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    MarkkleebergRicardas Rezept: Spaß statt Druck

    So ändern sich die Zeiten. 2014 reiste Slalomkanutin Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach als Newcomerin zu ihrer ersten Frauen-Europameisterschaft nach Wien - und holte Gold. Ein Jahr später ist sie nun in Markkleeberg die große Favoritin. "Titelverteidigerin und Heim-EM, natürlich ist da ein gewisser Druck zu spüren, aber den muss ich ausblenden. Ich muss mir einfach den Spaß an meinem Sport bewahren", sagt die 23-Jährige. Am heutigen Freitag stehen vor den Toren Leipzigs die Qualifikationsrennen an, am Sonntag folgen Halbfinale und Endlauf im Kajak-Einer. Abgeschlossen wird das Großereignis mit den Teamrennen.

    Bei einem inoffiziellen Preisgeld-Rennen testeten die Top-Piloten die Europameisterschafts-Strecke in Markkleeberg. Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach wurde mit dem Team Deutschland I hinter zwei französischen Vertretungen Dritte.  Foto: Senft
    Bei einem inoffiziellen Preisgeld-Rennen testeten die Top-Piloten die Europameisterschafts-Strecke in Markkleeberg. Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach wurde mit dem Team Deutschland I hinter zwei französischen Vertretungen Dritte.
    Foto: Senft

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    Die nationale Qualifikation dominierte die Bad Kreuznacherin. "Das gibt mir eine gewisse Sicherheit. Allerdings hatte ich in diesem Jahr noch nicht so viele Möglichkeiten, mich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Da muss man mal abwarten. Aus der Tatsache, als Favoritin anzutreten, ziehe ich Motivation. Natürlich möchte ich gerne meinen Titel verteidigen", erklärt Ricarda Funk. Die Leistungsdichte in Europa ist hoch, eine EM ist wie eine kleine WM. 15 bis 20 Fahrerinnen haben das Potenzial, das Finale zu erreichen und das Podest anzusteuern. "An einem guten Tag können auch Außenseiterinnen nach ganz vorne fahren", weiß die Bad Kreuznacherin. Vor allem aus Tschechien und Österreich kommen starke Konkurrentinnen. Doch auch die beiden anderen Deutschen, Jasmin Schorndorf und Melanie Pfeiffer, sind in der Lage, aufs Treppchen zu fahren. Vor einem Jahr sorgte Melanie Pfeiffer als Zweite für einen schwarz-rot-goldenen Doppelsieg.

    In der vergangenen Woche bereiteten sich die Deutschen auf dem Olympiakurs von London 2012 auf die EM vor. In der englischen Hauptstadt steht im September der zweite Saisonhöhepunkt an, die WM. "Beide Strecken sind von der Bauweise her durchaus zu vergleichen. In London ist alles noch ein wenig wuchtiger und anspruchsvoller als in Markkleeberg. Die Strecke liegt mir aber, mal schauen, wie der Kurs gesetzt wird und wie die Tagesform ist", erläutert Ricarda Funk und ergänzt: "Wir sind keine 100-Meter-Läufer. Nicht jeder Lauf ist gleich, es kann immer mal etwas Unvorhergesehenes passieren."

    Natürlich liegt das Hauptaugenmerk von Ricarda Funk auf den Einzelrennen, doch eine zweite Medaillen-Möglichkeit bietet sich im Teamrennen. "Das haben wir am Mittwoch noch mal extra geübt, natürlich wollen wir auch dort erfolgreich sein", sagt die Bad Kreuznacherin. Das Teamrennen wird am Sonntag der dritte Lauf in kurzer Zeit sein. Wird das auch eine Kraftprobe? "Nicht unbedingt, entscheidender wird die psychische Belastung sein. Im Teamrennen soll dann einfach noch mal alles sitzen", antwortet Ricarda Funk.

    Sie ist übrigens nicht die einzige KSV-Vertreterin in Markkleeberg. Auch Jugendtrainer Stefan Senft ist in offizieller Mission unterwegs - als Schiedsrichter. "Es hat mich sehr gefreut, mal wieder eine Einladung zu einer solch wichtigen Veranstaltung erhalten zu haben", sagt Stefan Senft, der deshalb schon seit Mittwoch im Kanupark in Markkleeberg weilt. Der Rest der KSV-Fangemeinde folgt pünktlich zum Wochenende, um die deutsche Goldhoffnung Ricarda Funk anzufeuern.

    Regionalsport extra (E)
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