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    LinzStadtrat: Linzer Altgymnasium muss umfassend saniert werden

    Es war eine regelrechte Hiobsbotschaft, die Stadtbürgermeister Hans Georg Faust dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung überbracht hat. Das Linzer Altgymnasiums muss umfassend saniert werden. Und beim Dach der Stadthalle sieht es nicht besser aus.

    Das wird teuer für die Stadt Linz: Das Altgymnasium hat einen großen Sanierungsbedarf. Foto:Silke Müller
    Das wird teuer für die Stadt Linz: Das Altgymnasium hat einen großen Sanierungsbedarf.
    Foto:Silke Müller

     

    Zu diesem Schluss ist ein Planungsbüro für Denkmalbauten gekommen. „Wir werden mit einigen Reparaturen nicht auskommen“, verdeutlichte der Stadtchef die Ergebnisse der Untersuchung. Er prognostiziert, dass die Sanierung im Frühjahr 2018 erst beginnen kann, denn zunächst müsse ein umfassender Plan für das Vorhaben erstellt werden – unter anderem für Dämm-, Fassaden-, Maler- oder auch Zimmermannarbeiten. Welche Maßnahmen im Detail notwendig sind, das soll nun das Planungsbüro erarbeiten, das das Gebäude derzeit auch noch weiteruntersucht.

    Das Problem dabei ist vor allem das Außengelände des Montessori-Kindergartens, das wegen der Gefahr, dass Schiefer herabfällt, derzeit nicht genutzt wird. Denn Schutzmaßnahmen vor herabfallendem Schiefer sind derzeit nur am Eingang des Gebäudes ergriffen worden.

    Damit die Kinder auf den Spielplatz spielen können, greift derzeit ein Provisorium. Sie nutzen den öffentlichen Spielplatz gegenüber dem blauen Container der blauen Montessori-Gruppe. Das bedeutet aber, dass sie laufen müssen – an der Straße. Außerdem gibt es beim öffentlichen Spielplatz keine Toiletten, sodass die Mädchen und Jungen die sanitären Anlagen im blauen Container mitnutzen müssen. Faust befürchtet, dass die zuständige Aufsichtsbehörde nicht die Genehmigung erteilt, dieses Provisorium für eine längere Zeit aufrechtzuerhalten.

    Sollte die Stadt also das Außenspielgelände des Montessori-Kindergartens wieder öffnen müssen, ist die Kommune automatisch in der Pflicht, es entsprechend zu sichern. Möglich wäre, so erläutert Faust, an der Wand ein Gerüst aufzustellen und mit einer Plane abzuhängen. „Dann wäre das Gelände verkleinert nutzbar“, sagt der Stadtchef im Gespräch mit der RZ. Allerdings – und das betonte er im Stadtrat – werde es sehr teuer, wenn dort ein Gerüst herumstehen würde. Michael Rücker (CDU) schlug in der Ratssitzung als Alternative vor, den Parkplatz provisorisch als Spielgelände zu nutzen. „Wir sind derzeit noch dabei zu prüfen“, antwortete Faust, der daran erinnerte, dass für die Sanierung des Altgymnasiums 500.000 Euro in den Haushalt eingestellt sind. „Wir werden uns damit befassen müssen“, sagte er im Hinblick auf die umfassenden Arbeiten, die am Gebäude anstehen.

    Immerhin hatte der Stadtchef seinem Rat auch etwas Positives zu verkünden: „Die Grundstücke im Roniger Hof sind alle verkauft oder reserviert.“ Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch eine Warteliste, falls jemand abspringen sollte. Wobei Faust davon ausgeht, dass die, die ein Grundstück reserviert haben, seriöse Absichten hegen, ihr Haus zu errichten. „Wer gut zu Fuß ist, dem empfehle ich, durch Linz zu gehen und zu schauen, wo man noch etwas bauen kann“, gab Faust seinem Rat mit auf den Weg.

    Von unserer Redakteurin Silke Müller

     

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