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    KirchbergSinger trifft dreifach beim Kirchberger 6:1 gegen Plaidt

    Als Alexander Singer vier Minuten nach Wiederanpfiff das 5:0 für seinen TuS Kirchberg erzielte, glaubten viele der Zuschauer sicherlich, dass die Bezirksliga-Partie gegen den FC Plaidt mit einem Schützenfest enden würde. Dass es am Ende des Bezirksligaduells "nur" 6:1 für die Gastgeber stand, hatte gleich mehrere Gründe. Grund eins: Der TuS hatte vor der Pause Fußball zelebriert und sicherlich eine der bisher stärksten Halbzeiten gezeigt. Diese Leistung über 90 Minuten zu zeigen erwies sich nicht nur als schwer, sondern als nicht realisierbar. Grund zwei: Nach der Pause und zwei Auswechslungen auf Plaidter Seite beteiligten sich die Gäste plötzlich am Spiel und legten eine ganz andere Körpersprache an den Tag. Grund drei nannte der Kirchberger Trainer Christian Schneider selbst: "Einige dachten wohl, es geht von alleine. Da haben wir uns zu oft festgedribbelt." Und mit einem Lachen schob er den vierten Grund hinterher: "Vielleicht haben sich auch einige für das Pokalspiel am Mittwoch gegen die TuS Koblenz geschont."

    Nur phasenweise ließen sich die Kirchberger (in Gelb mit dem eingewechselten Torsten Resch) von Plaidt aus dem Tritt bringen, vor allem in der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber beim 6:1 klar.  Foto: B&P Schmitt
    Nur phasenweise ließen sich die Kirchberger (in Gelb mit dem eingewechselten Torsten Resch) von Plaidt aus dem Tritt bringen, vor allem in der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber beim 6:1 klar.
    Foto: B&P Schmitt

    So mutete das Kirchberger Spiel in der zweiten Halbzeit tatsächlich an. Die Laufbereitschaft war weniger geworden, die Zweikämpfe wurden nicht mit letzter Konsequenz geführt und entsprechend rar waren die Torchancen. Das lag allerdings auch mit an den Gästen aus Plaidt, die mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine kamen. Die beiden eingewechselten Daniel Molitor und David Reif belebten zudem das Offensivspiel und sorgten dafür, dass sich die Gäste die eine oder andere Möglichkeit erspielten. "Ich bin mit der zweiten Hälfte überhaupt nicht zufrieden", sagte Schneider. "Ich verstehe nicht, warum wir das gute Spiel der ersten Halbzeit nicht durchgezogen haben." Tatsächlich hatte sein Team - wie schon erwähnt - in den ersten 45 Minuten richtig stark gespielt. Bereits nach zwei Minuten waren die Gastgeber durch Alex Singer in Führung gegangen. Der war von Süleyman Özer perfekt angespielt worden und konnte sich aus rund 16 Metern die Ecke aussuchen. Nach einer Möglichkeit durch Florian Daum (8.) erhöhte Patrick Sehn-Henn auf 2:0 (11.). Dem Treffer war eine schöne Kombination über Jonas Heimer und Singer vorausgegangen. Es folgten Chancen durch Özer (13.) und Heimer (23.), ehe Letzterer in der 27. Minute nach einer schönen Einzelaktion das 3:0 erzielte: Im Plaidter Strafraum ließ er drei Gegenspieler stehen und schob den Ball ein. Ein Treffer, der sinnbildlich für die Gästeleistung in der ersten Halbzeit war. Die liefen meist hinterher und kamen zu keinem Zeitpunkt in die Zweikämpfe. Beim 4:0 durch Singer konnte allerdings keiner eingreifen. Er traf per Freistoß aus rund 18 Metern (33.).

    Den ersten Plaidter Abschluss setzte der beste Gästeakteur ab. Doch der Schuss von Roman Bach verfehlte das Tor (34.). Anschließend spielten wieder nur die Gastgeber und hatten durchaus Möglichkeiten, das Ergebnis bis zur Pause noch höher zu schrauben. Und dann kamen die Halbzeit, das 5:0 durch Singer (49.) und eine 40-minütige Phase, in der Plaidt mindestens ebenbürtig war, sich allerdings nur drei richtig gute Möglichkeiten herausspielen konnte. Eine davon nutzte Bach zum 1:5, eine weitere Doppelchance durch Marcel Birkner und Reif landete deswegen nicht im Tor, weil TuS-Schlussmann Peter Kunz glänzend parierte.

    Den Schlusspunkt setzte dann Kirchbergs Sebastian Kilp. In der 90. Minute traf er zum 6:1. Entsprechend des Spielverlaufs fielen auch die Bilanzen der beiden Trainer aus. Schneider freute sich über die starke erste und ärgerte sich über die schwache zweite Halbzeit: "Ich hatte den Jungs in der Kabine noch gesagt, dass wir da weiter machen, wo wir aufgehört haben." Das fand augenscheinlich kein Gehör. Der Plaidter Coach Volker Schambach dürfte deutlichere Worte gefunden haben. Schließlich befand er die Leistung vor der Pause als "ganz schwach". Das nahm er allerdings auch auf seine Kappe. "Ich habe offensichtlich nicht richtig ein- und aufgestellt." Er freute sich, dass sein Team in der zweiten Hälfte eine Reaktion gezeigt und das Spiel offen gestaltet hatte. Was ihn allerdings wenig freute, war das Verhalten seines Kollegen Schneider: "Mir stinkt es gewaltig, dass er ständig Karten gefordert hat statt sich über das Spiel seiner Mannschaft zu freuen. Das waren normale Fouls."

    Von unserer Mitarbeiterin

    Sina Ternis

    Fußball-Bezirksliga Mitte
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