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  • KoblenzAta Urmitz fällt auf den letzten Tabellenplatz zurück

    Im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga Mitte mit Schlusslicht Ata Sport Urmitz ist die SG Bad Breisig nicht über ein 2:2 hinausgekommen. Bad Breisig ist dadurch auf den vorletzten, Urmitz auf den letzten Platz zurückgefallen. Derweil hat die SG Mülheim-Kärlich II durch ein 1:0 über den FC Cosmos Koblenz die Abstiegsränge verlassen. Durch den 1:0-Erfolg beim TuS Rheinböllen hat der FC Metternich erfolgreich die Spitzenposition verteidigt.

    SG Mülheim-Kärlich II - FC Cosmos Koblenz 1:0 (0:0)

    Foto: vollrath

    Den dringend benötigten Sieg holte die Mülheim-Kärlicher Reserve durch ein knappes 1:0 gegen den FC Cosmos Koblenz. Die ersten 45 Minuten brachten kaum nennenswerte Aktionen auf beiden Seiten. Die einzige Chance im ersten Spielabschnitt hatten die Gäste in der 31. Minute, doch Cosmos scheiterte am aufmerksamen Kai Gorges im Tor der Gastgeber. Nach der Pause legte die Mannschaft von Spielertrainer Cihan Akkaya zu und übernahm die Spielkontrolle. Die Gastgeber gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe, und in der 81. Spielminute war es Jeremy Heyer, der den Treffer des Tages am Mülheim-Kärlicher Schul- und Sportzentrum erzielte. Durch die Steigerung nach der Pause war der Erfolg der Mülheim-Kärlicher verdient. Durch den Sieg hat die SG-Reserve die Abstiegsränge verlassen.

    SG Bad Breisig - Ata Urmitz 2:2 (2:1)

    „Im Endeffekt sind es zwei verlorene Punkte. Irgendwie hat uns nach dem Ausgleich der letzte Wille gefehlt, das Ding noch zu gewinnen“, meinte der Breisiger Co-Trainer David Buschbaum. Nach einer überlegen geführten Anfangsviertelstunde brachte Turgut Levent eine Flanke in den Urmitzer Strafraum. Buschbaum verpasste am kurzen Pfosten knapp, Sturmkollege Jacques Daoud war aber mitgelaufen und erreichte den Ball. Der Stürmer drückte ihn dann aus kurzer Distanz über die Linie – 1:0 (21.). Mit der Führung im Rücken ließen die Gastgeber aber auch etwas nach, und Urmitz kam besser in die Partie. Verdientermaßen folgte in der 35. Minute der Ausgleich. In der Vorwärtsbewegung leistete sich die Heimelf einen folgenschweren Ballverlust. Ein schneller Pass, und Yannik Stutzke kam frei zum Schuss und markierte das 1:1. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ereignete sich eine turbulente Szene. Schiedsrichter Dirk Huster entschied unter großem Protest der Urmitzer innerhalb des Strafraumes auf indirekten Freistoß. Huster hatte einen Rückpass gesehen, der von Torhüter Michael Wall aufgenommen wurde. Aus sieben Metern trat Jan Bührmann an und schaffte es, den Ball an den Ata-Akteuren auf der Torlinie vorbeizubringen – 2:1 (44.). Mit einer Führung im Rücken gingen die Bad Breisiger also in die Kabine. Wieder aber konnten sie den Vorsprung nur 20 Minuten verteidigen. In der 65. Minute bekam die SG keinen Zugriff auf Edis Ramovic. Der Urmitzer Torjäger kam aus 20 Metern frei zum Schuss und traf genau in den Winkel – keine Abwehrchance für Torhüter Andreas Pütz. Nach dem erneuten Ausgleich verflachte die Partie, keines der Teams wollte offenbar eine Niederlage riskieren. Torraumszenen blieben bis zum Schlusspfiff aus.

    TuS Rheinböllen - FC Metternich 0:1 (0:1)

    Im ersten Durchgang dominierten die Metternicher das Geschehen, mit einem Tor aus dem Kuriositätenkabinett. Für den Siegtreffer benötigte die Germania allerdings die tatkräftige Unterstützung der Heimmannschaft. Was war passiert? Ein langer Ball aus dem FC-Mittelfeld flog in Richtung Strafraumgrenze. Innenverteidiger Alex Kuznecov und Keeper Marc Reifenschneider waren sich nicht einig. Der Torwart köpfte Kuznecov an, von dessen Kopf das Spielgerät durch den Strafraum trudelte. Jan Rittgen stand zur rechten Zeit am rechten Fleck und brauchte nur noch ins verwaiste Tor einschieben (40.).

    Nach den Energiedrinks in der Pause verflachte die Partie immer mehr. Der Ligaprimus schaltete auf Ergebnisverwaltung um. „Wir sind in einer schwierigen Phase. Unter dem Druck, aufsteigen zu wollen, sind die Köpfe unserer jungen Spieler nicht frei“, fand FC-Spielertrainer Tobias Lommer einen Grund für die schwächere zweite Halbzeit. Für Rheinböllen kam in der Kabine eine weitere Hiobsbotschaft hinzu. Innenverteidiger Alex Kuznecov musste wegen Leistenproblemen passen. Christopher Rott rückte für ihn in die zentrale Abwehrposition und machte seine Sache gut. Zusammen mit dem überragenden Dennis Flesch stand zumindest in den zweiten 45 Minuten die Null. Zum Ende der Partie wurde es hektisch, mit zwei Gelb-Roten Karten für die Rheinböllener Fabio Aquila und Tim Flesch.

    „Ohne das dumme Tor wäre das Spiel 0:0 ausgegangen. Davon bin ich überzeugt“, gab der spielende Trainer Kevin Schneck zu Protokoll. Am Rande erwähnt sei noch die starke Leistung von TuS-Keeper Reifenschneider – trotz des Lapsus beim 0:1. Sebastian Vack auf der Gegenseite musste dagegen keinen einzigen Schuss entschärfen. Auch deshalb war der Germania-Sieg verdient. wzi, red

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    Zähes Ringen: Nach dem 2:2 zu Hause gegen den Tabellenletzten Ata Urmitz ist die SG Bad Breisig (in Blau) nun wieder Vorletzter, während Urmitz auf den letzten Platz zurückgefallen ist.

    Foto: Vollrath
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