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  • Familienhaus brennt: Fritteuse ist Ursache

    Leubsdorf. In Leubsdorf hat am Dienstagmittag ein Haus gebrannt. Die Bewohner konnten über den Balkon gerettet werden, zwei Feuerwehrmänner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung.

    Foto: Creativ / Heinz-Werner Lamberz

    Etwa 55 Kräfte der Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Linz hatten am Dienstagmittag einen Brandeinsatz in Leubsdorf. Gegen halb zwölf erreichte ein Notruf die Leitzentrale, die sogleich mehrere Löschfahrzeuge zu dem Wohnhaus in der Straße „An der Koppe“ schickte. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Die beiden Bewohner des Einfamilienhauses, die sich nach Ausbrechen des Feuers auf den Balkon gerettet hatten, konnten im Vorfeld schon durch Helfer gerettet werden.

    Ausweg durch Flammen und Rauch versperrt


    „Einige Alterskameraden waren zufällig in der Nähe und konnten die Bewohner mithilfe einer Leiter noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr vom Balkon holen“, berichtet Einsatzleiter Christoph Teuner. Demnach hatten Feuer und Rauch dem Ehepaar den Fluchtweg nach draußen versperrt, sodass sie auf dem Balkon Zuflucht suchen mussten. Nachdem sie in Sicherheit gebracht wurden, mussten sie jedoch miterleben, wie ihre Wohnung nahezu komplett ausbrannte. Die Frau erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Teuner ist das Haus nicht mehr bewohnbar. Die Hausbesitzer kommen voraussichtlich zunächst in einem Ferienhaus in der Nähe unter.

    Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von rund 200 000 Euro aus. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war das Feuer in der Küche des Wohnhauses ausgebrochen. Laut einer Pressemitteilung wurde dort Fritteusenfett erhitzt, das zunächst als Ursache für den Brand ausgemacht wurde.
    Bei den Löscharbeiten, die sich etwa bis halb drei hinzogen, erlitten zwei Feuerwehrmänner eine leichte Rauchgasvergiftung. Im Einsatz waren die Wehren aus Leubsdorf, Linz, Ockenfels, Dattenberg, Vettelschoß und St. Katharinen. Die Leubsdorfer Feuerwehr übernahm nach dem Löscheinsatz noch die Brandwache.

    Unterstützung der Gemeinde


    Achim Pohlen, Ortsbürgermeister von Leubsdorf zeigte sich betroffen von dem Feuer: „Das ist natürlich eine Katastrophe für die Familie. Nicht nur das Eigentum beschädigt wurde - so etwas nimmt ja auch seelisch mit.“ Er sicherte von Seiten der Gemeinde Hilfe zu: „Wir bleiben da am Ball und helfen, wo wir können“, erklärte Pohlen.⋌ cno

     

     

     

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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