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    WesterwaldkreisIn Westerburg wohnen besonders viele arme Kinder

    Im Westerwaldkreis leben verhältnismäßig wenig arme Kinder. Während deutschlandweit jedes fünfte Kind unter 15 Jahren von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II der Eltern abhängig ist, gilt das im Westerwald nur für 9,3 Prozent der Mädchen und Jungen. Die regionalen Unterschiede sind allerdings durchaus gravierend. In Westerburg zum Beispiel liegt die Kinderarmutsquote bei 20,2 Prozent und damit über dem Landesdurchschnitt. In Montabaur ist sie hingegen nur etwa halb so hoch.

    Westerwaldkreis - Im Westerwaldkreis leben verhältnismäßig wenig arme Kinder. Während deutschlandweit jedes fünfte Kind unter 15 Jahren von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II der Eltern abhängig ist, gilt das im Westerwald nur für 9,3 Prozent der Mädchen und Jungen. Die regionalen Unterschiede sind allerdings durchaus gravierend. In Westerburg zum Beispiel liegt die Kinderarmutsquote bei 20,2 Prozent und damit über dem Landesdurchschnitt. In Montabaur ist sie hingegen nur etwa halb so hoch.

    Die Zahlen stammen aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die fortlaufend die soziale Lage in Deutschland untersucht und diese für alle Kommunen mit mehr als 5000 Einwohnern aufschlüsselt. Die neusten Ergebnisse beziehen sich auf das Jahr 2008. Im Vergleich zu den Vorjahren lässt sich aber dennoch ein längerfristiger Trend ablesen.

    Traurig: Auch im Westerwald sind Kinder häufiger als Erwachsene von Armut betroffen. Unter Erwerbsfähigen lag die Quote der Sozialleistungsempfänger lediglich bei 6,0 Prozent. Altersarmut ist in ländlichen Regionen ein vergleichsweise kleines Problem. Nur 1,7 Prozent der Senioren im Westerwaldkreis bezogen im Jahr 2008 zusätzlich zur Rente Gelder zur sozialen Sicherung.

    In Städten und größeren Kommunen gibt es in der Regel mehr Sozialhilfeempfänger als in kleinen Dörfern. Das gilt auch für den Westerwald, in dem alle von der Studie erfassten Orte (über 5000 Einwohner) über dem kreisweiten Durchschnittswert liegen. Die Unterschiede sind allerdings durchaus beachtlich. Neben Westerburg zählen auch Bad Marienberg (17,9 Prozent) und Wirges (16,0 Prozent) relativ viele arme Kinder. Besser sieht es dagegen in Montabaur (11,5 Prozent) und Ransbach-Baumbach (11,6 Prozent) aus. Hachenburg (14,1 Prozent) und Höhr-Grenzhausen (14,3 Prozent) liegen im Mittelfeld.

    Für den Westerwald wird diese Quote von der Bertelsmann-Stiftung seit 2006 erhoben. Der Trend ist seitdem durchaus günstig. Der Anteil an Kindern, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, ist in allen Kommunen zuletzt leicht gesunken. Eine schlüssige Erklärung: Im selben Zeitraum haben sich auch die Arbeitslosenzahlen positiv entwickelt. tf

    Montabaur Hachenburg
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