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  • Bezirksliga Mitte Gäste bejubeln nach Toren von Chrissi König und Mark Eich 2:0-Sieg

    Unzenberg: Heimserie reißt gegen Niederburg

    Oppertshausen. Die Heimserie der SG Unzenberg/Sargenroth/ Mengerschied fand gegen die SG Niederburg/Biebernheim ihr Ende. Im Derby der Fußball-Bezirksliga mussten sich die Gastgeber mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

    Die SG Unzenberg (in Gelb-Schwarz, von links mit Kevin Kaiser, Florian Wickert und Dennis Weckmüller) kassierte die erste Heimniederlage. Sieger SG Niederburg (von links mit Tobias Kasper und Dominik Knebel) blieb auch im dritten Spiel nach der Winterpause ohne Gegentor und gewann 2:0.  Foto: Barden
    Die SG Unzenberg (in Gelb-Schwarz, von links mit Kevin Kaiser, Florian Wickert und Dennis Weckmüller) kassierte die erste Heimniederlage. Sieger SG Niederburg (von links mit Tobias Kasper und Dominik Knebel) blieb auch im dritten Spiel nach der Winterpause ohne Gegentor und gewann 2:0.
    Foto: Barden

    Ein wenig war Dennis Weckmüller die tragische Figur der Partie. Der Reservist und gelernte Offensivspieler war in die zentrale Position in der Defensive gerückt und hatte dort den beruflichen verhinderten Christian Kleid vertreten. Und er tat es vor allem in Halbzeit eins souverän. Leistete sich keine Patzer, agierte mit Umsicht, hatte immer das Auge für den Mitspieler. Kurzum: ein würdiger Vertreter. Doch dann kam die 56. Spielminute und Weckmüller senste Niederburgs Jan Schink an der Ecke des Strafraums um. Elfmeter. „Das war natürlich eine saudumme Aktion“, sagte sein Trainer Andreas Auler. Den folgenden Strafstoß verwandelte Christopher König souverän zum 0:1 (57.). Und irgendwie hatte man das Gefühl: das war’s. Auch Auler. „Wer in so einer Partie das erste Tor schießt, gewinnt auch.“

    „So eine Partie.“ Damit meine der Unzenberger Coach die zähe Angelegenheit, die die rund 150 Zuschauer auf dem tiefen Oppertshausener Boden geboten bekamen. Viele eng geführte Zweikämpfe, wenig Aktionen in den beiden Strafräumen und auch wenige spielerische Glanzpunkte. So lassen sich die ersten 40 Minuten zusammenfassen. Ein Abseitstor von Unzenbergs Tarik Aygün (21.), ein Schuss von SGU-Akteur Daniel Georg, der weit übers Tor segelte (34.), harmlose Distanzschüsse von Niederburgs König (37.) und von Jan Schink (40.), das war es. Die Gastgeber gewannen etwas mehr Zweikämpfe und zweite Bälle im Mittelfeld, konnten diese minimale Überlegenheit aber nicht in nennenswerte Torchancen ummünzen.

    Die beste Möglichkeit in Halbzeit eins hatten sogar die Gäste: Nach einem Ballverlust schaltete Niederburg schnell um. König bediente Mark Eich, der halblinks aufs Tor zulief, aber an Schlussmann Björn Moldenhauer scheiterte. „Das war insgesamt von beiden wenig“, meinte Gästetrainer Patric Muders. Der nahm zur Pause einige Umstellungen vor – ein Schachzug, der aufging. Niederburg kam besser ins Spiel, gewann mehr Zweikämpfe und provozierte den Elfmeter. Allerdings mit Weckmüllers Mithilfe. Apropos Weckmüller. Der rutschte auch beim 0:2 weg und kam deswegen nicht in den Zweikampf mit König. Auch Tim Schneberger konnte den robusten Niederburger Offensivmann nicht aufhalten. Der passte den Ball in die Mitte, wo Mark Eich nur noch einschieben musste (73.). Die Unzenberger Gegenwehr war spätestens zu diesem Zeitpunkt gebrochen. Auch Auler stellte zwar noch mal auf ein 4-4-2-System um und wechselte dreimal aus. Doch das Ergebnis waren noch weniger Struktur und noch weniger Ordnung. „Da hat sich auch der Substanzverlust bemerkbar gemacht“, meinte Auler.

    Ganz anders Niederburg. Allen voran König, der an jeder Offensivaktion beteiligt war und zwei Minuten vor dem Ende unter dem Applaus seiner Mitspieler ausgewechselt wurde. „Chrissi war in der zweiten Halbzeit viel besser im Spiel. Aber das war insgesamt bemerkenswert, wie die Jungs mit der Situation umgehen“, bilanzierte Muders. Er sprach von einem verdienten Sieg – und hatte aufgrund der zweiten Halbzeit auch Recht. Auler wusste, woran es lag: Vier Stammspieler seien nicht zu ersetzen. Zudem mache sich die geringe Trainingsbeteiligung bemerkbar. Und so geht auch die Unzenberger Heimserie mal zu Ende.

    SG Unzenberg/Mengerschied/S. - SG Niederburg/B. 0:2 (0:0)

    Unzenberg: Moldenhauer – Weckmüller (77. Ghanem), Schneberger, Kaiser – Caspar , Wickert, Tittel, Steffens, Singer (76. Klein) – Aygün (66. Pink), Georg.

    Niederburg: C. Pabst – J. Eich, Thiele, Eroglu, M. Schink, C. Hohl, Kasper, J. Schink (70. Knebel), Zuck, König (88. S. Pabst), M. Eich (83. Theiß).

    Tore: 0:1 König (57.), 0:2 M. Eich (73.).

    Schiedsrichter: Ingo Kreutz (Lutzerath).

    Zuschauer: 150.

    Beste Spieler: Fehlanzeige – M. Schink, König.

    Nächste Aufgabe für Unzenberg: am Sonntag (14.30 Uhr) in Oberwinter; für Niederburg: am Sonntag (14.45 Uhr) in Niederburg gegen Bad Breisig.

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