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  • Ringen: Vorgezogenes Finale um den Landestitel schon in der Gruppe

    Bad Kreuznach. Dumm gelaufen: Die Ringer der WKG Untere Nahe treffen bereits in ihrer Endrundengruppe und nicht erst im Finale auf den SV Alemannia Nackenheim, ihren schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga. "Irgendwann müssen wir ja gegeneinander ringen", sagt WKG-Geschäftsführer Oliver Eich. "Dass es aber schon in der Gruppenphase ist, ist nicht so schön. Dann wird es im Finale deutliche Siege geben. Das ist das Problem."

    Zum vorgezogenen Aufeinandertreffen der Titelfavoriten kommt es wegen eines Regelverstoßes der Nackenheimer. Sie hatten wie die Mannschaft aus Bad Kreuznach und Langenlonsheim ihren Vorrundenpool beherrscht. Doch im Kampf beim VfK Schifferstadt II konnte die Alemannia nur neun Gewichtsklassen besetzen. Dabei überschritt sie zwar nicht die erlaubte Obergrenze an ausländischen Ringern, brachte aber nicht die geforderte Zahl von fünf Deutschen auf die Matte. Der klare Sieg der Nackenheimer wurde nachträglich in eine 0:40-Niederlage umgewandelt. Damit waren sie punktgleich mit dem VfK, hatten aber auch den direkten Vergleich verloren. So landete die Alemannia auf dem zweiten Platz der Vorrundentabelle und ist damit in die gleiche Endrundengruppe eingezogen wie die WKG. "Eigentlich hätten das den Nackenheimern nicht passieren dürfen", sagt Eich. "Denen wäre auch lieber gewesen, wenn sie gegen uns erst im Finale gekommen wären. Jetzt müssen wir das Beste daraus machen."

    Beim Ausscheidungsturnier am Wochenende in Bad Kreuznach wurde die weitere Gruppenbelegung ausgekämpft. Rheinlandseiche Büdesheim und der AC Thaleischweiler komplettieren den Pool, in dem die WKG beheimatet ist. Der VfK Schifferstadt II, die WKG Metternich/Rübenach/Boden, der ASV Mainz 88 III und der AC Oberstein bilden die Parallelgruppe. In Hin- und Rückrunde werden die Sieger beider Pools ermittelt, die dann im Finale aufeinandertreffen.

    Zum Auftakt tritt das Team aus Bad Kreuznach und Langenlonsheim am Samstag, 19.30 Uhr, in Thaleischweiler an. Zum ersten Gipfeltreffen mit der Alemannia kommt es am 5. November in Nackenheim. Der Rückkampf findet am 26. November in Bad Kreuznach statt. "Die Begegnungen sind ziemlich offen", sagt Eich. "Die Nackenheimer haben sich gut verstärkt." Die Alemannen haben neben zwei Syrern auch drei junge Bulgaren im Aufgebot. Die gehören in ihrem Heimatland zum Nationalkader. Der WKG-Geschäftsführer sieht aber trotzdem Chancen für ein erfolgreiches Abschneiden. "Konditionell sind wir besser", sagt Eich. "Unsere Jungs sind hinten heraus stärker. Von den Nackenheimer Leistungsträgern brechen einige am Ende ziemlich ein."

    Noch eine kleine Pikanterie hält der Vergleich parat. Für die Nackenheimer treten auch Jannis und Thomas Helbing, zwei Söhne von WKG-Trainer Karl-Heinz Helbing an. Jannis ist auch schon für die Bad Kreuznacher auf die Matte gegangen. "Ich wüsste nicht, wer von beiden gegen uns gewinnen sollte", sagt Eich. "Für Karl-Heinz ist das auch kein Problem. Das ist Sport."

    Egal, wer von den beiden Topteams am Ende das Finale erreicht und sich dort vermutlich durchsetzen wird, auf einen Aufstieg wird der Rheinland-Pfalz-Meister wohl verzichten. Denn bei der Bundesliga-Tagung am Wochenende in Bad Mergentheim beschloss der Deutsche Ringerbund (DRB) endgültig, in der kommenden Saison erste und zweite Bundesliga zusammenzulegen. Den Gang in die Erstklassigkeit scheuen voraussichtlich sowohl die Alemannia als auch die WKG. "Für uns ist das uninteressant", sagt Eich. "Wenn es nur eine Bundesliga gibt, haben wir da nichts zu suchen." Die Bad Kreuznacher und Langenlonsheimer müssten ihre halbe Mannschaft austauschen. Finanziell ist das nicht möglich. "Wenn ich in die Bundesliga gehe, will ich auch die Chance haben, Kämpfe zu gewinnen", verdeutlicht Eich.

    Wie es im Land weitergeht, entscheidet sich bei einer Sitzung der ARGE Rheinland-Pfalz am 10. November. Eich sieht den diesjährigen Modus als gescheitert an. "Ich gehe davon aus, dass es wieder eine normale Ligenstruktur geben wird", sagt der WKG-Geschäftsführer. ga

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