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  • Ausschuss Standort soll das Sportplatzgelände in Hausen sein - Fusion ist kein Thema mehr

    Feuerwehrhaus: Beschluss für Neubau in Hausen steht

    Waldbreitbach/Hausen. Die Fusion der Löschzüge Hausen und Waldbreitbach ist vom Tisch. Da gibt sich Bürgermeister Werner Grüber keiner Illusion mehr hin. Dafür hat er jetzt, vor dem Auslaufen seiner Amtszeit, ein anderes Ziel erreicht, nämlich einen Grundsatzbeschluss zum Bau eines neuen Feuerwehrgerätehaues in Hausen. Der Hauptausschuss des Waldbreitbacher Verbandsgemeinderates fasste ihn in der jüngsten Sitzung im Beisein zahlreicher Feuerwehrleute aus beiden Gemeinden.

    Foto: Jörg Niebergall

    Zur Erinnerung: Die Wehrleitung ist im Vorjahr an Grüber mit der Überlegung herangetreten, die beiden benachbarten Löschzüge fusionieren zu lassen. Grüber stand der bereits seit Jahrzehnten immer wieder mal diskutierten Idee offen gegenüber: „Ich halte das nach wie vor für sinnvoll, doch beide Löschzüge wollen nicht fusionieren. Auch die Ortsbürgermeister haben mir noch mal bestätigt, dass sie dafür keinen Anlass sehen. Ich kann und will es nicht erzwingen.“ Die Löschzüge seien gut aufgestellt und könnten laut Vorgaben problemlos selbstständig bleiben. Nur die bei einer Fusion zu erzielenden Einsparungen auch im Hinblick auf spätere Neubaupläne für Waldbreitbach sind damit passé.

    Eine Fusion hätte auch Auswirkungen auf den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hausen gehabt. Das betrifft sowohl den Standort als auch die Dimension des Gebäudes. Da es aber bei zwei unabhängigen Löschzügen bleibt, drückte Grüber nun in Sachen Neubau aufs Tempo. Klar ist jetzt zweierlei: Das neue Gerätehaus in hausen wird von der Größe her auf den dort heimischen Löschzug gemünzt. Damit liegen die Kosten auch niedriger als für eine große Lösung.

    Und auch der Standort ist im Grunde schon ausgeguckt: das Sportplatzgelände nahe dem Sportlerheim. Wie Grüber im RZ-Gespräch berichtete, habe die Gemeinde Hausen bereits signalisiert, dass man sich vorstellen könne, die benötigte Fläche zur Verfügung zu stellen. „Der Gemeinderat muss darüber aber noch abschließend befinden“, betont Grüber.

    Der Hauptausschuss machte gleich Nägel mit Köpfen und empfahl dem VG-Rat, den Auftrag für die Generalplanung am 30. März an das Büro Koch in Rengsdorf zu vergeben. Dieses Büro hatte mit 95.000 Euro den günstigsten Angebotspreis zu bieten. Insgesamt gaben drei Unternehmen Angebote ab. Im ersten Schritt geht es um Gebäudeentwurf und Kosten.

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

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