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    NürburgringSieg auf dem Ring: Uwe Alzen und Dominic Schwager bei Barbarossapreis vorne

    Mit dem fünften Saisonlauf, dem 47. ADAC-Barbarossapreis, beendeten die Piloten der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Samstag auf dem Nürburgring die erste Saisonhälfte. Die heimischem Teams und Fahrer konnten sich bei idealen Bedingungen sehr gut in Szene setzen.

    Gelungenes Comeback. Uwe Alzen und Dominik Schwager dominierten den fünften Saisonlauf der VLN-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Trotz zweier Zeitstrafen errangen sie mit dem H&R Ford GT von Jürgen-Alzen-Motorsport den zweiten Gesamtsieg in Folge.  Foto: byJogi
    Gelungenes Comeback. Uwe Alzen und Dominik Schwager dominierten den fünften Saisonlauf der VLN-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Trotz zweier Zeitstrafen errangen sie mit dem H&R Ford GT von Jürgen-Alzen-Motorsport den zweiten Gesamtsieg in Folge.
    Foto: byJogi

    Mit dem Gesamtsieg im 147 Teilnehmer starken Feld feierte die Betzdorfer Mannschaft von Jürgen Alzen einen triumphalen Erfolg. Uwe Alzen (Betzdorf) und Dominic Schwager (München) pilotierten den schwarzen H&R-Ford GT nach 28 Runden auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife des Nürburgrings zum Sieg.

    Von der Pole Position aus gestartet, setzte sich Nordschleifen-Spezialist Uwe Alzen sofort an die Spitze des Feldes. Insgesamt führten er und Schwager in 17 von 28 Runden das Klassement an. Die Führung wechselte über die Distanz von vier Stunden zwar sechs Mal, der Sieg geriet auf der Strecke aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Dass es am Ende doch noch einmal richtig eng wurde, dafür sorgten zwei Strafen für die Startnummer 777, die die Rennleitung verhängte. Aufgrund der Unterschreitung der Mindeststandzeit beim ersten Boxenstopp erhielt Uwe Alzen eine Stop-and-go-Strafe, und wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in einer sogenannten Slow-Zone wurden am Ende 95 Sekunden auf die Fahrzeit addiert. Der komfortable Vorsprung des Ford-Duos war so gleich doppelt wichtig, denn Schwager ging mit einem Doppelstint an seine Grenzen. Im Ziel musste sich der Münchner einige Minuten setzen, um erst einmal durchzuatmen.

    "Im Auto ging es noch", sagte er. "Aber ich war schon glücklich, dass ich nicht in einen Zweikampf verwickelt war und das Rennen verhältnismäßig einfach nach Hause fahren konnte." Zufrieden über seinen elften VLN-Gesamtsieg war Uwe Alzen: "Es war ein verdammt hartes Rennen heute. Das Auto war recht schwierig zu fahren, das hat uns alles abverlangt. Dass wir am Ende gewinnen, damit hat sicherlich niemand gerechnet. Das Team hat sehr gut gearbeitet, das Auto lief problemlos - wir sind absolut happy."

    Happy war man auch im Team LMS Engineering aus Etzbach. Die Mannschaft aus dem Westerwald bewies ihrem Teamchef Andreas Lautner, der im Urlaub weilte, dass es auch ohne ihn perfekt funktioniert. Mit dem Sciil-Audi TTRS2 hatte das LMS-Fahrertrio Daniela Schmid (München), Ulli Andree (Köln) und Stefan Wieninger (Siegsdorf) in der Klasse SP3T keinen Gegner zu fürchten und dominierte über die gesamt Distanz die Klasse. Damit fuhr die LMS-Mannschaft nach vier Stunden zum dritten Sieg in Folge.

    Mit Rang zwei landete auch der Kirchener Peter Utsch auf dem Klassenpodium. Zusammen mit Partner Karl Raab (Eiselfing) hielt der Pilot im Renault Clio RS4 Cup lange Zeit die Führung in der Klasse SP2T. Ein notwendiger Tankstopp kurz vor dem Rennende warf das Duo von Schrotti-Motorsport aber auf Position zwei zurück.

    Auf dem dritten Platz in der gleichen Klasse landete der Peterslahrer Rolf Weißenfels. Ebenfalls mit einem Renault Clio RS4 Cup unterwegs, erreichte der Mann von der Wied zusammen mit Partner Werner Frei (Bad Heilbronn) die dritte Stufe des Klassenpodiums.

    Zu den Pechvögeln des Rennens gehörte die Fluterscher Mannschaft des H&S-Rallyesport-Teams um Teamchef Oliver Schumacher. Ebenfalls in der Klasse SP2T gestartet, konnte sich das Duo im Ramseger-Peugeot RCZ nach wenigen Runden die Führung in der Klasse erkämpfen. Nach neun Runden wurde der Partner von Oliver Schumacher, Arnd Hallmanns aus Mechernich, aber von einem Porsche torpediert und in die Leitplanken gedrückt. Enttäuscht musste das Peugeot-Duo, trotz kurzem Reparaturversuch an der Box aufgeben.

    Mit dem 38. RCM DMV Grenzlandrennen startet die VLN-Meisterschaft am 22. August in die zweite Saisonhälfte. Jürgen Augst

    Motorsport (H)
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