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    HausenJubiläum im St. Josefshaus: Stiftung bewirkt seit zehn Jahren viel Gutes

    Tue Gutes und sprich darüber: Nicht nur diesem Motto folgend haben die Franziskanerbrüder vom heiligen Kreuz zum Stiftungsjubiläum ins St. Josefshaus in Hausen geladen. Als Geburtstagskind stand die Bruder Jakobus Wirth Gemeinschaftsstiftung im Mittelpunkt.

    Foto: Jörg Niebergall

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

    Im Mai 2006 ist die Stiftungsurkunde ausgestellt worden. Heute, zehn Jahre später, steht die Stiftung gut da und blickt bereits auf eine Reihe von guten Taten zurück. So floss 2010 Geld in Bewegungsgeräte für das Außengelände von Kloster Ebernach, dass auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Im Haus Maria Königin in Kirn gibt es dank Stiftung einen Badelifter, und der "Garten der Generationen", ein Ort der Begegnung auf dem Gelände des St. Josefshauses in Hausen, geht ebenfalls auf deren Konto.

    Nutznießer sind laut Stiftungszweck alte Menschen, Jugendliche und Menschen mit Handicap in den zahlreichen Einrichtungen des Ordens im Kreis Neuwied, im Hunsrück, in Bad Kreuznach oder an der Mosel, die Hilfe benötigen. Menschen, für die sich oft keine Fördertöpfe anzapfen lassen und die somit ohne Unterstützung durch die Stiftung auf Sinnvolles verzichten müssten.

    Foto: Jörg Niebergall

    Mit dem geübten Blick für das Wesentliche sprach Stiftungsvorsitzender und Generalsuperior Bruder Ulrich Schmitz von den Menschen, die sich für andere einsetzen. Solche Menschen hätten auch Anteil an der Gründung der Bruder Jakobus Wirth Stiftung, "die gewachsen ist, um etwas von Bestand zu schaffen". Dabei gehe es nicht um die finanzielle Unterstützung unserer Häuser, sondern auch um die Weitergabe von Ideen unseres Stifters Jakobus Wirth." Bruder Ulrich spielte schließlich den Ball gedanklich im Sinne des Stifters an Gastrednerin Isabell Fürstin zu Wied weiter: "Orte werden erst dann zu besonderen Orten, wenn sich Menschen einbringen und etwas beeinflussen."

    Die Fürstin griff den Faden auf und brach als Schirmherrin des Festaktes eine Lanze für das Ehrenamt. Den Einsatz von Menschen für andere empfindet sie in Rheinland-Pfalz und erst recht im Kreis Neuwied als überdurchschnittlich hoch und beispielhaft. Für sie basiert er vor allem auf den christlichen Werten: "Und das wird viel zu selten deutlich gemacht." Die Stiftung, die aufgrund dieser Werte sowohl mit dem St. Josefhaus als auch mit dem Ehrenamt verwoben sei, könne stolz auf das Erreichte es, könne sich an Neues anpassen und so eine lange Zeit überdauern und Gutes tun. "Der Gedanke, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ist für mich der wichtigste."

    In diese Kerbe hieb auch Robert Gosenheimer, Palliativmediziner am Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach. Er stellte sein Haus vor und wünschte dem Geburtstagkind "viele weitere Zustiftungen, damit Menschen geholfen werden kann".

    Als Bonbon zum "kleinen Jubiläum" reichten die Franziskanerbrüder eindrucksvolle Fotos im Rahmen der Ausstellung "10 Jahre - 10 Geschichten", die laut Bruder Ulrich Momentaufnahmen von Leben zeigen und das Wirken der Stiftung dokumentieren. Fotograf Gerhard Kind hat Förderer der Stiftung zusammen mit Bewohnern der Einrichtungen abgelichtet.

    Kontakt zur Bruder Jakobus Wirth Stiftung: Telefon 02638/928 35 00, E-Mail br.ulrich@sanktjosefshaus.de

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