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    NassauTischtennis: TVB Nassau greift in der neu zusammengestellten Oberliga wieder die Spitze an

    Keinerlei Spuren hat der punkt-, aber gewiss nicht farblose Auftritt in der Tischtennis-Regionalliga beim TVB Nassau hinterlassen. "Wir sind mit der richtigen Einstellung an die schwierigen Aufgaben herangegangen und wussten genau, was da auf uns zukommt", so Macher Erwin Gabel, der gleich lobend hinzufügt: "Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten ordentlich gezeigt. Es waren viele knappe Spiele dabei, wir waren keine Langeweiler. Es ist uns jedoch aus verschiedenen Gründen nicht gelungen, in einem Spiel alle Leute in Top-Form zu präsentieren."

    Die Tipps von Erwin Gabel (links) sind bei Christian Schanne und seinen Kameraden weiterhin sehr gefragt. Der TVB Nassau ist voll motiviert, in der neu zusammengesetzten Oberliga eine der ersten Geigen zu spielen. Foto: Andreas Hergenhahn
    Die Tipps von Erwin Gabel (links) sind bei Christian Schanne und seinen Kameraden weiterhin sehr gefragt. Der TVB Nassau ist voll motiviert, in der neu zusammengesetzten Oberliga eine der ersten Geigen zu spielen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Und: Die Mühlen der sportlichen Qualifikation blieb den Nassauern erspart. Denn nur die besten drei Teams der alten Oberliga lösten das Tickets für das künftige erlesene Feld der besten Teams aus dem Saarland, der Pfalz, Rheinhessen und dem Rheinland. "Auch deshalb hat es sich gelohnt, dass wir den schwierigen Schritt in die Regionalliga gegangen sind."

    Weiter voller Enthusiasmus

    Wie dem auch sei: Die Zeit der in Serie zu verkraftenden Niederlagen ist vorbei, eine Etage tiefer ist mit dem früheren Zweitligisten von der unteren Lahn wieder zu rechnen. Der 78-jährige Gabel hat nichts von seinem großen Kampfgeist und Enthusiasmus für Tischtennis eingebüßt. "Ich kenne die meisten Spieler der anderen Vereine und kann behaupten, dass wir gut besetzt sind. Wer Meister werden will, der muss gegen uns gewinnen. Wenn unsere Leute trainieren können, dann werden wir unter den ersten Drei landen. Gelingt das nicht, dann kann in der Endabrechnung auch ein Mittelfeldplatz herausspringen."

    Personell hat sich nicht viel getan bei den Nassauern. Der Tscheche Zdenek Zaspal ist zum TV Oberstein gewechselt. "Aus Kostengründen", wie Gabel erklärend hinzufügt. Dafür kam Marian Schug vom TTC Grenzau, der nicht mehr professionell spielen will, sondern sein Studium abschließen will. Zudem stehen weiter Michal Vavra - der Routinier aus dem südböhmischen Budweis geht in seine 16. Runde bei den Nassauern -, der frühere deutsche Jugendmeister Christian Schanne, der kurz vor dem Abitur stehende Rhenser Moritz Weinand, Diplom-Mathematiker Dominik Remy sowie Realschullehrer Markus Beckmann im Kader des TVB.

    "Die Zusammenarbeit mit diesen guten Typen macht mir sehr viel Spaß und hält mich jung. Da muss man nicht schreien, sondern alles wird in vernünftigen Gesprächen gelöst. Ich will ja als Pensionär nicht nur auf der faulen Haut liegen und warten, bis ich sterbe", fährt A-Lizenz-Inhaber Gabel bei seinem geliebten Hobby weiter im größtmöglichen Gang. "Wir wollen unseren im beruflichen Alltag sehr angespannten Spielern dabei helfen, in ihrem Sport einen Ausgleich zu schaffen."

    Als ärgste Kontrahenten für die Plätze in der ersten Reihe der Liga sieht Gabel in erster Linie die vom eigenen Zweitligateam verstärkte Reserve des FSV Mainz 05 sowie den alten rheinländischen Rivalen VfR Simmern, bei dem der langjährige Grenzauer Chen Zhibin weiter die Spitzenposition besetzt. Außenseiterchancen räumt der Nassauer Macher auch dem TuS Weitefeld-Langenbach ein. "Die haben eine gute Truppe beisammen."

    Im Kampf um jeden einzelnen Zuschauer lassen die Nassauer nach vielen gescheiterten Ideen nichts unversucht und setzen in der kommenden Runde auf einen neuen Termin: Sonntags springen die Zelluloidbällchen ab 13 Uhr über die Platten. "Aktive Spieler aus der Umgebung, die zumeist am Samstagabend selbst spielen, sollen auch die Gelegenheit haben unsere Spiele zu verfolgen." Zuletzt hatten kaum mehr als 20 Besucher zugeschaut. Auch im eigenen Nachwuchsbereich ist Gabel nochmals vorstellig geworden und hat den Talenten die Möglichkeit des "Anschauungsunterrichts" wärmstens ans Herz gelegt.

    Am Michelsmarkt in Fachbach?

    Wahrscheinlich gibt die Nummer eins der heimischen Tischtennis-Szene auch wieder ein Gastspiel beim nur noch zwei Klassen tiefer rangierenden Nachbarn SG Lahnbrück Fachbach. "Geplant ist, am 29. September am Michelsmarkt gegen Limbach II im Fachbacher Gemeindezentrum zu spielen. Wir haben mit den Fachbachern ein gutes Einvernehmen. Ich hoffe, dass das klappt."

    In der Vorbereitung hatte der TVB einen Test gegen das Mandry-Team mit 9:4 gewonnen, während es beim in der Hessenliga spielenden TTC Staffel eine 4:9-Niederlage gegeben hatte. Die sollten in der nächsten Runde Seltenheitswert haben, denn Nassau peilt wieder voller Optimismus die Spitzengruppe an...

    Samstag, 7. September, 18 Uhr: TVB Nassau - TTC Kerpen Illingen.

    Sonntag, 8. September, 13 Uhr: TVB Nassau - TuS Weitefeld-Langenbach.

    Samstag, 14. September, 17.30 Uhr: TTF Besseringen - TVB Nassau.

    Samstag, 28. September, 18 Uhr: RSV Klein-Winternheim - TVB Nassau.

    Sonntag, 29. September, 13 Uhr: TVB Nassau - TV Limbach II.

    Samstag, 26. Oktober, 18 Uhr: VfR Simmern - TVB Nassau.

    Sonntag, 27. Oktober, 14 Uhr: TVB Nassau - 1. FSV Mainz 05 II.

    Samstag, 9. November, 18 Uhr: TTV Albersweiler - TVB Nassau.

    Sonntag, 10. November, 13 Uhr: TVB Nassau - TTC Wirges.

    Von unserem Redakteur

    Stefan Nink

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