uhr), 1. FC Grünebach - FSV Merkelbach (Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr).

    Kreissachbearbeiter Reuter will mit den Vereinen darüber reden, ob in der nächsten Saison noch mit drei – dann noch kleiner werdenden – D-Liga-Staffeln gespielt werden soll oder ob es sinnvoller ist, mit zwei Staffeln zu spielen.

    Die Vereinsvertreter der Teilnehmer an notwendig werdenden Entscheidungsspielen, an der Relegation zur Kreisliga A und der Kreismeisterschaft der Kreisliga C treffen sich zur Besprechung am Montag, 22. Mai, 19 Uhr, in Langenbach im Gasthof Kerzan.

    Von unserem Redakteur Christoph Gerhards
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