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  • Grünes Licht für weitere Windräder

    Hachenburg. Lebhaft und konträr wie selten verlief die jüngste Sitzung des Hachenburger Verbandsgemeinderates – Ursache waren unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Windenergienutzung auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde. Bei drei Enthaltungen votierte der Rat schließlich mit 24 Ja- gegen 6 Nein-Stimmen für eine Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Hartenfelser Kopf.

    Hachenburg - Lebhaft und konträr wie selten verlief die jüngste Sitzung des Hachenburger Verbandsgemeinderates – Ursache waren unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Windenergienutzung auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde. Bei drei Enthaltungen votierte der Rat schließlich mit 24 Ja- gegen 6 Nein-Stimmen für eine Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Hartenfelser Kopf.

    Dies erlaubt es dem Selterser Unternehmen Schütz, ohne Zeitverzug dort zwei Prototypen neuer Windkraftanlagen aufzustellen. Als Verpächterin der Fläche kann die Ortsgemeinde Mündersbach mit zusätzlichen Einnahmen rechnen.

    Alle übrigen Punkte zuvor waren einstimmig verabschiedet worden. Ja, selbst die kleine Änderung des Flächennutzungsplans für den Windpark Kundert fand ungeteilte Zustimmung. Diese beinhaltet lediglich die Verschiebung einer bereits 2003 genehmigten Windkraftanlage, die nun mit 430 statt 330 Meter Abstand zum Forsthaus Steinebach/Sieg gebaut werden kann.

    Schwieriger gestaltete sich allerdings der Austausch der Argumente zur künftigen Windkraftnutzung allgemein und zum Hartenfelser Kopf im speziellen. Die Hinwendung zur alternativen Energie sei für die Verbandsgemeinde Hachenburg nichts Neues, sagte der Bürgermeister. Auf Nachfrage durch die VG habe nun fast die Hälfte aller 33 Ortsgemeinden Windstandorte als Änderungswunsch zum Flächennutzungsplan genannt. In jedem Einzelfall soll geprüft werden, ob der Standort für eine sinnvolle Windenergienutzung geeignet ist. Ziel sei es, die Wertschöpfung in der Region zu belassen. Deshalb plädiere er dafür, den Plänen der Firma Schütz zuzustimmen, die noch dieses Jahr am Hartenfelser Kopf bauen will. Zum anderen wolle die VG prüfen lassen, inwieweit es sinnvoll sei, selbst Flächen zu pachten und Windkraftanlagen zu betreiben. Klöckner sprach von mindestens zehn Standorten. Das Konzept müsse gemeinsam mit den Ortsgemeinden erarbeitet werden. Gewinne kämen über sinkende Umlagen der Allgemeinheit zugute.
    Sowohl Michael Birk (SPD) als auch Johannes Kempf (CDU) verwiesen auf den im März 2005 beschlossenen Teilplan Windkraft zum Flächennutzungsplan. Demnach war das Potenzial an geeigneten Flächen eigentlich ausgeschöpft. Wenn man nun dennoch eine Erweiterung wolle, müsse der Schutz von Mensch und Natur abgewogen werden. Kempf betonte, diese Entscheidung brauche Zeit. Prinzipiell sei zu differenzieren, ob Gemeinden ihre Flächen an private Investoren verpachteten oder ob die Verbandsgemeinde selbst als Betreiber auftrete.
    Wolfgang Petri (FWG) sagte ausdrücklich, es gehe nicht um eine Neiddebatte, wenn er die Erweiterung am Hartenfelser Kopf aussetzen wolle, um zu prüfen, ob und wie eine Solidargemeinschaft aller Ortsgemeinden die Gewinne künftiger Windkraftanlagen untereinander aufteilen könne. Konkrete Anträge lägen vor. Vorbehalte in diese Richtung äußerte auch Kurt Todt (Grüne). Christof Hüsch (FDP) sagte Ja zu den zwei zusätzlichen Anlagen bei Mündersbach, verwahrte sich aber gegen „das Hauruck-Verfahren“ und brachte die Idee von Zweckverbänden ins Spiel. elm

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