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  • Vorschau: Gemeinden haben sich einiges vorgenommen

    Leutesdorf/Rheinbrohl/ Hammerstein. Die Ortsbürgermeister von Rheinbrohl, Hammerstein und Leutesdorf haben sich für Jahr 2016 wieder viel vorgenommen. Die RZ hat mit den Ortsbürgermeistern gesprochen.

    Foto: cno

    Von unserer Mitarbeiterin Sabine Nitsch

    In Rheinbrohl steht die Realisierung des neuen Gemeindezentrums im Mittelpunkt. "Das bestehende Pfarrhaus neben der Kirche wird neue Heimat der Rheinbrohler Vereine", beschreibt der Gemeindechef Oliver Labonde das herausragende Projekt in Rheinbrohl in diesem Jahr. Labonde hofft auch, dass neben dem alten, maroden Pfarrheim, zeitnah zusätzliche Parkplätze für den Kindergarten, den Römersaal und die benachbarten Geschäften entstehen. "Die gesamte Fläche am katholischen Kindergarten wird nach Fertigstellung des Gemeindezentrums in Angriff genommen."

    Ganz neu: Im historischen Gertrudenhof, in dem das Rheinbrohler Rathaus beheimatet ist, finden Trauungen statt. "Die Postfiliale, die bisher im Rathaus war, wird nach vielen Jahren von der Ortsgemeinde aus finanziellen Gründen abgegeben und an die Hauptstraße umziehen. Am 26. Januar soll Eröffnung in der ehemaligen Bäckerei "Dick" sein", kündigt der Bürgermeister an. Kombiniert mit einem Café werde so auch der Innerort gestärkt. "Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich die Wiedereröffnung des Winzervereins wünschen. Eine Belebung des Rheinbrohler Rheinufers wäre dann der Wunsch für 2017", sagt Labonde, der auch auf eine Verbesserung der "Situation während der Rheinbrohler Kirmes und dem Winzerfest hofft, die er als "sehr unbefriedigend" bezeichnet.

    Foto: cno

    In Hammerstein hofft man, dass der Ausbau der B 42 in 2016 endlich abgeschlossen wird. "Auch dann gibt es noch viel zu tun. Wir wollen eine schöne Innerortsstraße haben und müssen schauen, dass die Kapellenstraße und die Pater-Konrad-Keller-Straße in den Zustand versetzt werden, den sie vor der starken Verkehrsbelastung als Umfahrungsstrecke während der Baumaßnahme hatten. Die vielen Lkw haben teils Quer- und Längsrisse verursacht. Der Spielplatz wird dann vom Rheinufer an den Rand der Innerortsstraße versetzt und die Bushaltestelle in Oberhammerstein bekommt einen neuen Standort. Das "Alte Feuerwehrhaus" soll weiter renoviert werden", umreißt Ortsbürgermeister Wolfgang Kluwig, was auf der Agenda steht. Er kritisiert: "Wie in fast allen Orten in Rheinland-Pfalz herrscht auch in Hammerstein "Ebbe" in der Kasse, obwohl wir in 2015 - nach langer Zeit - keinen Nachtragshaushalt beschließen mussten. Die Umlagen machen uns nahezu handlungsunfähig. Wir geben fast nichts aus, aber dennoch steigt unsere Verschuldung stetig an."

    Und er sieht, dass immer mehr Arbeit auf immer die gleichen Aktiven im Ort lastet. "Hammerstein hat viele Vereine, die jedoch Nachwuchssorgen haben. Traditionelle Veranstaltungen, wie der Martinsabend oder der Karnevalszug, sowie das Schützen- und Winzerfest sind nicht mehr "gesichert". Wir benötigen mehr Bürger, vor allem auch Neubürger, die aktiv mit anpacken." Kluwig wünscht sich auch, dass sich mehr junge Leute für die Kommunalpolitik interessieren.

    Foto: cno

    Leutesdorf hat auch 2016 einen ausgeglichenen Haushalt. Große Sprünge sind trotzdem nicht drin. Bürgermeister Volker Berg wünscht sich die Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs, um mehr Handlungsspielraum zu erlangen. "Dies wird aber wohl Wunschdenken bleiben", blickt er realistisch in die Zukunft. Ein Schwerpunkt der Arbeit 2016 wird wieder der Hochwasserschutz sein. "Das Land hat der Planung der weiteren Variante "Höherlegung der Rheinstraße" zugestimmt, die mittlerweile vorliegt. Diese wird mit den Bürgern zu diskutieren sein", sagt Berg. Leutesdorf will sich auch um die Aufnahme in das "Steillagenprogramm" zur Sanierung der Weinbergsmauern des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) bemühen.

    Die Errichtung von Wohnmobilstellplätzen im Bereich der alten B 42 steht in diesem Jahr an. Erste Arbeiten sind bereits durchgeführt. Auf den Kinderspielplätzen werden Spielgeräte für rund 7000 Euro erneuert, der Sportplatz wird zum Rasenplatz umgebaut. "Die Deutsche Bahn AG will die Eisenbahnunterführung erneuern. Die Baumaßnahme wird im Juli beginnen und ein Jahr dauern", informiert Berg. "Außerdem steht die Einführung des wiederkehrenden Beitrages (WKB) für Straßenausbaubeiträge auf dem Plan", sagt Berg, der auch einen Wunsch hätte: "Leutesdorf sollte wieder eine ärztliche Versorgung erhalten."

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