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  • Kanalarbeiten Bis 30. September ist die Hauptstraße gesperrt - Neues System für bessere Abwasserreinigung wird verbaut

    Puderbach: Großbaustelle liegt im Zeitplan

    Puderbach. Es ist ein Millionenprojekt mitten im Ortskern: Die Bauarbeiten an der Puderbacher Hauptstraße sorgen insgesamt mehr als ein halbes Jahr lang für eine Vollsperrung zwischen dem Puderbacher Ortseingang (aus Richtung Reichenstein kommend) und der Kreuzung Hauptstraße/Steimeler Straße. Bisher blieb ein Verkehrschaos aus, und auch die Arbeiten selbst liegen voll im Zeitplan, kann Eckhardt Gönner von den Puderbacher Werken ein positives Zwischenfazit der seit Anfang Februar laufenden Arbeiten ziehen.

    Rund 1,2 Millionen Euro teuer ist das Projekt, das so etwas wie die Erneuerung des Knotenpunkts der Puderbacher Wasserversorgung bedeutet. Der schwerste Brocken ist bereits an Ort und Stelle verbaut: Ein 50-Tonnen-Regenüberlaufbauwerk wurde in den ersten Wochen per Kran eingehoben – und hat direkt illustriert, dass auf einer derartigen Baustelle nicht alles glatt laufen kann. Zunächst war das Bauteil nicht termingerecht lieferbar. Dann konnte es nicht am favorisierten Ende der Baustelle angeliefert werden, da es geheißen habe, die Streckenführung lasse das nicht zu – nur, um dann doch dort angeliefert zu werden, berichten Heiko Weller von der Verbandsgemeinde und Gerd Vohl, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma BMV aus Oberdreis. Man habe kurz umbauen müssen. „Das war eine Sache von zweieinhalb Stunden“, sagt Vohl, der betont, dass man insgesamt dennoch voll im Zeitplan liege. „Der Fortschritt ist mehr als gut.“

    Grund für die Baustelle sind Arbeiten am Kanalstauraum, die auch eine wesentliche Verbesserung der Reinigungsleistung zur Folge haben sollen, erklärt Weller. Bereits im Jahr 2009 hat eine Analyse ergeben, dass die verbauten Rohre aus den 60er-Jahren erneuert werden müssen. Über 80 Jahre wird die jetzige Investition abgeschrieben – und soll bestenfalls auch so lange halten. „Das ist ein Bauwerk für die nächsten Generationen“, sagt Weller.

    Von den Anwohnern gebe es im Übrigen noch keinerlei Beschwerden. Stete Schwingungsmessungen sollen die Anwesen der Anlieger schützen. Das voraussichtliche Ende der Sperrung ist für den 30. September vorgesehen. Der Einschätzung der Verantwortlichen nach, spricht wenig dagegen, dass der Verkehr dann tatsächlich wieder über die Puderbacher Hauptstraße fließen wird. obi

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