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    Kreis NeuwiedBaustoffindustrie will bei der Energiewende helfen

    Schwerpunktthemen der jüngsten Clusterkonferenz "Leichtbau und Energieeffizienz" im Schloss Engers waren Hybridmaterialien, Baustoffe und feuerfeste Werkstoffe. Gleichzeitig wurde die Integration des Bundesverbands Leichtbeton in den Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff angekündigt.

    Auch der Bundesverband Leichtbeton will die Energiewende schaffen. Mit der geplanten Integration des Bundesverbandes Leichtbeton, der  seinen Sitz in Neuwied hat, erfährt der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff einen  wichtigen Impuls.
    Auch der Bundesverband Leichtbeton will die Energiewende schaffen. Mit der geplanten Integration des Bundesverbandes Leichtbeton, der seinen Sitz in Neuwied hat, erfährt der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff einen wichtigen Impuls.
    Foto: Svenja Wolf (Grafik)

    Kreis Neuwied - Schwerpunktthemen der jüngsten Clusterkonferenz "Leichtbau und Energieeffizienz" im Schloss Engers waren Hybridmaterialien, Baustoffe und feuerfeste Werkstoffe. Gleichzeitig wurde die Integration des Bundesverbands Leichtbeton in den Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff angekündigt.

    Interessante Überblicksvorträge informierten die rund 90 Fachteilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Potenziale der interdisziplinären Zusammenarbeit auf dem Gebiet innovativer Werkstoffe und Werkstoffkombinationen. Leichtbau ist die Schlüsseltechnologie für Energieeffizienz und das beherrschende Thema der Zeit. Durch die Verwendung innovativer Materialien und die Kombination unterschiedlicher Konstruktions- und Funktionsprinzipien werden neue Gestaltungsräume in den Produktionsprozessen erschlossen und für die Praxis nutzbar gemacht.

    Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper unterstrich die Bedeutung der Verbundstoffentwicklung für die wirtschaftliche Entwicklung im nördlichen Rheinland-Pfalz und kündigte die Integration des Bundesverbandes Leichtbeton in den Innovationscluster an. Der verantwortliche Projektmanager im Innovationscluster, Harald Schmillen, resümierte: "Wir nehmen die Herausforderung, die Energiewende zu schaffen, an. Die vierte Clusterkonferenz beschäftigte sich vor allem mit den Möglichkeiten im Baustoffbereich. Die Institute im Clustergebiet und speziell auch der Bundesverband Leichtbeton mit seinen Einrichtungen wie der Materialprüfungs- und Versuchsanstalt Neuwied bilden die ideale Basis zur Verknüpfung von Kompetenzen und der Entwicklung neuer, zukunftsweisender Lösungen."

    Mit der geplanten Integration des Bundesverbandes Leichtbeton, der seinen Sitz in Neuwied hat, erfährt der Innovationscluster einen wichtigen Impuls. Die Bims- und Leichtbetonindustrie zählt zu den Branchen, die im Norden von Rheinland-Pfalz stark vertreten sind. Zahlreiche Betriebe stellen heute moderne Baustoffe her, die den Anforderungen an die neuesten Verordnungen in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz gerecht werden. Dabei greifen die Unternehmen aus der Bims- und Leichtbetonindustrie zunehmend auf das Know-how anderer Industriezweige zurück.

    Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung ultrahochfester Betone: Ihre extrem hohe Gefügedichtigkeit macht sie fast so fest wie Stahl und verleiht ihnen außergewöhnliche Tragfähigkeit und hervorragende Dauerhaftigkeit. Die zur Aushärtung benötigten Öfen finden sich unter anderem in der Feuerfest-Industrie. Hier wurden bereits Kooperationen und gemeinsame Forschungsprojekte gestartet. So setzt der Maschinenbau den neuen Werkstoff bereits in der Serienfertigung ein.

    Die Vorträge der Clusterkonferenz stehen zum Download auf der Internetseite www.metall-keramik-kunststoff.de bereit.

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