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  • Partnerschaft Dierdorfer Bürgermeister Horst Rasbach bleibt zunächst in der Geschäftsführung

    Partnerschaft: SWN wird Mehrheitseigner bei Energie GmbH

    Dierdorf. Die Kooperation zwischen der Verbandsgemeinde Dierdorf als bisher alleinige Gesellschafterin der kommunalen Energie GmbH und den Stadtwerken Neuwied ist so gut wie besiegelt. Nachdem der VG-Rat Dierdorf jetzt in nicht öffentlicher Sitzung dafür votiert hat, die SWN als Gesellschafterin aufzunehmen, fehlt nun nur noch grünes Licht vom SWN-Aufsichtsrat. Laut Udo Engel, der bei den SWN die Dinge rund um die strategische Partnerschaft mit den Dierdorfern betreut, signalisierte im Gespräch mit unserer Zeitung schon mal vorab, dass alle Zeichen auf Vertragsunterzeichnung stehen.

    Bürgermeister Horst Rasbach zeigt sich froh, dass die SWN mit im Boot sitzt. Zudem hofft er, dass auch die Kunden der Energie GmbH mitziehen, die allesamt Wärme aus dem Heizkraftwerk in Dierdorf beziehen. Weil die Erlösseite der defizitär arbeitenden GmbH verbessert werden muss, ist mit den Kunden über neue Verträge zu höheren Preisen gesprochen worden. Wenn das Gros der Verträge in den Jahren 2021, 2022 und 2023 ausläuft, wird wohl der nächste Verhandlungsmarathon anstehen. „Dann entscheiden aber auch die Marktpreise, wie es dann weitergeht“, erklärt Rasbach.

    Aber das ist noch Zukunftsmusik. Zuvor haben VG und SWN sich auf gewisse Modalitäten für ihre Partnerschaft verständigt. Horst Rasbach nennt dazu einige Details: So wird die Energie GmbH künftig so oder so keinen Verlust mehr machen. Was an Fehlbeträgen aufläuft, bleibt an der VG hängen. In der Praxis sieht das dann so aus: Was nicht von der GmbH erwirtschaftet werden kann, wird von der Pacht abgezogen, die die GmbH bereits seit ihrer Gründung an die Kommune zu zahlen hat.

    Davon abgesehen steht schon fest, dass die SWN die technische Geschäftsführung und langfristig die komplette Betreuung übernehmen. „Das ist nur logisch, da die SWN über viel mehr Fachkenntnis verfügen“, erklärt der Bürgermeister. Rasbach selber bleibt aber erst einmal Mitglied der Geschäftsführung, „als kommunales Gesicht für die Bürger und Kunden“, wie er sagt.

    Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass die SWN künftig 51 Prozent der Anteile an der GmbH halten und damit Mehrheitsgesellschafterin sind. Das muss allerdings er st noch über einen Notar beim Registergericht beantragt werden. Die ersten Schritte der neuen Partner sehen laut Udo Engel so aus: „Die neuen Verträge werden ausgearbeitet, mit den Kunden besprochen und dann hoffentlich auch unterzeichnet.“

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

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