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  • Rockys Zukunft in der DTM ist ungewiss

    Hockenheim. Mit zehn weiteren Punkten auf seinem Konto in der Fahrerwertung hat sich Mike Rockenfeller am neunten und letzten Rennwochenende der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in die Winterpause verabschiedet. Auf dem Hockenheimring überquerte der Niederbieberer im 17. Lauf der Tourenwagenserie als Fünfter die Ziellinie und konnte sich nach einer total verkorksten Saison noch ein wenig vom Ende der Tabelle freischwimmen. Dennoch sind die 31 Zähler sowie der 19. Gesamtrang sicher nicht das, was sich der 32-jährige Kfz-Mechaniker zu Beginn des Jahres vorgestellt hatte.

    Auslaufmodell? Audi-Pilot Mike Rockenfeller (vorn im grünen Audi) weiß noch nicht, ob er auch im kommenden Jahr einen Platz in der DTM findet. Die Organisatoren denken über Veränderungen nach. Foto: Martina Schlimbach
    Auslaufmodell? Audi-Pilot Mike Rockenfeller (vorn im grünen Audi) weiß noch nicht, ob er auch im kommenden Jahr einen Platz in der DTM findet. Die Organisatoren denken über Veränderungen nach.
    Foto: Martina Schlimbach

    Für die beiden Finalrennen hatte Audi Sport noch einmal tief in die Trickkiste gegriffen und sich für eine Fahrer-Rochade entschieden. Mattias Ekström wurde von seinem Team Abt Sportsline freigestellt, um stattdessen in der Rallyecross-WM den Titel zu holen. Den freien Platz des Schweden nahm Mike Rockenfeller ein. An seiner Stelle saß Sportwagenpilot René Rast im Audi Sport Team Phoenix an der Seite des Lahnsteiners Timo Scheider.

    Diese Rechnung ging auch fast komplett auf, denn während Ekström sich auf dem Estering die Weltmeisterkrone aufsetzen durfte, legten sich Rockenfeller und Rast im badischen Motodrom mächtig ins Zeug und verhinderten mit einer hervorragenden Leistung zumindest am Samstag noch den vorzeitigen Gewinn des Fahrertitels durch Marco Wittmann im BMW M4 DTM. Rockenfeller fühlte sich von Beginn an pudelwohl in seinem neuen Umfeld und beendete alle Sessions in den Top Ten. Im Qualifying eroberte der gebürtige Neuwieder Startplatz sechs und leistete seinem Markenkollegen Edoardo Mortara wichtige Schützenhilfe im Meisterschaftskampf.

    Den 17-Punkte-Rückstand gegenüber Wittmann konnte der Italo-Schweizer Mortara trotz seines Sieges im Finale am Sonntag nicht mehr aufholen, doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schnappten sich die Ingolstädter zumindest Rang eins in der Herstellerwertung. Außerdem gewann das Audi Team Abt Sportsline mit 319 Zählern vor Wittmanns BMW-Team RMG (290 Punkte) auch die Teamwertung.

    Mike Rockenfeller zog nicht zuletzt mit Blick auf seine eigenen Resultate ein gemischtes Fazit: "Unser Ziel hier in Hockenheim war, alle drei Titel zu holen. Jetzt sind es zwei geworden, das i-Tüpfelchen - der Fahrertitel - fehlt. Wir sollten trotzdem zufrieden sein. Ich persönlich hatte das wohl schlechteste Jahr in meiner DTM-Zeit. Wir werden uns jetzt in Ruhe angucken, woran das gelegen hat. Denn eines ist klar: Ich möchte in Zukunft wieder auf einem viel höheren Niveau angreifen."

    Ob der Niederbieberer dies allerdings wieder in der DTM tun wird, ist im Moment noch völlig offen. Über dem aktuellen Fahrerkader schwebt nach wie vor das Damoklesschwert einer Reduzierung der Fahrzeuge von acht auf sechs durch alle drei Hersteller. Obwohl Vizemeister Mortara möglicherweise 2017 in einem Mercedes sitzen wird und der Vertrag der zweifachen DTM-Champions Scheider nicht verlängert wurde, bleibt unklar, ob die verbliebenen sechs Fahrer dann wieder in einem Audi RS5 DTM sitzen werden. Die Entscheidung wird möglicherweise erst Ende November fallen, wenn sich die internationale Motorsportwelt bei der Essen Motorshow trifft.

    Von unserem Mitarbeiter Farid Wagner

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