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    Idar-ObersteinEva Heuser: Ich bin froh mit unserem Turnier

    Für Maxi Loch ist das große Reitturnier ihres RV Idar-Oberstein ohnehin immer etwas Besonderes. Doch diesmal war es für die Springreiterin sogar ein geradezu außergewöhnliches Erlebnis. Zum ersten Mal startete sie mit ihrem Pferd Cottilon in einer Springprüfung der ziemlich schweren Klasse M** für U25-Reiter. Und die Premiere für das Paar lief richtig gut. Maxi Loch konnte sich zwar nicht platzieren und landete mit acht Fehlerpunkten in 80.90 Sekunden auf dem zehnten Platz, trotzdem bot sie eine ausgezeichnete Leistung. "Für das erste Mal bin ich wirklich sehr zufrieden", meinte sie nach ihrem Auftritt.

    Maxi Loch und ihr Cottilon starteten beim Turnier des RV Idar-Oberstein zum ersten Mal bei einer ziemlich schwierigen M**-Prüfung und durften mit ihrer Leistung zufrieden sein.  Foto: Joachim Hähn
    Maxi Loch und ihr Cottilon starteten beim Turnier des RV Idar-Oberstein zum ersten Mal bei einer ziemlich schwierigen M**-Prüfung und durften mit ihrer Leistung zufrieden sein.
    Foto: Joachim Hähn

    Zunächst sah es sogar so aus, als sei eine Platzierung im Bereich des Möglichen, denn Maxi Loch und Cottilon waren richtig gut unterwegs und lange auf Null-Fehler-Kurs. "Das stimmt, wir haben einen super Rhythmus gefunden", bestätigte die RVIO-Reiterin. Doch dann kamen die Beiden aus dem Tritt. Das siebte Hindernis nahm Cottilon noch mit Mühe und fast aus dem Stand, um dann aber am nächsten knapp den ersten Fehler zu verursachen. Direkt darauf folgte der zweite. Bemerkenswert: Danach fing sich das Paar wieder und ritt die Prüfung souverän zu Ende. "Wir haben dann gegen Ende keinen richtigen Rhythmus mehr gehabt", sagte Maxi Loch und gestand, beinahe ein bisschen verschämt: "Ich war vielleicht am Schluss auch müde." Grund zur Scham hatte die Amazone allerdings nicht, schließlich hatten sie und ihr Cottilon sich eine Prüfung zuvor, immerhin auch mit dem Schwierigkeitsgrad M*, auf Rang sieben platziert - und zwar ohne Fehler. Auch Eva Heuser, sozusagen die Hausherrin beim RV Idar-Oberstein, lobte: "Ich freue mich für Maxi. Ich finde, sie hat das toll gemacht."

    Aus dem Krankenhaus zum Sieg

    Eine weitere spektakuläre Geschichte des schwierigen M** U25-Springens schrieb Lena Kreling vom RFV Rüsterbaum. Sie gewann die Prüfung auf Chico ohne Fehler in 75,38 Sekunden. Dabei hatte sie die Nacht zuvor noch im Krankenhaus verbracht. Am Freitag, am ersten Tag des großen Springturniers des RVIO auf der Abtei in Regulshausen, war sie nämlich gestürzt - und im ersten Moment sah es sogar schlimm aus. "Die Zuschauer haben sich wirklich Sorgen gemacht", erzählte Eva Heuser. Sicherheitshalber wurde Lena Kreling ins Krankenhaus gebracht und dann sogar stationär versorgt. Allerdings und glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass sich die Reiterin nicht schlimmer verletzt hatte. Max Loch, der Bezirksvorsitzende und Vater von Maxi Loch, holte sie dann am Samstagmorgen aus dem Krankenhaus ab, und Lena Kreling entschied, dass sie unbedingt wieder an den Start gehen wolle. Das tat sie dann auch, und gewann das M**-Springen.

    Sieger reist aus Zeiskam an

    Diese Prüfung war aber noch immer nicht der Höhepunkt beim Turnier auf der Abtei. Den Abschluss des Samstages bildete ein Springen der Klasse S*. "Dabei sind die Hindernisse schon sehr hoch", erklärte Eva Heuser und mit berechtigtem Stolz fügte sie an: "Wir sind in unserer Region der einzige Verein, der eine solche schwierige Prüfung im Programm hat." Das macht das Springturnier auf der Abtei auch für Akteure interessant, die einen relativ weiten Anfahrtsweg haben. Michael Hoffmann reiste aus dem vorderpfälzischen Zeiskam an, um mit seinem Chicago an den Start zu gehen. Das Paar war in diesem Jahr schon höchst erfolgreich und konnte schon mehrere S-Springen für sich entscheiden.

    Null Fehler von Hendrik Heuser

    Auch in Regulshausen waren die Beiden nicht zu schlagen. Hoffmann und Chicago gewann fehlerlos in 65,13 Sekunden. Elke Bermadinger vom Gestüt Höhenhof Reckershausen folgte mit einem Rückstand von gut eineinhalb Sekunden und einem ebenfalls fehlerfreien Ritt auf ihrem Showbizz. Null Fehler machten auch Lokalmatador Hendrik Heuser und seine Cynthia. In 72,13 Sekunden platzierten sie sich auf dem 490 Meter langen Parcours mit elf Hindernissen als Dritte.

    Spaß trotz 19,25 Fehler

    Auch Eva Heuser startete bei dem dieser schwierigen Prüfung. Dass sie und ihre Coralie mit 19,25 Fehlerpunkten hinten im Klassement landeten, machte ihr überhaupt nichts aus. Im Gegenteil: "Es macht mir Spaß über diese hohen Hindernisse zu springen. Ich bin froh mit meinem Pferd, mit unserer Leistung und überhaupt da mitspringen zu können", lachte sie.

    Freude empfand sie auch über den Turnierverlauf bis Samstag. "Die Veranstaltung war für alle Reiter super. Das hat uns jeder bestätigt", erklärte sie. Und Maxi Loch ergänzte: "Der Untergrund auf dem Turnierplatz war in einem nahezu optimalen Zustand."

    Guter Zuschauerzuspruch

    Dass der Boden bei allen Prüfungen an den drei Tagen in einem top Zustand war, ist auch ein Verdienst der Parcoursbauer. Schließlich müssen sie durch geschicktes Verstellen der Hindernisse dafür sorgen, dass die Pferde nicht immer an der gleichen Stelle abspringen und so den Boden einseitig belasten. Eva Heuser lobte Frank Andreas und Stefan Muthweiler aus Neunkirchen deshalb auch explizit für ihre Arbeit: "Das haben sie wirklich sehr gut gemacht. Ihnen ist die Erfahrung anzumerken."

    Zufrieden war Eva Heuser letztlich auch mit der Zuschauerzahl. Zunächst schien es am Samstag so, als würde die Europameisterschaft im Rope-Skipping dafür sorgen, dass weniger Besucher als sonst üblich den Weg auf die Abtei finden könnten. Doch als die schwierigen Prüfungen auf dem Programm standen, zerstreute sich diese Sorge, und der Zuschauerplatz war gut gefüllt." Und so konnte Eva Heuser ein ebenso einfaches wie aussagekräftiges Resümee der beiden ersten Turniertage ziehen. Sie sagte: "Ich bin froh mit unserer Veranstaltung."

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