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    Speedmarathon: Blitzer an der A3 bei Neustadt sorgt für Spitzenwerte

    Kreis Neuwied. Obwohl sich die Neuwieder Polizeidirektion nicht direkt am diesjährigen europäischen Speedmarathon beteiligt hat, wurde ein nicht unerheblicher Teil der in Rheinland-Pfalz erfassten Raser im Kreis Neuwied geblitzt. Dafür hat die neue Geschwindigkeitsmessanlage an der A 3 bei Neustadt gesorgt.

    Die neue Geschwindigkeitsmessanlage an der A3 lässt Raser alt aussehen.
    Die neue Geschwindigkeitsmessanlage an der A3 lässt Raser alt aussehen.
    Foto: Christina Nover

    In einer Pressemitteilung des Innenministeriums heißt es, dass landesweit innerhalb von 24 Stunden 3876 Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren. Auf Nachfrage hin räumte man ein, dass die Resultate der fest installierten Messanlagen wie sie in diesem Jahr bei Mainz, Wörth und eben im Wiedbachtal aufgebaut wurden, in die Bilanz mit eingerechnet sind. So lässt sich auch die im Vergleich zu anderen Aktionstagen sehr hohe Zahl an Beanstandungen erklären.

    Landesweit gab es 47 Kontrollstellen; im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz, das neben dem Kreis Neuwied sieben weitere Kreise und die Stadt Koblenz umfasst, waren es 18 Kontrollstellen, die vorher nicht bekannt gegeben wurden. Aus gutem Grund: „Wir wollten, dass die Leute überall langsam fahren und nicht nur an bestimmten Punkten“, sagt Polizeisprecher Uli Hoppen.

    1982 Verstöße dank automatisierter Anlagen erfasst

    Dabei wurden 2046 Verstöße festgestellt – 1982 davon mittels automatisierten Messanlagen. 64 Fahrzeuge wurden angehalten. Wie Hoppen erklärte, hatte die Polizei beim Aktionstag keine zusätzlichen Kräfte auf den Straßen im Einsatz. Sie führte lediglich die Geschwindigkeitskontrollen durch, die sowieso für den Tag eingeplant waren.

    „Aufgrund der derzeitigen Sicherheitslage müssen wir mit unseren Ressourcen haushalten“, erklärte der Polizeisprecher. Trotzdem konnten die Beamten an den 18 Kontrollstellen im Präsidiumsbereich immer noch die Geschwindigkeit von rund 30.800 Fahrzeuge messen. Mit einer Beanstandungsquote von 6,64 Prozent lag das Präsidium Koblenz am Aktionstag mehr als doppelt so hoch wie das rheinland-pfälzische Mittel mit 3,1 Prozent bei 123.985 gemessenen Fahrzeugen.

    Nur zwei Kontrollstellen im Kreis Neuwied

    Abgesehen von der Geschwindigkeitsmessanlage bei Neustadt wurde im Kreis übrigens nur an einer weiteren Stelle geblitzt: Die Neuwieder Polizei kontrollierte am Morgen in der Stahlwerkstraße acht Fahrzeuge – zwei davon waren zu schnell unterwegs.

    Christina Pees von der Polizeidirektion Neuwied glaubt, die europaweite Aktion habe dazu geführt, dass Autofahrer an besagtem Tag allgemein besonnener unterwegs waren. „Hauptursache für Unfälle ist immer noch die Geschwindigkeit. Uns geht es nicht darum, Leute abzukassieren, sondern darum, Raserei und damit zusammenhängende Unfälle zu verhindern.“ Ein Aktionstag wie der Speedmarathon könne dazu einen Beitrag leisten.

    Von unserer Redakteurin Christina Nover

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