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  • KoblenzAnadolu gewinnt rassiges Spitzenspiel

    Im Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga A Koblenz zwischen dem SV Anadolu Spor Koblenz und dem TuS Immendorf hat sich der Gastgeber mit 3:2 (2:1) durchgesetzt, den Vorsprung in der Tabelle ausgebaut und damit den Aufstiegsplatz gefestigt.

    Neben rassigen Zweikämpfen gab es im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Koblenz auch viele rüde Fouls und zahlreiche Meckereien – der SV Anadolu Koblenz gewann gegen den TuS Immendorf (in roten Trikots) mit 3:2. Foto: Wolfgang Heil
    Neben rassigen Zweikämpfen gab es im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Koblenz auch viele rüde Fouls und zahlreiche Meckereien – der SV Anadolu Koblenz gewann gegen den TuS Immendorf (in roten Trikots) mit 3:2.
    Foto: Wolfgang Heil

    „Wir waren heute das kämpferisch bessere Team und wollten die drei Punkte einfach mehr“, freute sich Anadolu-Trainer Ajet Uzejrovic über den wichtigen Sieg seiner Mannschaft. Das Spiel hielt von Anfang an, was es im Vorfeld versprochen hatte: Die Zuschauer bekamen auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz auf der Feste Franz eine temporeiche erste Halbzeit mit zahlreichen guten Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Bereits nach acht gespielten Minuten nutzten die Gastgeber ihre erste gute Möglichkeit zur Führung: Einen diagonalen Ball erlief Francesco Rago auf der linken Seite, zog von der Immendorfer Abwehr allein gelassen in den Strafraum ein und überlupfte souverän den herauseilenden Torwart.

    Praktisch mit dem Gegenzug fand Immendorf aber die Antwort: Eine Ecke von der linken Seite konnte Anadolu nicht klären, der Ball trudelte durch den Sechzehner und fiel schließlich vor die Füße von Carsten Schwickert, der aus drei Metern einschob. Der Stürmer der Gäste hätte nur eine Minute später das Spiel sogar komplett drehen können, als er einen langen Ball über die Abwehr der Gastgeber hinweg erlief und Anadolu-Keeper Bersch überlupfte, dann aber zu überhastet abschloss und das leere Tor verfehlte.

    Besser machten es die Gastgeber in der 25. Minute: Nach einer abgewehrten Ecke gewann Anadolu den Ball zurück, die in den Strafraum gebrachte Flanke landete vor den Füßen von Sven Fernando Bonsels, der am linken Fünfereck abschloss und den Ball im kurzen Eck versenkte. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzten wieder die Gäste, eine Flanke von der linken Seite konnte die Anadolu-Abwehr aber noch von der Linie kratzen (30.).

    Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Nach 47 Minuten spielten nur noch zehn Spieler auf beiden Seiten, da sowohl Benedikt Pistono aufseiten der Gäste als auch Tamer Cobanoglu von Anadolu die Gelb-Rote Karte sahen. Der Spielfluss der ersten Halbzeit war komplett verloren gegangen, gefährlich wurde es meist nur noch nach Einzelaktionen. So wie in 51. Minute, in der Immendorf zum Ausgleich kam – allerdings durch Anadolu-Akteur Sandro Niehaus, der den Gästen ein Eigentor schenkte. Schiedsrichter Reif stand immer mehr im Mittelpunkt, unterbrach das Spiel zunehmend öfter und verteilte zahlreiche gelbe Karten für rüde Fouls und Meckereien. Ein Tor sollte dann aber doch noch fallen: Einen lang gespielten Ball erkämpfte sich Ali Carman, zog aus 20 Metern zentral vor dem Tor ab und vollstreckte ins linke untere Eck. Das war auch die letzte sehenswerte Aktion des Spiels. Es folgte eine Schlussphase, die von unsportlichen Aktionen und minutenlangen Unterbrechungen geprägt war.

    Gästetrainer Robby Brace zeigte sich nach dem Spiel deutlich angefressen: „Hier dürfen wir heute nicht verlieren. Anadolu hat vier Chancen und macht daraus drei Tore. Da waren wir zu weit weg. Ich ärgere mich, weil ein Unentschieden auf jeden Fall drin war. Das habe ich mir anders vorgestellt.“

    Von unserer Mitarbeiterin

    Sabrina Kreuter

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