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    HackenheimTitel spornt HSV-Frauen im Abstiegskampf an

    Sie reißen die Arme in die Höhe, brechen in Jubel aus und klatschen sich gegenseitig ab: Die Handballerinnen des HSV Sobernheim sind total happy, dass sie bei der Sportlerwahl das Rennen gemacht haben.

    Die Teams des Jahres: Die Handballerinnen des HSV Sobernheim freuen sich über den Titel, Sieger-Shirts, eine Brauerei-Besichtigung und ein Fässchen Kirner Pils. Die Fußball-B-Junioren der JSG Meisenheim (schwarze Fliegen) werden als Zweite mit einem Verzehrgutschein in ihrem Stammlokal belohnt, einen Gutschein erhalten auch die Hockeyspieler des Kreuznacher HC (links).  Fotos: Klaus Castor
    Die Teams des Jahres: Die Handballerinnen des HSV Sobernheim freuen sich über den Titel, Sieger-Shirts, eine Brauerei-Besichtigung und ein Fässchen Kirner Pils. Die Fußball-B-Junioren der JSG Meisenheim (schwarze Fliegen) werden als Zweite mit einem Verzehrgutschein in ihrem Stammlokal belohnt, einen Gutschein erhalten auch die Hockeyspieler des Kreuznacher HC (links). Fotos: Klaus Castor
    Foto: Klaus Castor

    Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare

    Mit 276 Stimmen wurden sie zum Team des Jahres gewählt, und das können sie künftig auch nach außen demonstrieren. Denn Friedrich Wilhelm, der Marketingleiter der Kirner Privatbrauerei, überreichte jeder Spielerin bei der Sportlerparty des "Oeffentlichen" ein T-Shirt mit der Aufschrift "Mannschaft des Jahres 2015". Obendrein lädt die "Kirner" zu einer Erlebnis-Brauerei-Besichtigung für 50 Personen ein - das wird sicherlich ein Fest für die HSV-Familie. "Es ist schon eine coole Sache, dass wir nominiert wurden, vielen Dank dafür und auch vielen Dank für die vielen Stimmen", freute sich Jan-Philipp Lang, der HSV-Trainer.

    Etwas enttäuscht waren die beiden anderen Mannschaften, die sich ebenfalls Hoffnungen auf den prestigeträchtigen Sieg gemacht hatten. Die Hockeyspieler des Kreuznacher HC, die 2015 mit dem Aufstieg in die Zweite Hallen-Bundesliga Vereinsgeschichte geschrieben haben, hätten ihr grandioses Jahr nur zu gerne mit dem Titel gekrönt, den sie 2013 schon einmal gewonnen hatten. Sie landeten dieses Mal mit 209 Stimmen auf dem Bronzerang. Platz zwei ging an die B-Junioren-Fußballer der JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach (249 Stimmen), die in der Kategorie "bestes Outfit" - wenn es sie denn gäbe - garantiert die Nase vorn gehabt hätten. Bei der Sportlerparty trug jeder Spieler ein weißes Hemd mit schwarzer Fliege. Gut zu erkennen auch ihr Trainer Andy Baumgartner, mit dem sie im vergangenen Jahr das Triple aus Futsal-Südwestmeisterschaft, Verbandspokal und Verbandsliga-Meisterschaft perfekt gemacht hatten. Der Jugendkoordinator der JSG stach mit seiner schwarzen Weste aus dem Kollektiv heraus. Bei seinen Spielern steht er hoch im Kurs, wie Kapitän Pascal Mohr verriet: "Er ist fast wie ein Vater für uns, macht uns alles möglich, holt uns ab, egal, wo wir sind. Ohne ihn wären die drei Gewinne nicht möglich gewesen." Baumgartner gab das Lob gerne zurück: "Die Jungs haben das Herz am richtigen Fleck, das macht richtig Spaß mit ihnen." Am Samstag, nur wenige Stunden nach der Sportlerparty, hatten die JSGler schon ihren nächsten Termin: die Futsal-Südwestmeisterschaft der A-Junioren, bei der sie ebenfalls eine gute Figur abgaben.

    Ohne ihren Erfolgstrainer waren die KHC-Männer in der Kaiserremise des Bonnheimer Hofs in Hackenheim erschienen, da Markus Hippchen am Tag der Party operiert worden war. "Aber es geht ihm gut", berichtete sein Sohn Maurice. Die Hockey-Asse erzählten noch einmal von den magischen Momenten, die sie im vergangenen Jahr erlebt hatten - den beiden Meisterschaften in Halle und Feld sowie dem Abenteuer Zweite Liga, das sie als Aufsteiger äußerst souverän meisterten. Ihr Erfolgsgeheimnis? "Wir spielen ja nicht nur zusammen Hockey, wir gehen auch zusammen weg, feiern zusammen, machen Teambuilding-Maßnahmen. Das passt schon gut", sagte Spieler Jan Fürsicht.

    Ein eingeschworenes Team sind auch die HSV-Handballerinnen. Etliche Akteurinnen spielen schon seit Jahren zusammen, kennen sich teils seit D-Jugend-Zeiten. Klar, dass das von Vorteil ist. Dazu haben sie in Jan-Philipp Lang einen passenden Trainer. Meike Maschtowski erläuterte warum: "Jan-Philipp kann viel nachvollziehen, was wir selber so durchmachen. Er ist vom Alter her nicht weit weg von uns, wir sind ja auch eine junge Truppe." Und der Coach ist für jeden Spaß zu haben. Als Alexandra Jacob ihn an seinem Polterabend im schicken Anzug sah und vorschlug, dass er nach einem Sieg beim nächsten Heimspiel im feinen Zwirn an der Seitenlinie stehen solle, willigte er natürlich ein. Allerdings lieferten ihm die Bad Sobernheimerinnen bisher erst viermal einen Grund, sein Versprechen einzulösen. Vielleicht klappt es mit dem Titel "Mannschaft des Jahres" im Rücken ja etwas besser mit dem Siegen. Eine zusätzliche Motivation im Abstiegskampf dürfte er allemal sein.

    Regionalsport extra (E)
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