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    RengsdorfSV Rengsdorf: Mitgliederboom, führt zu Umkleideproblem

    Wer hat vor mehr als 25 Jahren schon an Frauenfußball gedacht? Richtig: kaum jemand. Auch die damals Verantwortlichen des SV Rengsdorf waren da keine Ausnahme und ließen so beim Neubau des Sportplatzes zwei Umkleidekabinen errichten: Heim und Gast – das reichte. Doch dann begannen immer mehr Mädchen zu kicken.

    Zwei solche Container dienen als Behelfs-Umkleidekabinen.
    Zwei solche Container dienen als Behelfs-Umkleidekabinen.
    Foto: Ulf Steffenfauseweh

    Und seit der SV auch noch über einen neuen Kunstrasen verfügt, erlebt der Sportverein insgesamt einen tollen Aufschwung. Heute sind sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen sämtliche Jugend-Altersklassen besetzt, hinzu kommen zwei Herren-, eine Damen- und eine Alte-Herren-Mannschaft. Aber immer noch gibt es nur zwei feste Umkleidekabinen mit Duschen. Weil das hinten und vorne nicht mehr ausreichte, haben die Rengsdorfer einen alten Container besorgt.

    Von innen sind die Container ordentlich hergerichtet worden.
    Von innen sind die Container ordentlich hergerichtet worden.
    Foto: Ulf Steffenfauseweh

    Mit vielen freiwilligen Helfern, vor allem aus der örtlichen Feuerwehr und dem Sportverein, haben sie diesen auf Vordermann gebracht und sowohl mit Fenstern als auch einer kleinen Heizung ausgestattet. „Er sieht ordentlich aus“, sagt SV-Chef Rainer Runkel, gibt aber auch zu, dass es „eben nur ein Container“ ist, „ein Behelf“.
    Praktisch sieht das dann zum Beispiel an einem normalen Sonntag so aus, dass die ersten beiden Mannschaft, die an diesem Tag ein Spiel bestreiten, die regulären Umkleidekabinen nutzen. Wenn dann die Spieler der folgenden Partie sich fertig machen wollen, gehen sie in den Container, von dem aus sie nach dem Match umziehen, um die Duschen nutzen zu können. „Das geht, ist aber gerade im Winter natürlich nicht so angenehm“, sagt Runkel.
    Folglich überlegen die Verantwortlichen, wie sie die Situation verbessern können. Klar ist dabei, dass ein Umkleiden-Anbau „in die Breite“ praktisch nicht infrage kommt. Das Gelände gibt es schlicht nicht her. Daher denkt der Vorstand an eine Aufstockung des aktuellen Gebäudes, das derzeit auch die Gaststätte beherbergt. Gegebenenfalls könnte diese dann in den ersten Stock ziehen, womit im Erdgeschoss Platz für zwei weitere Umkleiden, Schiedsrichter- und Waschraum wäre. Auch eine größere Lösung wäre unter Umständen denkbar, ist zum derzeitigen Zeitpunkt aber noch nicht spruchreif. Denn eine Gebäudeaufstockung gibt es nicht zum Nulltarif.

    Und in Punkto Finanzen ist der SVR das sprichwörtlich gebrannte Kind, das das Feuer scheut. Denn als Rainer Runkel vor elf Jahren den Vorsitz des Sportvereins übernahm, befand sich dieser in einer finanziellen Schieflage, die erst durch die kontinuierliche Arbeit einer eigens gegründeten „Task-Force“ausgebügelt werden konnte. Aus diesen Erfahrungen heraus ist man beim SVR jetzt vorsichtig. Oder anders ausgedrückt: Aus eigener Kraft wird der SV ein solches Projekt nicht stemmen (können). Sponsoren müssen her. Und die zu finden, ist eine Mammutaufgabe. (Ulf Steffenfauseweh)


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