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  • NeustadtStrohballen brennen: Flammen vernichten Lagerhalle in Dinkelbach

    Schon wieder sind Strohballen in Flammen aufgegangen. Diesmal brach das Feuer in der Nacht zum Montag in einer Lagerhalle im Neustädter Ortsteil Dinkelbach aus.

    Noch am Montagmorgen qualmte es am Brandort.
    Noch am Montagmorgen qualmte es am Brandort.
    Foto: Simone Schwamborn

    Anwohner hatten den Brand gegen 1.23 Uhr bemerkt und die Polizeiinspektion in Straßenhaus verständigt. Als die Beamten und die 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Asbach an Ort und Stelle eintrafen, brannte die Halle lichterloh. 400 Strohballen waren dort gelagert. Die Löscharbeiten zogen sich bis weit in den Montag hinein hin. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 15 000 Euro.

    Die Beamten haben derweil die Ermittlungen aufgenommen. Heute soll darüber hinaus ein Brandmittelspürhund zum Einsatz kommen. Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Straßenhaus mitteilt, schließen die Beamten Brandstiftung nicht aus. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagt der Polizeisprecher. Mittlerweile könne man von einer Serie sprechen, die es so im Kreis Neuwied in der Vergangenheit noch nicht gegeben habe, heißt es seitens der Polizei. Denn bei dem Brand der Lagerhalle in Dinkelbach handelt es sich bei Weitem nicht um einen Einzelfall. Bereits am 27. Juli ist eine Scheune im Asbacher Ortsteil Hofen in Flammen aufgegangen. Der Brand verursachte einen Schaden in Höhe von 50 000 Euro. Ein Schaden von mehr als 100 000 Euro entstand bei einem Feuer in einer Lagerhalle in Niedermühlen am 23. August und von rund 5000 Euro bei einem Strohballenbrand in Niederbreitbach am 13. September (die RZ berichtete).

    Die Lagerhalle mit 400 Strohballen im Neustädter Ortsteil Dinkelbach brannte bereits lichterloh, als Polizei und Feuerwehren an Ort und Stelle eintrafen.
    Die Lagerhalle mit 400 Strohballen im Neustädter Ortsteil Dinkelbach brannte bereits lichterloh, als Polizei und Feuerwehren an Ort und Stelle eintrafen.

    Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen den Fällen nicht aus. „Allerdings fehlen uns noch konkrete Täterhinweise“, sagt der Polizeisprecher und ergänzt: „Wir sind auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.“ Die Polizei bittet daher jeden Zeugen, der verdächtige Personen oder Fahrzeuge an landwirtschaftlichen Höfen beobachtet, sich zu melden. Die Polizei Straßenhaus ist erreichbar unter Telefon 02634/9520 oder per E-Mail an pistrassenhaus@polizei.rlp.de

    sm

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