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  • Segelfliegen Piloten Back, Althaus und das Team Fuhr/Fabian klettern auf Rang drei

    Aeroclub Nastätten gewinnt die 5. Bundesliga-Runde

    Nastätten. Der Aero Club Nastätten blickt mit Stolz auf seine bisher erfolgreichste Runde in den vielen Jahren in der 1. Segelflug-Bundesliga zurück. Für den sensationellen Sieg in der fünften Runde gab es die maximale Anzahl von 20 Rundenpunkten. In der Tabelle macht der Verein vom Blauen Ländchen einen großen Sprung nach oben: Es geht von Rang zwölf auf Position drei.

    Holger Back, zweifacher Vizeweltmeister im Segelflug, gelang die Nutzung der tragenden Linien besonders gut. Nur zehn Prozent seiner Flugzeit im 2,5-stündigen Bundesliga-Zeitfenster kreiste er zum Höhengewinn in Aufwindschläuchen. Er flog seine LS10 „Seven One“ fast nur über der Eifel. Um den Wolken nicht zu nahe zu kommen, musste er einmal sogar absichtlich die tragende Linie verlassen. Im Bundesligazeitfenster erzielte Back eine hervorragende Reisegeschwindigkeit von 130,17 km/h. Wird diese durch seinen Flugzeug-Handicapfaktor von 1,135 geteilt, errechnet sich die Rundengeschwindigkeit von 114,69 km/h.

    Moritz Althaus sprintete im Förderflugzeug „Juliett Oscar“ vom Typ LS8 ebenfalls überwiegend über der Eifel. Er berichtete von einer anfangs tiefen Wolkenbasis, die die ersten beiden Schenkel spannend gestaltete. Weiter nördlich waren die tragenden Linien besser ausgeprägt. Sein letzter Bundesligaschenkel, der bei Montabaur endete, lief dank viel Rückenwind mit einer Reisegeschwindigkeit von 149,33 km/h richtig gut. Die großräumig vorhergesagten Gewitter traten nur einzeln auf und stellten kein Problem dar. Althaus erzielte eine Rundengeschwindigkeit von 104,30 km/h.

    Martin Fuhr startete mit Co-Pilot Peter Fabian auf der „Delta“. Sie brauchten etwa eine Stunde, um in das schnelle Wetterfenster über der Eifel zu gelangen. Hier legten sie ihren Flugweg zwischen die Schauer hindurch oder kurz vor den Schauern entlang. Die Stärke der Aufwinde verbesserte sich. Im Bundesligazeitfenster flogen Sie zunächst einen 44 Kilometer langen Rückenwindschenkel. Nach der Wende folgten sie tragenden Linien, die trotz des lebhaften 30 km/h-Gegenwindes ein schnelles Vorankommen in Richtung Utscheid bis zur französischen Grenze ermöglichten. Der dritte und letzte Bundesligaschenkel brachte das Team mit Rückenwind in die Nähe der westhessischen Stadt Biedenkopf. Fuhr berichtete nach der Landung von einem reizvollen Wechsel von Schönwetter-Wolken wie aus dem Bilderbuch und dunkelgrauer Schaueroptik. Er war begeistert von der grandiosen 100 km-Fernsicht. Die Flugstrecke der „Delta“ summierte sich an diesem Tag auf fast 600 Kilometer. Damit hatte das Team nach den morgendlichen Wetterprognosen nicht gerechnet.

    Der Aero Club Nastätten verfügt unverändert über einen großen Kreis von hochmotivierten, sehr leistungsbereiten und leistungsfähigen Bundesliga-Piloten, die auch schwierige Wetterlagen für schnelle Flüge nutzen können. Das haben sie erneut bewiesen, indem erstmals in der 1. Segelflugbundesliga ein Rundensieg eingefahren werden konnte. Da die Leistungsdichte der Segelflugvereine in der ersten Tabellenhälfte hoch und die Punkteabstände entsprechend gering sind, macht der ACN in der Tabelle einen sehr großen Satz noch oben. Nun hat der Verein mit 54 Punkten Platz drei eingenommen, nur zwei Punkte trennen ihn von der Tabellenführung. Die Wetteraussichten sind erneut herausfordernd.

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