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  • MontabaurWeitefeld hofft auf viele Tore gegen den Meister - Hamm empfängt Ellingen, Wissen in Nauort

    Lange bot die Fußball-Bezirksliga Ost durch einen Vierkampf an der Spitze und ein Schneckenrennen im Tabellenkeller viel Spannung. Vor dem letzten Spieltag sind die Würfel aber gefallen, Linz steigt auf, während Nauort und Birlenbach die beiden Abstiegsplätze nicht mehr verlassen können. Verschiebungen im Klassement sind noch möglich, haben jedoch keine sportlichen Auswirkungen mehr. Kurzum: Es geht um die Ehre, von Brisanz kann indes keine Rede mehr sein.

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - VfB Linz (Sonntag, 15 Uhr, in Langenbach, Hinspiel: 1:1). „Enttäuschung war im ersten Moment schon da“, berichtet Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt, nachdem seine Elf nun definitiv nicht mehr aufsteigen kann. Mittlerweile sei die Stimmung aber wieder gut, die Sache werde „relativ nüchtern“ gesehen, nachdem die Chancen zuletzt ohnehin gering waren. Noch nicht entschieden ist, welche Endplatzierung Weitefeld erreicht: Zweiter, Dritter oder Vierter. „Wir wollen das Bestmögliche rausholen, der letzte Eindruck bleibt hängen“, erklärt Mockenhaupt vor dem Vergleich mit dem Meister aus Linz.

    Er hofft auf ein gutes Spiel, viele Tore – im Vorjahr gab es gegen den VfB ein 3:3 zum Ausklang – sowie zahlreiche Zuschauer. Die Kulisse soll auch einen schönen Rahmen für die Verabschiedung von Julian Aquilar bilden. Der langjährige Leistungsträger beendet seine Karriere.

    „Wir werden uns etwas einfallen lassen“, sagt der Linzer Trainer Paul Becker und spielt damit auf das 2:2 der Weitefeld vor Wochenfrist gegen Emmerichenhain, durch das der VfB vorzeitig zum Meister geworden ist. Becker verrät aber nicht, was die Linzer den Gastgebern für die unerwartete Hilfe zukommen lassen. Doch im Spiel selbst will der VfB keine Geschenke verteilen. „Wir wollen noch einmal richtig Gas geben und uns als Meister präsentieren. Dann können wir gerne zusammen feiern“, freut sich Becker auf den Vergleich mit dem Tabellendritten.

    VfL Hamm - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (Sonntag, 15 Uhr, Hinspiel: 2:2). Auch beim VfL Hamm sind die Spieler und Trainer Philipp Höhner froh, dass eine anstrengende Saison nun endet. Die gesteckten Ziele wurden erreicht. Was die Rückrundenbilanz anbelangt, so ist der VfL Hamm zum Beispiel sogar ein direkter Tabellennachbar der SG Ellingen, die am Sonntag zum letzten Match anreist.

    Da die Gastgeber die Begegnung entspannt angehen können, will Höhner einige Akteure mitwirken lassen, die bisher eher selten zum Zug kamen. Gegen „eine der Top-Mannschaften der Liga“ soll natürlich dennoch vor eigenem Publikum gepunktet werden. Im Hintergrund laufen Gespräche mit zwei bis drei Spielern, die den Kader verstärken könnten. Philipp Höhner selbst wird in seinem Traineramt bleiben.

    „Jetzt sehnen wir uns nach der Sommerpause. Nach dem Spiel in Hamm ist eine große Feier angesagt und dann werden wir kommenden Donnerstag mit einem lockeren Training in die Sommerpause starten. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie nach dem schlechten Start noch den 6. Tabellenplatz geschafft hat. Wir sind mit dem ganz kleinen Kader von Spiel zu Spiel immer mehr eine verschworene Gemeinschaft geworden“, zieht Ellingens Trainer Thomas Kahler ein durchweg positives Saisonfazit. Deshalb soll zum Abschluss auch noch ein Sieg in Hamm die Bilanz aufwerten.

    Nebenbei basteln die Verantwortlichen in Straßenhaus an einem konkurrenzfähigen Kader für die neue Saison. Mit Fatos Prenku (SV Windhagen) und Luan Muriqi (Cosmos Koblenz) kehren zwei ehemalige SG-Akteure an ihre alte Wirkungsstätte zurück. „Sie werden uns kurzfristig schon helfen können, da sie das Umfeld bestens kennen“, sieht Kahler bei beiden Neuzugänge keine lange Zeit und Probleme der Integration. Weitere Neuzugänge sollen in den kommenden Wochen unter Dach und Fach gebracht werden.

    SV Fortuna Nauort - VfB Wissen (Sonntag, 15 Uhr, Hinspiel: 2:7). Alle Rechnungen über einen irgendwie denkbaren Nichtabstieg der beiden Letzten aus der Bezirksliga stoßen beim SV Fortuna Nauort auf taube Ohren. „Damit beschäftigt sich bei uns kein Mensch“, bestätigt der scheidende Spielertrainer Jürgen Ebert. Sich ordentlich zu verabschieden, das bleibt die einzige Vorgabe für die Mannschaft. Nach Wochen mit knappen, respektablen Ergebnissen hat Ebert beim 0:5 erstmals gespürt, dass „die Luft raus“ war. Gegen den VfB Wissen gelte es, sich nochmals zu motivieren. „Es ging schon bei der Übernahme des Trainerpostens durch mich nicht mehr unbedingt um den Klassenerhalt“, erläutert Ebert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Begegnungen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte nämlich schon vorüber.

    Der fünfte Tabellenplatz ist gebucht für den VfB Wissen. Daran können weder ein Kantersieg noch eine hohe Niederlage etwas ändern. In Hin- und Rückrunde sammelte die Elf von Trainer Dennis Reder, der jetzt den Verein verlässt, übrigens bisher jeweils 22 Punkte. Das Spiel beim Auf- und wieder Absteiger in Nauort bietet also die Gelegenheit, einen Aufwärtstrend in der Saisonbilanz zu verankern. Außerdem kann der VfB mit einem Dreier in der Auswärtswertung ein Gleichgewicht schaffen, dort stehen fünf Siegen bislang sechs Niederlagen entgegen. Dass es außer um diese inoffiziellen Statistiken seit Wochen um nichts mehr geht für den Ex-Regionalligisten, ist zu einem Teil einer anhaltenden Verletztenmisere geschuldet. Die Vorbereitung auf die nächste Saison leitet der erfahrene Coach Walter Reitz.

    Thorsten Stötzer/Ludwig Velten

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