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  • Waldbreitbach: VG-Werke sind solide ausgestattet

    Waldbreitbach. Auch mittelfristig gleichbleibende Gebühren und eine gesunde finanzielle Verfassung bescheinigte Bürgermeister Werner Grüber den Wasser- und Abwasserwerken in der jüngsten Sitzung des Bau- und Werksausschusses der Verbandsgemeinde Waldbreitbach. Nicht nur in Waldbreitbach dürfte man sich darüber freuen, nach der Fusion könnten auch die Rengsdorfer davon profitieren, sagt Grüber.

    "Die Abschlüsse und die Wirtschaftsprüfungen haben ergeben, dass die Werke bestens dastehen", erklärt der Bürgermeister, dem die Verbandsgemeinde Waldbreitbach im Hinblick auf die Fusion oftmals zu negativ wahrgenommen wird. Beide Betriebszweige haben das Jahr 2015 mit einem Gewinn abgeschlossen. "Der Betriebszweig Wasserversorgung weist einen Schuldenstand von 772 000 Euro aus, dem ein Anlagevermögen zum 31. Dezember 2015 von fast 3 Millionen Euro gegenübersteht", rechnet Grüber vor. Mit einer Eigenkapitalquote von 66,8 Prozent sieht er den Betriebszweig bestens ausgestattet. Im Betriebszweig Abwasser bestehe ein Schuldenstand von 8 753 000 Euro, dem ein Anlagevermögen in Höhe von fast 20 Millionen Euro gegenüberstehe. Die Eigenkapitalquote liege bei durchaus "ansehnlichen" 44,9 Prozent.

    Auch ansonsten ist Grüber zufrieden mit dem Zustand der Werke. In den vergangenen Jahren seien alle Hochbehälter saniert worden, die letzte große Maßnahme mit einem voraussichtlichen Investitionsvolumen von rund 1,5 Millionen Euro für die Wasser- und Löschwasserversorgung der Gebiete Westerwaldklinik, Stopperich, Over und Frorath befinde sich in der Umsetzung. "Die Förderung ist beantragt."

    Auch die Kläranlagen seien intakt, die Erneuerung der Kläranlage in Datzeroth befindet sich derzeit in der Planung. Die Kosten betragen rund 2 Millionen Euro, 40 Prozent tragen die VG-Werke Rengsdorf, da auch die VG Rengsdorf Abwasser in die neue Anlage einspeist. Die neue Kläranlage besteht vereinfacht dargestellt aus einer Rechenanlage für Feststoffe, einem Rundsandfang und einem Belebungsbecken. Dort wird das Abwasser mit Sauerstoff angereichert und ins Nachklärbecken geleitet. Von dort fließt es schließlich in die Wied.

    Weiter informiert Bürgermeister Grüber, dass für ein Kanalsanierungskonzept bereits 80 Prozent der Kanäle untersucht worden seien. Bei den Kanälen, die noch fehlen, handele es sich größtenteils um Verbindungssammler, die Ende der 90er-Jahre fertiggestellt worden seien.

    "Es ist festzuhalten, dass sich die Einrichtungen der Werke Waldbreitbach in einem sehr guten Zustand befinden und mittelfristig keine Notwendigkeit zur Anhebung der Entgelte gesehen wird", konstatiert Grüber. Mit Ausblick auf die Fusion sei festzustellen, dass Anschlussnehmer in Rengsdorf für Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung entlastet würden. obi

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