40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Regionalsport extra
  • » Montabaur/Hachenburg/Westerburg
  • » Segelclub Wällerwind freut sich über die Rekordbeteiligung
  • Aus unserem Archiv

    PottumSegelclub Wällerwind freut sich über die Rekordbeteiligung

    Der Segelclub Wällerwind Pottum lud zu Regatten der Conger-Klasse ein, und Sportler aus ganz Deutschland trafen sich auf dem Wiesensee. Die Regatta um den "Wäller Pfingst-Cup" gewannen Hauke Weber und Maren Boy aus Essen.

    Start mit Rekordbeteiligung zu einer Wettfahrt des "Wäller Pfingst-Cups" auf dem Wiesensee. Beim "Pottumer Pott" spielte dann allerdings der Wind nicht wie gewünscht mit.
    Start mit Rekordbeteiligung zu einer Wettfahrt des "Wäller Pfingst-Cups" auf dem Wiesensee. Beim "Pottumer Pott" spielte dann allerdings der Wind nicht wie gewünscht mit.
    Foto: Thomas Oesterrei

    Acht Knoten Windstärke und etwa je 45 Minuten Segelzeit pro Rennen um einen Dreieckskurs waren die Eckpunkte des ersten Segeltages. 32 Boote - das war Rekord für die Westerwälder Veranstaltung - fuhren vier Wettfahrten, wobei ein Streichergebnis zur Anwendung kam. Die Steganlagen mussten in diesem Jahr nicht verlegt werden. Der See, der seit Jahren auf seine Sanierung und Entschlammung wartet, bot ausreichend Wasser unter den Kielen der Sportboote.

    Sven Naumann vom Hamburger Segelclub ist Präsident der Conger-Klassenvereinigung und mehrmaliger Deutscher Meister auf diesen robusten und seefesten Jollen. "Wir haben heute zwar keinen Lauf gewonnen, sind dennoch mit unserem neuen Boot konstant gefahren", berichtete er. "Das Boot muss erst noch richtig eingestellt werden", fügte er an und lobte seine neue Vorschoterin Perle Babsi Artus. Das Duo belegte Rang zwei. "Die Gewinner der heutigen Regatta sind auch etwas leichter als wir", scherzte Sven Neumann und klopfte sich entschuldigend auf den Bauch.

    Mit einem vierten Platz und drei Siegen in Folge sicherten sich Hauke Weber und Maren Boy von der Betriebssportgemeinschaft der Stadtwerke Essen den Wäller Pfingst-Cup 2015. "Bei der ersten Fahrt hatten wir den Start verpennt", amüsierte sich Maren Boy, die das Segeln von ihrem Vater Udo erlernte. Dieser belegte den dritten Platz mit Partner Andreas Kahlert.

    "Wir hatten danach nur noch gute Starts, ein schnelles Boot und die richtige Taktik", erklärte Hauke Weber, der an der Pinne (Ruder) des Siegerbootes sitzt. "Aber wir sind auch gut eingespielt und wissen, was die anderen tun", fügte Boy an.

    Max Berg und Patrick Höhne aus Nürnberg segeln seit diesem Jahr für die Gastgeber aus Pottum und belegten den sechsten Platz. "Es ist ein richtig cooler Verein, alle sind engagiert und nett", so Max Berg. "Wir werden bestens unterstützt und haben bewiesen, dass wir Bayerns stärkste Conger-Segler sind", frotzelte Patrick Höhne mit Blick auf die süddeutschen Teilnehmer.

    Besonderes Lob erhielt von allen Angereisten der Ausrichter. Den Segelclub Wällerwind Pottum gibt es mittlerweile 44 Jahre, und die zahlreichen Segler kommen nicht von ungefähr in den Westerwald. "Die Gastfreundschaft und das tolle Miteinander sind hier einzigartig", berichteten zahlreiche Wassersportanhänger.

    Am Vorabend wurden zwei neue Boote getauft, eine obligatorische Mottoparty gefeiert und die Seglerjugend aktiv in die Vorbereitungen einbezogen.

    "Die Jugendarbeit ist uns sehr wichtig", betonte Carsten Held, Präsident des Segelclubs Wällerwind. Mehr als 20 Kinder und Jugendliche erlernen hier auf zwölf Optimisten (Kleinsegler) und den Conger das Segelhandwerk und werden im Laufe des Jahres den Jugendsegelschein absolvieren.

    Bei der zweiten Regatta, dem "Pottumer Pott", konnte nur ein Lauf gesegelt werden. Der Wind drehte häufig und schlief mehrfach ein. Durch den einen Lauf zählt die Regatta zwar nicht als Regatta (dazu sind mindestens drei Wettfahrten nötig), aber die eine Wettfahrt zählt für die Rangliste (man benötigt mindestens neun Wettfahrten, um in die Conger-Rangliste zu kommen).

    Sven Naumann und Perle Babsi Artus, die Gewinner dieser einen Wettfahrt, wurden aber trotzdem feierlich in Form einer Siegerehrung gekürt.

    Einige Segler aus Hochheim/Main schaufelten symbolisch Schlamm aus dem Wiesensee. "Wir wollen ein Zeichen setzen und das Ausbaggern beginnen", freuten sie sich und füllten einige kleine Eimer, die sie in den heimatlichen Gärten entleeren wollen. Der Segelclub Wällerwind hofft nach großer Vermessungsaktion der Behörden, dass im kommenden Jahr mit dem Entschlammen begonnen wird.

    Von unserem Mitarbeiter

    Thomas Oesterreich

    Regionalsport extra (F)
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach