40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Regionalsport extra
  • » Idar-Oberstein/Birkenfeld/Baumholder
  • » Anfeuerung treibt das Team des TuS Mackenrodt zur Bestleistung
  • Aus unserem Archiv

    Idar-ObersteinAnfeuerung treibt das Team des TuS Mackenrodt zur Bestleistung

    Nur 120 Sekunden dauerte der Auftritt des TuS Mackenrodt bei der Rope-Skipping -Europameisterschaft in der Weierbacher Bein-Sporthalle in Idar-Oberstein, doch mit diesen zwei Minuten sorgten die vier Springerinnen für Gesprächsstoff. 341,5 Sprünge beim 30-Sekunden-Team-Speed lautete das offizielle Ergebnis und bedeutete den bemerkenswerten achten Platz unter 22 Teams.

    Speed ist anstrengend. Luisa Weisner beißt die Zähne aufeinander und gibt alles. Mariele Modrach (im Hintergrund) feuert sie an.
    Speed ist anstrengend. Luisa Weisner beißt die Zähne aufeinander und gibt alles. Mariele Modrach (im Hintergrund) feuert sie an.
    Foto: Greber

    Die Kommazahl kommt deshalb zustande, weil die Springerinnen so schnell unterwegs sind, dass sicherheitshalber drei Kampfrichter die Bodenberührungen des jeweils rechten Fußes zählen. Der Mittelwert ist dann das offizielle Resultat.

    Doch Kommazahl hin oder her, nie waren die Mackenrodter Mädels besser. "So viel sind sie noch nie gesprungen", staunte Trainerin Stefanie Kuhn. Sie hatte schon in den jeweils ersten zehn Sekunden gemerkt, dass ihre Skipperinnen schnell unterwegs waren. "Alle waren da über 30 Sprüngen", stellte sie fest. "Nach jeweils zehn Sekunden habe ich mich dann nur noch aufs Anfeuern konzentriert", erzählt sie.

    Rebecca Schwarz eröffnete schon bärenstark mit 85 Sätzen, und sie hatte sogar noch einen kurzen Hänger. Sie ließ sich aber nicht beirren und zog ihre Sprünge durch. "Es ist wirklich gut gelaufen, aber die Atmosphäre ist wirklich etwas anderes als sonst üblich", erzählte sie. Alena Adam konnte das nur bestätigen: "Die Anfeuerung habe ich so noch nie erlebt, und das ist schon sehr motivierend", berichtete sie.

    Tatsächlich sorgten vor allem die Fans anderer Nationen für mächtig Stimmung "auf der Bein", wenngleich die Halle am Samstagmorgen mit gut 700 Besuchern erneut nicht voll besetzt war. Als die heimischen Zuschauer allerdings realisierten, wie gut der TuS Mackenrodt unterwegs war, gab es auch von dieser Seite Anfeuerungsrufe. Alena Adam sprang so auch prompt eine persönliche Bestleistung mit 83 Sprüngen. Vor ihr hatte es ihr Mariele Modrach gleichgetan. 82 Mal hüpfte sie in einem affenartigen Tempo über das rotierende Single Rope. Auch sie hatte noch nie mehr Sprünge geschafft. "Ich bin ohne Hänger durchgekommen", freute sie sich. "Die Stimmung in der Halle hat mich auch beflügelt", meinte sie und stellte fest: "Wir sind sehr zufrieden, waren besser als wir es uns vorgestellt hatten."

    Tatsächlich hatten die Mackenrodter etwa 320, vielleicht 330 Sprünge als Ziel angegeben. Dass diese Zahl dann klar übertroffen wurde, war schließlich das Geschäft von Luisa Weisner, der Speed-Spezialisten im Team. 92 Sprünge schaffte sie am Ende, und stellte dann auch noch klar: "Ich bin ein bisschen langsamer angegangen, damit ich gut reinkomme und keinen Fehler mache." Sie machte keinen, wurde gefühlt immer schneller und holte gerade in der Schlussphase das Letzte aus sich heraus. Jetzt gab es regelrechte Begeisterungsstürme. "Die Atmosphäre und die Stimmung haben dafür gesorgt, dass man noch einen draufpacken konnte", erzählte Luisa Weisner und meinte stolz: "Das war einfach super. Damit haben wir wirklich nicht gerechnet." Sascha Nicolay

    Regionalsport extra (L)
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach