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  • Kreis NeuwiedBrandursachen sind noch völlig unklar: Polizei verfolgt Spuren

    Scheunen- und Heuballenbrände haben die Feuerwehren im Kreis verstärkt in Atem gehalten. Wie die RZ jetzt bei der Kriminalpolizei erfuhr, sind derzeit die Brandursachen in allen Fällen „noch völlig unklar“.

    Unlängst haben in der Gemeinde Niederbreitbach Hunderte Heu- und Strohballen gebrannt. Die Ursache ist noch unklar.  Foto: Jörg Niebergall
    Unlängst haben in der Gemeinde Niederbreitbach Hunderte Heu- und Strohballen gebrannt. Die Ursache ist noch unklar.
    Foto: Jörg Niebergall

    Sprecher Eduard Sprenger sagt dazu weiter: „Derzeit ist kein direkter Tatzusammenhang zwischen den einzelnen Bränden erkennbar.“ Insoweit lässt sich auch keine Serie begründen. Das mögliche Spektrum der Brandursachen reiche nach wie vor von der Selbstentzündung bis hin zur vorsätzlichen Brandstiftung. Unabhängig davon verfolgt die Polizei einige Spuren. „Wir können aber noch keine Aussage darüber treffen, ob das erfolgreich sein wird“, so Sprenger.

    Zur Erinnerung: Allein in der Verbandsgemeinde Asbach sind seit Juli drei Scheunen abgebrannt, in denen Strohballen in größerer Stückzahl gelagert waren. Darüber hinaus ist ein Holzschuppen inklusive darin gelagertes Brennholz abgebrannt. In Niederbreitbach sind zudem auf einem Wiesengrundstück Hunderte Heu- und Strohballen Flammen zum Opfer gefallen. Hinzu kommen laut Polizei einige „kleinere“ Brände im Dienstbezirk der Inspektion Straßenhaus: So habe es etwa ein Feuer auf einer Straßenböschung gegeben, und in einem Fall sei ein einzelner Strohballen auf einem Feld in Brand geraten. In den genannten Fällen steht die Kriminalinspektion Neuwied und die zuständige Polizeiinspektion Straßenhaus im intensiven Austausch heißt es weiter.

    Mit Blick auf die Brandursachen gibt Eduard Sprenger zu bedenken: „Kein anderer polizeilicher Tatort ist so starken Veränderungen ausgesetzt. Neben der Brandeinwirkung selbst führen berechtigterweise auch die Löscharbeiten der Feuerwehr dazu, dass das Spurenbild meist gegen null geht.“

    Der polizeiliche Informationsaustausch und der Abgleich Erkenntnisse mit den Nachbardienststellen, bei denen derzeit ebenfalls Brände zu verzeichnen sind, würden im Rahmen der Ermittlungen der beteiligten Dienststellen intensiv erfolgen. Gleichzeitig sind weitere kriminaltaktische Maßnahmen in der Prüfung. Bei dem derzeitigen Stand wird die Polizei jedoch keine weiterführenden Angaben machen. Ungeachtet dessen sind Bürger aufgerufen, bei verdächtigen Beobachtungen unmittelbar die Polizei zu verständigen. Insbesondere bei Heu- und Strohballen auf den Feldern ist sie auf die Mithilfe bei der Aufklärung möglicher Taten angewiesen. rgr

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