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    UnkelFür Katastrophen gerüstet: VG Unkel richtet einen neuen Krisen- und Verwaltungsstab ein

    Die Verbandsgemeinde Unkel ist derzeit dabei, einen Krisen- und Verwaltungsstab einzurichten. Die Arbeiten dafür haben, wie Bürgermeister Karsten Fehr berichtet, vor drei Monaten begonnen. Sie erfolgen in enger Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr Unkel.

    Foto: dpa

    Von unserer Redakteurin Silke Müller

    Ziel ist es, für Großereignisse wie extreme Wetterlagen und deren Folgen, andere Naturkatastrophen, Pandemien, Terroranschläge oder auch Eisenbahnunglücke gerüstet zu sein. Die Krisenzentrale soll bei der Freiwilligen Feuerwehr angesiedelt werden - nicht zuletzt auch, weil sie sich in einem hochwasserfreien Gebiet befindet, wie der VG-Chef unterstreicht.

    Das Einrichten eines Krisen- und Verwaltungsstabs erlaubt es der VG-Verwaltung im Falle eines Falles sofort zu agieren, wie Büroleiter Jörg Harperath erläutert. "Erst die Rahmenbedingungen zu schaffen, wenn etwas passiert ist, ist zu spät", betont Harperath. Dabei geht es allein um die administrativ-organisatorische Seite. Die operativ-taktischen Maßnahmen obliegen nach wie vor der Einsatzleitung der Rettungskräfte. Das Konzept für den neuen Krisen- und Verwaltungsstab steht bereits. Rund zwei Monate lang haben Ordnungsamtschef Christoph Heck sowie die Verwaltungsmitarbeiter Andreas Nagel und Katrin Pfeiffer daran gefeilt. In dem Schriftstück werden die administrativen Aufgaben beschrieben und die Zuständigkeiten verteilt.

    Es regelt zum Beispiel, wer für Technik oder für die Information der Öffentlichkeit verantwortlich ist. "Die Kompetenzverteilung ist sehr wichtig", betont Fehr. Denn auf diese Weise sei gewährleistet, dass die Verwaltung auch im Katastrophenfall strukturell und effizient arbeiten kann. Beispiel Finanzen: Sollte die Person, die Gelder im Fall eines Falles ad hoc freigeben kann, nicht greifbar sein, gibt der Krisen- und Verwaltungsstab Auskunft darüber, wer stattdessen diese Prokura hat. "Das Wichtigste ist, festzuhalten, wie die Leute zu erreichen sind und wann sich der Krisen- und Verwaltungsstab trifft", sagt Harperath. Zurzeit ist die Verwaltung damit beschäftigt, im Rahmen des Krisen- und Verwaltungsstabs auch ein Bürgertelefon einzurichten. "Bevor es jedoch einsatzbereit ist, müssen zunächst noch die Technik getestet und Mitarbeiter entsprechend geschult werden", erläutert Fehr.

    Auch das Konzept muss noch einmal auf den Prüfstand. "Denn bisher können wir noch nicht beurteilen, ob es praxistauglich ist", erläutert Harperath. "Deswegen ist eine Übung geplant, in der wir schauen, ob die Abläufe des Konzepts greifen", fügt der Bürgermeister hinzu. Die Übung soll demnächst gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr erfolgen. "Der Aufbau des Krisen- und Verwaltungsstabs ist eine große Aufgabe", betont der VG-Chef, der die Leitung innehaben wird.

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