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    AndernachSG 99 schlägt Plaidt nur mit viel Mühe

    Die SG 99 Andernach gewinnt im letzten Spiel vor der Winterpause in der Fußball-Bezirksliga Mitte das prestigeträchtige Derby gegen den FC Plaidt mit 2:1 (0:0). Erwartungsgemäß, diese Interpretation lässt jedenfalls ein Blick auf die aktuelle Tabelle zu. Doch das wirkliche Geschehen und auch die Kommentare der beiden beteiligten Trainer lassen einen anderen Schluss zu.

    Drei Hauptdarsteller des Derbys auf einen Blick: Jan Hawel (am Boden) und Kim Kossmann (mit Kapitänsbinde) erzielten die beiden Andernacher Tore in der zweiten Hälfte, der Plaidter Christoph Ferenc (ganz rechts) sah kurz vor Schluss die Rote Karte.  Foto: Andreas Walz
    Drei Hauptdarsteller des Derbys auf einen Blick: Jan Hawel (am Boden) und Kim Kossmann (mit Kapitänsbinde) erzielten die beiden Andernacher Tore in der zweiten Hälfte, der Plaidter Christoph Ferenc (ganz rechts) sah kurz vor Schluss die Rote Karte.
    Foto: Andreas Walz

    "Wir hatten Chancen, um mindestens zwei oder drei Dinger zu machen", ärgerte sich FC-Trainer Volker Schambach maßlos über den aus seiner Sicht unverdienten Ausgang der Begegnung und fügte hinzu: "Aber wie so oft werden wir dann bestraft, das sind wir auch selbst schuld." Als Außenseiter spielten die Alemannen auf dem Andernacher Kunstrasen recht forsch nach vorne. Und niemand hätte sich beschweren dürfen, wenn die Gäste zur Pause auch in Führung gelegen hätten.

    Nach Flanke von Oliver Pachl über die starke rechte Seite der Plaidter stand Spielführer Sven Jakobs mutterseelenallein vor Schlussmann Niklas Nett, doch der hatte wenig Mühe mit dem unplatzierten Kopfball (12.). Und auch bei der nächsten brenzligen Situation verhinderte der Keeper der SG 99 den durchaus möglichen Rückstand, als er einen Lupfer des alleine durchgeeilten Roman Bach zunichte machte (37.). Und Andernach? Beschränkte sich weitgehend auf Ballkontrolle und hatte im ersten Abschnitt kaum gute Szenen vorm gegnerischen Gehäuse.

    Dennoch sagte Trainer Franz Kowalski: "Die erste Hälfte war ausgeglichen, den Sieg haben wir uns in der zweiten Halbzeit verdient. In einer für uns schwierigen Phase haben wir genau die Punkte geholt, die wir auch holen mussten." 120 Sekunden genügten der SG 99, um den elften Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Nach Ecke von Kapitän Kim Kossmann stieg Jan Hawel am hinteren Fünfmetereck hoch und markierte per wuchtigem Kopfstoß das 1:0 für die diesmal ganz in Rot angetretenen Bäckerjungen (63.).

    Der Jubel war kaum verhallt, da legte der Gastgeber schon nach. Dane Irmgartz holte Georg Egorov im Strafraum von den Beinen, der Schiedsrichter pfiff und deutete unmissverständlich auf den Elfmeterpunkt. "Den kann man geben", räumte Schambach später zähneknirschend ein. Kim Kossmann trat an und ließ Julien Ndolumingu im Plaidter Tor keine Abwehrmöglichkeit (65.). Im Anschluss ging der Rhythmus beider Teams durch eine reine Wechselarie zwischen der 66. und 79. Minute komplett verloren. Erst danach raffte sich der FC noch einmal auf, um im Schlussspurt zu retten, was kaum mehr zu retten war. Zu allem Überfluss handelte sich der Plaidter Christoph Ferenc die Rote Karte ein, als er dem Unparteiischen verbal eine deftige Aufforderung zukommen ließ. "Ja, die kann man geben", gab der Sünder kurz danach zu.

    Aber auch in Unterzahl gaben sich die Gäste noch lange nicht auf. Jakobs traf nach einem Freistoß des eingewechselten Thomas Breitbach noch zum Anschluss (88.), nachdem er zuvor während des gesamten Spielverlaufs einige gute Chancen hatte ungenutzt liegen lassen. Zu mehr reichte es in der siebenminütigen Spielzeit aber nicht, obwohl auch Andernach mittlerweile nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kim Kossmann nur noch zu zehnt auf dem Feld war. bhm

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