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    Kreis NeuwiedNeuwied will die Landesgartenschau 2018

    Die Bundesgartenschau in Koblenz ist seit dem vergangenen Wochenende vorbei. Im Kreis Neuwied ist die Freude darüber, dass dieses erfolgreiche Großereignis auch die Region an Rhein und Wied mitgenommen hat, noch nicht verklungen. Die RZ fragte in einigen Verbandsgemeinden und in der Stadt nach - das Fazit bei allen war überwiegend positiv.

    Von unserem Reporter Philipp Daum

    Kreis Neuwied - Die Bundesgartenschau in Koblenz ist seit dem vergangenen Wochenende vorbei. Im Kreis Neuwied ist die Freude darüber, dass dieses erfolgreiche Großereignis auch die Region an Rhein und Wied mitgenommen hat, noch nicht verklungen. Die RZ fragte in einigen Verbandsgemeinden und in der Stadt nach - das Fazit bei allen war überwiegend positiv. Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth (SPD) will die Euphorie jetzt nutzen, um die Bewerbung der Deichstadt für die Landesgartenschau 2018 weiter voranzutreiben. "Ich spüre in Neuwied eine Aufbruchsstimmung für dieses Projekt. Wir werden uns auf jeden Fall um die Ausrichtung bemühen."

    Der OB hat in den vergangenen Wochen oft mit Hoteliers und Gastronomen gesprochen. In der Stadt Neuwied hat die Buga aus seiner Sicht deutliche Spuren hinterlassen. "Im positiven Sinn natürlich", stellt Roth klar. "Die Zahl der Tages- und Übernachtungsgäste ist durch die Bundesgartenschau exorbitant angestiegen. Wir haben in diesem Jahr den Stand von Andernach erreicht, was durchaus beeindruckend ist." Schließlich sei die Stadt auf der anderen Rheinseite seit jeher ein sehr beliebter Fremdenverkehrsort.

    Roth ist überzeugt davon, dass die Buga den Bekanntheitsgrad Neuwieds erhöht hat. "Die Effekte werden sicherlich erst in den kommenden Monaten sichtbar werden. Viele Menschen haben sich über Neuwied und die umliegenden Orte informieren können und werden für einen Besuch hoffentlich wieder hierher kommen."

    Wichtig sei in diesem Zusammenhang, dass der Wandertourismus noch stärker ins Blickfeld gerückt wird. "Das ist das Zukunftsthema", betont Roth. Das große Ziel, die Landesgartenschau 2018 in die Deichstadt zu holen, steht beim OB weiter ganz oben auf der Liste. Eine Machbarkeitsstudie ist bereits in Auftrag gegeben worden. "Wir wollen uns lieber voll auf die übernächste Landesgartenschau konzentrieren und nicht schon das Datum in 2014 anpeilen", sagt Roth und nennt Gründe: "Neuwied wird in zwei Jahren noch von dem Erlebnisgefühl der Buga überlagert sein und sicher oft mit ihr verglichen werden. Nur diesen Vergleich kann eine Landesgartenschau nicht gewinnen."

    Für die Bewerbung muss Neuwied viele Voraussetzungen erfüllen. Eine ausreichende Fläche gehört zu den wichtigsten Faktoren. "Der Bereich um die Wiedmündung, der Schlosspark und die Flächen rund um die Sportanlagen entlang der Andernacher Straße wären ein ideales Terrain", betont Roth. Hinzu komme das Deichvorgelände. Die Stadt muss darüber hinaus ein Investitionsbudget aufstellen - daran orientiert sich unter anderem der Förderanteil des Landes. Insgesamt liegt der Umfang einer Landesgartenschau bei 30 bis 35 Millionen Euro. Schließlich ist noch ein Betriebskostenbudget nötig. Aus dieser Aufstellung geht hervor, wie Neuwied die laufenden Kosten, die ein solches Ereignis mit sich bringt, decken kann.

    Während in der Stadt bereits mit großer Hoffnung auf die Ausrichtung der übernächsten Landesgartenschau geblickt wird, sonnen sich die Verbandsgemeinden noch im Erfolg der Buga. "Bei uns gingen die Karten für die Bundesgartenschau in Koblenz weg wie warme Semmel", sagt Inge Preiss von der Touristinformation in Bad Hönningen. In den Hotels und Gasthäusern sei die Belegung mehr als zufriedenstellend gewesen. "Unsere Region wurde von vielen Buga-Gästen aus dem In- und Ausland angesteuert", sagt Preiss.

    In der Verbandsgemeinde Waldbreitbach profitierten in erster Linie Übernachtungsbetriebe, die offensiv mit der Buga geworben hatten. "Einige Hotels haben sich auf Pauschalangebote zur Gartenschau konzentriert. Neben den Eintrittskarten zur Buga gab es noch Wellness oder ein Ticket für das Wiedtalbad hinzu. Das haben die Menschen sehr gut angenommen", betont Irmgard Jungblut vom Touristikverband Wiedtal.

    Die Verbandsgemeinde Rengsdorf setzt wie alle anderen Regionen auf Nachhaltigkeit. "Wir haben Hunderte von Blumenzwiebeln gepflanzt, die im kommenden Jahr aufblühen und an die Buga erinnern sollen", sagt Monika Edling, Sachbearbeiterin für Tourismus in der VG. "Wir hoffen, dass uns viele Menschen, die wegen der Buga gekommen sind, wieder einen Besuch abstatten."

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