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  • Wahrzeichen zerstört: Kein Zusammenhang mit arabischen Schriftzeichen [Update]

    Im Bienwald in der Südpfalz haben Unbekannte ein Wahrzeichen verwüstet: das sogenannte Weiße Kreuz am Westwall-Wanderweg. Auf einer angrenzenden Straße entdeckte arabische Schriftzeichen stehen offenbar in keinem Zusammenhang mit der Zerstörung.

    Das Holzkreuz, hier ein Archivbild aus dem Jahr 2007, geht auf einen Vorfall aus dem Jahr 1838 zurück. Es ist seitdem mehrfach e
    Das Holzkreuz, hier ein Archivbild aus dem Jahr 2007, geht auf einen Vorfall aus dem Jahr 1838 zurück. Es ist seitdem mehrfach erneuert worden. Nun wurde es von Unbekannten zerstört.
    Foto: Mit freundlicher Genehmigung Rudolf Wild

    Wie der SWR berichtet, wurde auch der Platz um das Kreuz verwüstet. Die Polizei habe die arabischen Schriftzeichen entdeckt. Sie seien dort großflächig aufgetragen worden. Die Ermittlungen laufen.

    [Update] Die Polizei hat die Zeichen übersetzen lassen. Der Inhalt ist demnach völlig unverfänglich. Dem SWR erklärte die Polizei, dass es keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit der Zerstörung des Kreuzes gibt.

    Das Kreuz war eine bekannte Wegmarke im Bienwald, weit südlich vom Verbreitungsgebiet der Rhein-Zeitung. Das Kreuz stand laut Suehnekreuz.de auf einem Steinsockel mit der Inschrift "1840 DAS WEISSE KREUZ 1972". In die Rückseite des Kreuzes war das Datum 18. Juli 2001 eingeschnitzt. Gemäß der Erläuterungstafel wurde das Kreuz in den Jahren 1906, 1958 1972 und 2001 erneuert.

    Das Denkmal erinnert laut Sühnekreuz an ein Ereignis aus dem Jahre 1838. Der Förster Johann W. Alwens aus Schaidt wurde an diesem Ort, dem sog. Jägerrondell von Wilderern überfallen. Sie drohten, ihn an einer mächtigen Eiche aufzuknüpfen. Auf sein Bitten ließen ihn die Wilderer jedoch frei. Aus Dankbarkeit schnitt er ein Kreuz in die Rinde des Eichenstammes. Alwens Nachfolger, der Förster Gambichler, ließ im Jahre 1848 die dürr gewordene Eiche fällen und aus ihrem Holz das Weiße Kreuz errichten.

    Etwas abseits steht ein Gedenkstein mit der Inschrift: Förster-Alwens-Eiche, gepflanzt am Tag des Baumes 1972.

    msc/law

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