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  • Im Kreis Birkenfeld schlägt das Rallye-Herz

    Kreis Birkenfeld. Das Rallyefieber erreicht diese Woche wieder einmal seinen absoluten Höhepunkt. Zum 13. Mal macht der Weltmeisterschaftszirkus Station in Deutschland, und zum 13. Mal spielt dabei der Kreis Birkenfeld eine Hauptrolle. Klar, denn der Truppenübungsplatz in Baumholder mit seiner ebenso spektakulären wie legendären Panzerplatte bildet das Herzstück der ADAC Rallye Deutschland, die seit 2002 WM-Status genießt und selbst den allerbesten Piloten der Welt alles abverlangt. Doch in diesem Jahr ist der Kreis Birkenfeld nicht nur mit der Panzerplatte beim WM-Lauf vertreten. Zum ersten Mal seit 2010 wird auch die Wertungsprüfung Freisen-Westrich wieder gefahren. Eigentlich müsste sie Berschweiler-Freisen heißen, denn gestartet wird in Berschweiler und das Ziel liegt in Freisen.

    Immer wieder ein besonderer Anblick: Die Naturtribüne auf der Panzerplatte. Von dort haben die Zuschauer beste Sicht auf den "Nudeltopf", jenes Straßengewirr, wo am Samstag gleich drei Wertungsprüfungen auf einen Schlag laufen werden.  Foto: Joachim Hähn
    Immer wieder ein besonderer Anblick: Die Naturtribüne auf der Panzerplatte. Von dort haben die Zuschauer beste Sicht auf den "Nudeltopf", jenes Straßengewirr, wo am Samstag gleich drei Wertungsprüfungen auf einen Schlag laufen werden.
    Foto: Joachim Hähn

    Von unserem Redakteur Sascha Nicolay

    Wie immer ist der Samstag der Rallyetag im Kreis Birkenfeld. Auf der Wertungsprüfung Freisen-Westrich, der sechsten und elften WP der gesamten Rallye, gehen die etwa 120 Rallyeteams aus der ganzen Welt zum ersten Mal an diesem Tag auf Zeitenjagd. Vom Startpunkt in Berschweiler warten 14,73 Kilometer auf Weltmeister Sébastien Ogier und Co. Über Mettweiler und Eckersweiler, vorbei am Eckersweilerer Sportplatz donnern die Boliden in Richtung Freisen. Fünf Zuschauerpunkte (Berschweiler, Mettweiler, Raumelsbach, Eckersweiler, Freisener Dreieck) bieten die Möglichkeit, das Spektakel hautnah mitzuerleben. Um 8.15 Uhr und um 15.28 Uhr werden die beiden Durchgänge dieser WP gestartet.

    Um 8.41 Uhr und um 15:54 Uhr sind die Rallyeteams auf der WP 7 und 12 rund um Bosenberg gefordert, ehe sie in Richtung Panzerplatte auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder abbiegen. Wie immer schlägt auf dem Militärgelände das Herz des WM-Laufs. Auf die Teams wartet eine der schwierigsten Prüfungen im gesamten WM-Zirkus überhaupt. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist die Mammutprüfung etwas gekürzt worden. Sie ist "nur" noch 40,80 Kilometer lang, aber damit noch immer die Königsetappe der Weltmeisterschaft. "Wichtig ist mir, dass vorne eine "Vier" steht", stellt Wolfgang Huhmann, der Leiter dieser WP klar.

    "Gina" wartet auf die Teams

    Natürlich bietet die Panzerplatten-WP auch diesmal die bei Rallyefans in der ganzen Welt bekannten Zuschauerpunkte am "Turm", an der "kleinen Platte", an der berühmten nach Schauspielerin Gina Lollobrigida benannten Sprungkuppe "Gina", an der "Platte Nord", am "Maiwald Airfield" und der "Maiwald Brücke". Vier große Parkplätze stehen zur Verfügung und von drei davon fahren ständig Shuttlebusse zur Panzerplatte.

    Doch bevor die Teams die Wertungsprüfung "Panzerplatte lang" in Angriff nehmen, müssen sie am Vormittag zweimal die Kurzversion mitten im Zuschauergebiet der Panzerplatte sozusagen im Sprint fahren.

    Zwei Startspuren beim Sprint

    Vom berühmten Turm durch den so genannten "Nudeltopf" führen 2,87 Kilometer mitten durch die Zuschauermassen hindurch. Gerade für die Besucher ist diese WP äußerst spektakulär, weil sie die Autos praktisch während der gesamten Fahrt verfolgen können. Diese WP wird zweimal hintereinander gefahren. Ein ausgeklügeltes Startsystem mit zwei Spuren macht das möglich. Ungefähr elf Minuten nach der ersten Durchfahrt stehen die Teams schon wieder am Start und gehen erneut auf die knapp drei Kilometer. Der Starttakt muss dabei genau stimmen. Im vergangenen Jahr wurde diese Sprint-WP zum ersten Mal gefahren, und die Zuschauer waren begeistert.

    Nach der zweiten Durchfahrt begeben sich die Teilnehmer zum Start der langen Panzerplatten-Wertungsprüfung, um die Reifen mordenden 40,80 Kilometer bis zum Ziel im Maiwald nahe Reichenbach möglichst schnell hinter sich zu bringen. "Das ist eine Tortur für Fahrer und Material", sagt WP-Chef Huhmann nicht etwa mitleidig, sondern voller Stolz. Tatsächlich kann sich auf der Panzerplatte die Rallye entscheiden. Besonders wenn es regnet, wird diese WP so richtig schwierig, weil die Piste schmierig und glitschig werden kann. Berüchtigt ist die Panzerplatten-WP auch wegen ihrer "Hinkelsteine". Diese Straßenbegrenzungen sind eigentlich dazu da, um Panzerfahrzeuge auf den Militärpisten zu halten. So mancher Siegtraum ist schon an diesen steinernen Wegbegrenzungen zerschellt.

    Auf der Panzerplatte laufen drei Wertungsprüfungen gleichzeitig

    Am Vormittag bekommen die Zuschauer auf der Panzerplatte wirklich allerspektakulärsten Rallyesport geboten. Wenn die Spitzenfahrer in ihren 300 PS starken World Rallye Cars (WRC) die beiden Sprintprüfungen schon hinter sich haben und die lange Wertungsprüfungen in Angriff nehmen, gehen am Turm andere Teams mit höheren Startnummern noch auf die erste Durchfahrt der Sprintprüfung. Das heißt im Klartext: Auf der Panzerplatte laufen ungefähr ab 10.40 Uhr am Samstag drei (!) Wertungsprüfungen gleichzeitig. Nirgendwo sonst auf der Welt wird das geboten, nirgendwo sonst auf der Welt können Besucher die Fahrzeuge und ihre Teams ausgiebiger beobachten wie auf der Panzerplatte am Samstagvormittag.

    Am Nachmittag wird die Sprintprüfung dann nur noch einmal gefahren, ehe es zum zweiten Mal auf die lange "Truppenübungsplatz-Rundfahrt" geht.

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