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  • Fusion: Flammersfeld benennt Wunschpartner

    Flammersfeld. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: In der jüngsten Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses der Verbandsgemeinde (VG) Flammersfeld haben die Mitglieder einstimmig dafür votiert, die Verbandsgemeinde Altenkirchen als Wunschpartner für die Fusion zu benennen. Das letzte Wort hat allerdings der Verbandsgemeinderat, der am 8. Dezember entscheidet, ob er der Empfehlung des Ausschusses folgen wird.

    Der Wunschpartner für eine Fusion steht jetzt offiziell fest.  Foto: Augst
    Der Wunschpartner für eine Fusion steht jetzt offiziell fest.
    Foto: Augst

    Von unserer Redakteurin Susanne Schneider

    Bürgermeister Ottmar Fuchs beleuchtete noch einmal den Weg, der zur Benennung der VG Altenkirchen als Wunschpartner führte. "Wir haben in den vergangenen Monaten mit allen potenziellen Kandidaten Gespräche geführt", so Fuchs. Das Ergebnis: Die VG Asbach teilte mit, dass sie kein Interesse an einer Fusion mit der gesamten VG Flammersfeld habe. Die VG Dierdorf wies auf die fehlende räumliche Nähe hin und dass sie die VG Puderbach favorisiere. Die VG Puderbach wiederum erinnerte an das Landesgesetz, das besagt, dass zunächst eine Fusion mit einer VG aus dem gleichen Landkreis angestrebt werden soll. Und die VG Rengsdorf fusioniert bereits mit der VG Waldbreitbach. Einzig aus der VG Altenkirchen kamen positive Signale. "Uns wurde mitgeteilt, dass man offen für Gespräche sei", so Fuchs.

    Im September fasste der VG-Rat den Beschluss, die Verbandsgemeinde als Einheit zu sehen und diese auch erhalten zu wollen. "Unser Ziel war es, zum einen die wirtschaftliche Stärke zu erhalten, zum anderen die Solidargemeinschaft nicht zu untergraben", erklärte der Bürgermeister. Nachdem das Land bekräftigte, dass eine Fusion über die Kreisgrenze hinweg für Flammersfeld keine Option sei und nach Abwägung aller Argumente, fiel die Entscheidung letztlich auf die VG Altenkirchen - und Ottmar Fuchs ein Stein vom Herzen: "Ich bin sehr froh, dass wir jetzt so weit sind." Er nutzte zudem die Gelegenheit, einen Dank an die Gremien und die Verwaltung zu richten. "In den vergangenen Monaten ist viel Arbeit auf uns eingestürmt. Ich bedanke mich bei allen, die involviert waren", sagte Fuchs.

    Sobald der VG-Rat der VG Altenkirchen als Wunschpartner zugestimmt hat, wird die Verwaltung das Innenministerium über den Beschluss informieren. Ottmar Fuchs ist zuversichtlich, dass der Entschluss in der VG Altenkirchen positiv aufgenommen wird. "Die Verbandsgemeinde Flammersfeld braucht sich nicht zu verstecken. Unterm Strich steht sie gar nicht schlecht dar", meinte Fuchs.

    Kritische Worte in Richtung Landesregierung äußerte Thomas Seger (CDU): "Diese Reform verdient ihren Namen nicht. Hier wird eine Chance vertan, mit den Bürgern und den Verwaltungen etwas wirklich Neues zu entwickeln. Das hat einen faden Beigeschmack." Seger äußerte Verständnis für diejenigen Gemeinden, die sich mit der VG Altenkirchen als Fusionspartner nicht anfreunden können, mahnte zugleich aber auch: "Die Sachargumente sprechen für die VG Altenkirchen. Alles andere sind emotionale Beweggründe."

    Matthias Runkel (SPD) erinnerte noch mal daran, dass es sich um eine Verwaltungsreform handelt. "Das heißt, für den Bürger ändert sich nichts". Es sei aber wichtig, die Fusion jetzt zügig voranzutreiben, damit es nicht zu einem Stillstand bei anstehenden Investitionen komme.

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