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    Nun also doch: Bohrarbeiten an Hochmoselbrücke

    Koblenz/Ürzig (dpa/lrs) - Nach einiger Verzögerung haben an der Hochmoselbrücke die Bohrarbeiten für erste Pfeiler am umstrittenen Eifel-Hang begonnen. Zuvor hatten technische Probleme und ein Einbruch dafür gesorgt, dass die Arbeiten verschoben werden mussten. Das bei dem Einbruch beschädigte Bohrgerät sei schneller als gedacht wieder instand gesetzt worden, teilte eine Sprecherin des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz in Koblenz mit. Am Dienstagnachmittag hätten daher die Bohrungen begonnen.

    So soll sie einmal aussehen: die Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig (Kreis Bernkastel-Wittlich).
    So soll sie einmal aussehen: die Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig (Kreis Bernkastel-Wittlich).

    Unbekannte Diebe hatten zuvor aus Containern auf der Baustelle Werkzeuge gestohlen, sie pumpten 800 bis 1000 Liter Diesel aus einem Tank ab und beschädigten das Bohrgerät, wie die LBM-Sprecherin sagte. Der Einbruch sei am Montag entdeckt worden, als man mit den Arbeiten beginnen wollte.

    Die Polizei in Bernkastel-Kues geht bei dem Einbruch nicht von Sabotage aus. Die Täter hätten es auf hochwertige Maschinen, Werkzeuge und den Kraftstoff abgesehen gehabt - und die Bauferien über Weihnachten genutzt, in denen keiner auf der Baustelle war. Der Schaden werde auf rund 15.000 Euro geschätzt.

    Ursprünglich waren erste Fundamentarbeiten auf der Eifelseite der Brücke bereits für Mitte Dezember angekündigt worden. Wegen technischer Probleme am Bohrgerät mussten sie auf Anfang dieses Jahres verschoben werden. Auf der Hunsrückseite sind schon vier Brückenpfeiler fertig, drei weitere sind im Bau.

    Die 1,7 Kilometer lange und bis zu 160 Meter hohe Brücke zwischen Ürzig und Rachtig (Kreis Bernkastel-Wittlich) gilt als derzeit größtes Brückenbauprojekt Europas. Sie ist Teil einer neuen Strecke, die ab 2018 das Autobahnkreuz Wittlich in der Eifel mit dem Hunsrück verbinden soll. Das Projekt soll rund 456 Millionen Euro kosten.

    Die Bürgerinitiative „Pro Mosel“ hatte Anfang Dezember Strafanzeige gestellt, weil sie wegen eines angeblich instabilen Untergrunds auf der Eifelseite Zweifel an der Standsicherheit der Brücke hat.

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