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    Bad KreuznachPolen sollen bei der WKG Untere Nahe bleiben

    Sportlich ist die Regionalligasaison der WKG Untere Nahe seit Samstagabend zu Ende. Wo die Ringer aus Bad Kreuznach und Langenlonsheim letztlich landen werden, steht aber noch nicht fest. Derzeit befindet sich das Team auf Rang vier. Bei einer Niederlage des ASV Pirmasens in der kommenden Woche würden die WKGler noch auf den dritten Rang vorrücken.

    Artistisch: Marcin Kierpiec (rotes Trikot) zeigt gegen Urs Philipp von Tugginer einen Überwurf. Der Köllerbacher, der aus Idar-Oberstein stammt, unterlag dem starken Polen der WKG Untere Nahe nach Punkten. Foto: Klaus Castor
    Artistisch: Marcin Kierpiec (rotes Trikot) zeigt gegen Urs Philipp von Tugginer einen Überwurf. Der Köllerbacher, der aus Idar-Oberstein stammt, unterlag dem starken Polen der WKG Untere Nahe nach Punkten.
    Foto: Klaus Castor

    Von unserem Mitarbeiter

    Carsten Zillmann

    Für Cheftrainer Karl-Heinz Helbing ist die Saison aber so oder so ein Erfolg: "Ich bin zufrieden, wie wir uns geschlagen haben. Wenn wir Andrzej bei drei Kämpfen mehr dabei gehabt hätten, wären wir jetzt schon ganz sicher Dritter." Der polnische Nationalringer Andrzej Sokalski - er weilte mehrfach bei Länderkämpfen, am Samstag in Riga - fehlte Helbing in vier Kämpfen, drei davon gingen verloren. Auch der letzte Auftritt in der heimischen Jahnhalle gegen den KSV Köllerbach II endete mit einer knappen 16:19-Niederlage.

    Die Entscheidung fiel im letzten Kampf. Die Gastgeber führten mit 16:15. Arne Kornrumpf (Klasse bis 75 Kilogramm, Freistil) bekam es mit Daniel Decker, dem Deutschen A-Juniorenmeister, zu tun. Kornrumpf, bisher erst mit zwei Siegen in zehn Duellen, war gegen den Saarländer nahezu chancenlos. Nach der ersten Runde hatte sich Decker mit 15:0-Punkten als technisch überlegener Sieger durchgesetzt. Der Ausgang war absehbar. Trainer Helbing hätte den Kader aber kaum anders aufstellen können. Er musste mit Marco Fischer (Klasse bis 98 Kilogramm, griechisch-römisch) und Michael Striehl (Klasse bis 86 Kilogramm, griechisch-römisch) zwei Kämpfer aufbieten, die eigentlich kein Regionalliganiveau besitzen, sich aber in den Dienst der Mannschaft stellen. Sie verloren jeweils technisch unterlegen. Die Schlüsselposition wäre die Klasse bis 61 Kilogramm gewesen. Dort hieß der Köllerbacher Kämpfer Waisurahman Rahmani. Für Justin Eich wäre der eine lösbare Aufgabe gewesen. Eich machte aber kein Gewicht und trat in der Klasse bis 66 Kilogramm an. "Er ist am Knie verletzt", erklärte sein Vater Oliver. Eich holte den kampflosen Sieg gegen den übergewichtigen Leon Schuler (gleich zehn Kilogramm zu viel). Der 14-jährige Romano Herrmann musste es mit Rahmani aufnehmen. Der Köllerbacher Routinier holte einen technisch überlegenen Punktsieg gegen den WKG-Youngster, der sich aber beachtlich aus der Affäre zog.

    Gewohnt souverän traten die WKG-Leistungsträger auf. Marcel Eich (bis 57 Kilogramm, GR) schulterte Wiland Grauberg binnen 32 Sekunden. Dimitri Berioza (bis 66 kg, GR) setzte sich im packendsten Duell des Abends knapp gegen Philipp Krämer durch (14:9). Die Polen Marcin Kierpiec (bis 75 kg, GR) und Aleksander Wojtachnio (Schwergewicht, Freistil) holten Punktsiege gegen Urs Philipp von Tugginer und Benedikt Haas.

    Gerade solche Auftritte wecken Begehrlichkeiten. Die polnischen Ringer sollen auch in der kommenden Saison für die WKG auf die Matte. "Es gab auch erste Gespräche", sagte Helbing. "Grundsätzlich sieht es gut aus. Wir können aber natürlich nur Fahrtgeld zahlen. Andere Vereine können da mehr machen, und die Jungs sind einfach gut." Deshalb wirbt der Coach aktiv um Sponsoren: "Es ist einfach so, gute Ringer wachsen nicht auf Bäumen. Schon gar nicht in unserer Region. Wir müssen sie anlocken." Das Halten der Leistungsträger ist damit oberstes Ziel. "Außerdem müssen wir breiter werden", sagte Helbing. "Einige haben nicht die Qualität. Da weiß ich schon beim Wiegen, dass wir verlieren. Sie geben alles, aber es reicht nicht." Eine interne Verstärkung wäre ein fitter Justin Eich. Er holte in diesem Jahr sieben Siege, verlor viermal, könnte aber noch deutlich besser ringen - wäre er regelmäßig fit. Auch die abgelaufene Saison war für Eich eine Seuchenrunde. Helbing wünscht seinem Schützling nur das Beste: "Ich kann nur hoffen, dass er mal dauerhaft fit wird."

    Regionalsport extra (E)
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