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  • Chor besteht seit 30 Jahren: Regenbogen-Sänger überzeugen mit Popmusik

    Vettelschoß. Ihr 30-jähriges Bestehen haben sie im vergangenen Jahr gefeiert, und deswegen lautete das Motto ihres Konzertes am Samstagabend „Ü30 – aber voll intakt“. Mit dem Titel nahmen die 30 Sänger des Chores Regenbogen den Mund nicht zu voll.

    Mit dem Chor Regenbogen auf der Bühne erlebten die Zuschauer im Vettelschoßer Forum einen musikalisch-unterhaltsamen Abend.
    Mit dem Chor Regenbogen auf der Bühne erlebten die Zuschauer im Vettelschoßer Forum einen musikalisch-unterhaltsamen Abend.
    Foto: Simone Schwamborn

    Das Publikum im nahezu ausverkauften Forum in Vettelschoß erlebte ein Konzertprogramm, das sich als frisch, froh, frech und völlig entspannt umschreiben lässt. Teils ohne Noten überzeugten die Chormitglieder aus Vettelschoß und St. Katharinen hauptsächlich mit deutscher und englischer Popmusik. Die Auswahl der stimmungsvollen Lieder machte den Abend zu einem Genuss.

    Der Wechsel von humorvoller Moderation und Dirigat schien Bernhard Hubner auf den Leib geschneidert zu sein. Interessante Geschichten rund um die präsentierten Stücke enthielt er dem Publikum nicht vor und streute hier und da einen Musikerwitz wie diesen ein: „Wer kein Instrument hat, dem gibt man zwei Stöcke in die Hand und sagt: ,Du bist von nun an Schlagzeuger!' Wenn er das nicht schafft, nimmt man ihm einen Stock ab und sagt: ,Du bist ab heute Dirigent!'.“ Der Chor sang „Viva la vida“ von Coldplay/Christopher Hussey, „Gabriellas Sång“ aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ (Heinz Rudolf Kunze) ebenfalls in einer Chorversion. Die Musiker ließen „Wunder geschehen“ (Nena), bevor die Regenbogen-Boygroup Rachengold mit „Freiheit“ (Marius Müller-Westernhagen) die Bühne in Beschlag nahm. Der Beifall war auch für den Nachwuchs groß. Die Regenbogen-Junioren begleiteten die Erwachsenen bei dem Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani/Oliver Gies. „Schwedisches Discofieber“ (Girls Gone Abba), hawaiianische Klänge („Over the rainbow“), Alpenländer-Dialekt („Über’n See“) und einiges mehr bestimmten den zweiten Teil des Konzertes.

    Man hätte meinen können, Johann Sebastian Bach hatte sich heimlich in das Repertoire hineingemogelt, doch es war der zeitgenössische Komponist Clemens Schäfer, der aus „Bach's Air“ einen beschwingten Swing gemacht hatte. Das begeisterte Publikum ließ die Regebogen-Sänger nicht ohne Zugaben gehen. Seit mehr als einem Jahr haben sich die Künstler während ihrer regulären Proben donnerstags ab 20 Uhr im katholischen Pfarrheim in Vettelschoß und zusätzlichen Treffen an Samstagen vorbereitet. Simone Schwamborn

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    Nina Borowski

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    Chef v. Dienst

     

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